Sant’Anna di Stazzema: Wir schämen uns für die Stuttgarter Justiz!

Wir schämen uns und sind empört über den Umgang der Stuttgarter Justiz mit den deutschen Kriegsverbrechen in Sant’Anna di Stazzema.

Im Jahr 1944 ermordete die SS 560 Menschen in dem italienischen Dorf Sant‘ Anna di Stazzema, vor allem Frauen und Kinder. Die Täter sind von einem italienischen Gericht verurteilt, aber frei. Die Überlebenden fordern Gerechtigkeit… vergeblich. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft – zuständig Bernhard Häußler – hatte das Verfahren im Oktober 2012 eingestellt. Damit bleiben die Täter auf freiem Fuß.

Wir Bürgerinnen und Bürger Stuttgarts – und darüber hinaus – sind empört über den Umgang der Stuttgarter Justiz mit den Kriegsverbrechern.

Wir erklären uns solidarisch mit den Menschen in Sant’Anna di Stazzema, den Überlebenden und Opfern dieses NS-Kriegsverbrechens. Und wir fordern von Justizminister Stickelberger die Anordnung zur Aufnahme des Verfahrens. Ausdrücklich erklären wir unsere Unterstützung für Herrn Enrico Pieri, der das Massaker überlebt hat und nun stellvertretend für die anderen Opfer von Sant‘ Anna Beschwerde bei der Stuttgarter Staatsanwaltschaft einlegt.

UnterstützerInnen:

