José F. A. Oliver
21 Gedichte aus Istanbul, 4 Briefe & 10 Fotow:orte

Do, 9. Juni 2016, 20:00 Uhr
Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart
Veranstalter: Literaturhaus
Wichtiges: p.P. 5-10€

Moderation: Wolfgang Niess

Istanbul: Arbeitslosigkeit, schleichende Islamisierung, Probleme mit den Minderheiten, die syrischen Flüchtlinge, das Spannungsverhältnis zu Europa, der nicht so ferne Krieg in Afghanistan, die Unterdrückung in Ägypten oder, ganz nah, die Niederschlagung der Aufstände rund um den Gezi-Park. Der Lyriker und Essayist José F. A. Oliver verbrachte im Rahmen eines Stipendienaufenthalts längere Zeit in Istanbul und wurde Zeuge dieser »hoffnungswut«. Im Verlag Matthes&Seitz ist unter dem Titel „21 Gedichte aus Istanbul 4 Briefe & 10 Fotow:orte“ ein kaleidoskopisches Buch entstanden, eine sinnliche Reise in die unfassbare Stadt am Bosporus – »menschenatlas voller wirklichkeiten« –, die Oliver in den Worten verdichtet: »im einsamkeitstaumel ein plural der dinge«. José F.A. Oliver, andalusischer Herkunft, wurde 1961 in Hausach im Schwarzwald geboren und lebt dort als freier Schriftsteller und Kurator des jährlichen Literaturfestivals „Hausacher Leselenz“. Seine Gedichte sind in mehrere Sprachen übersetzt.

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Verschlagwortet mit: Migration & Flucht, Türkei

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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