Stewart Gold,Tübingen
Ivo Garbe, Stuttgart
Thomas Lamparter, Stuttgart
Margarete Klingler-Lauer, Ditzingen
Edith Müller: Eine solche Tat kann nicht verjähren und keine Gründe oder Entschuldigung, die Täter frei zu lassen, Leonberg
Siegfried Deuschle, Stuttgart
Günther Klein, Stuttgart
Eberhard Frasch: Die nationalsozialistische Clique wollte ihre Herrenmenschen-Diktatur über ganz Europa ausbreiten. Wer ihr im Weg war, wer von ihr als „minderwertig“ eingestuft wurde, sollte von ihr und ihren Helfershelfern ausgelöscht werden – spurlos und namenlos. Sie wollte ihnen mit ihrer Identität auch ihre Würde rauben. Wir wollen dafür sorgen, dass wenigstens die Spuren und die Namen der Ermordeten und damit ein Stück ihrer Würde bewahrt werden. Wir wollen in ihrem Namen dafür sorgen, dass die Täter angeklagt, verurteilt und  ihrer gerechten Strafe zugeführt werden. Reutlingen
Julia von Staden,Stuttgart
Dieter Richter:Vor ein paar Jahren hätte ich nie geglaubt, dass es heute noch solche Justizbeamte in Deutschland gibt. Inzwischen weiß ich, in Stuttgart ist (fast) alles möglich – auch dass die Bürger selber für die Gerechtigkeit eintreten. Stuttgart
Thomas Renkenberger:Es ist ein moralischer und juristischer Skandal – was 1944 in Italien geschah sowieso, aber auch die „Aufarbeitung“ durch die Stuttgarter Staatsanwaltschaft.
Ohne Gerechtigkeit gibt es keine Versöhnung.  Die Einstellung des Verfahrens mag juristisch durchgehen (das wird zu klären sein) – dann aber widerspricht das menschliche Empfinden von Gerechtigkeit den Paragraphen und der Gesinnung, mit der sie zur Anwendung gebracht wurden. Diese Justiz ist eine Schande! Erheben wir unsere Stimmen und lassen wir nicht zu, dass das sang- und klanglos in Aktendeckeln verschwindet! Stuttgart
Jochen Müller:Ich erwarte von der Deutschen Justiz, dass Krigesverbrecher schonungslos und zeitlich unbegrenzt verfolgt und ihrer Strafe zugeführt werden. Justizmitarbeiter, die dies unterlassen, sollen mit anderen Tätigkeiten betraut werden. Ditzingen
Elke Reinauer: Ich wundere mich, dass das Verfahren eingestellt wurde. Angeblich soll Mord doch nicht verjähren! Mengen
Esky Bail:Ich bin sehr erschüttert von der Entscheidung der Stuttgarter Staatsanwaltschaft und auch vom Justizminister Stickelberger, der an dieser Entscheidung nichts auszusetzen hatte. Ich schäme mich für diese Kälte und das fehlende Mitgefühl. Stuttgart
Dagmar Schneider: Sehr geehrte Damen u. Herren, Kriegsverbrecher und überhaupt Verbrecher, die Frauen und Kinder ermorden, gehören hinter Gitter. Vor allem ist es wichtig, dass Kriegsverbrecher hinter Gitter gehören (ob NS  oder ähnliche), weil Sie sonst generell auch Leben von schwächeren Menschen zerstören. Ich erkläre auch meine Solidarität mit Enrico Pieri, der das Massakar überlebt hat und nun stellvertretend für die anderen Opfer von Sant Anna Beschwerde bei der Stuttgarter Staatsanwaltschaft einlegt. Waiblingen
Bernhard Hoell, Stuttgart
Suse Torlach, Plochingen
Monika Fritzsche, Wendlingen am Neckar
Axel Heumann: Widerstand gegen „Recht-SS“ mit seiner zum Himmel schreienden Menschenfeindlichkeit, seinem Säen von Angst, Hass und Gewalt, ist immer noch ein Kriterium um mit der Staatsgewalt in Konflikt zu geraten. Wann hört das endlich auf? Stuttgart
Heidrun Hardt, Stuttgart
Gertrud Moll: Wie kann die Staatsanwaltschaft den Mord an Frauen und Kindern als mögliche Partisanenbekämpfung interpretieren und damit die Einstellung des Verfahrens begründen? Unsere Justiz lässt mich als Deutsche immer wieder schamrot werden. Stuttgart
Reiner Hofmann: Ich schäme mich nicht für Taten anderer. Bernhard Häußler ist als Staatsanwalt nicht tragbar. Dies ist ein Justizskandal.Stuttgart
Elisabeth Eicher, Stuttgart
Kai Riehle, Stuttgart
Dieter Keller, Fellbach
Guenther Blind, Kornwestheim
Erika Wolf, Winnenden
Konrad Nestle, Stuttgart
Ursula Kropp, Stuttgart
Annette Groth: Als menschenrechtspolitische Specherin der Fraktion Die Linke im Bundestag kritisiere ich aufs schärfste die Einstellung des Verfahrens gegen die NS-Kriegsverbrecher. In einem Rechtsstaat müssen Straftäter verurteilt und bestraft werden. Diese Forderung erhebt auch der Europarat, dem ich ebenfalls angehöre. Straflosigkeit für Straftäter unterminiert das Strafrecht und ist mit etlichen Menschenrechtsabkommen nicht kompatibel. Stuttgart
Fraktionsgemeinschaft SÖS&LINKE im Gemeinderat Stuttgart (Ulrike Küstler, Maria-Lina Kotelmann, Hannes Rockenbauch, Gangolf Stocker, Tom Adler)
Gabriele Gack-Thomas: Ich freue mich sehr über die Möglichkeit zur Unterzeichnung dieses Aufrufes. Als Stuttgarterin, die den so genannten „Schwarzen Donnerstag“ am 30.09.2010 teilweise miterlebt hat und nun den Verlauf der staatsanwaltlichen Ermittlungen – über diesen langen Zeitraum – mitverfolgen konnte, bin ich tatsächlich erschrocken darüber, wie unsere Justizbehörden agieren KÖNNEN. Waren doch die Ereignisse an diesem Donnerstag selbst schon ausreichend, um Ernüchterung über den Zustand unserer rechtsstaatlichen Ordnung bei mir hervorzurufen.
Immerhin wurden friedlich demonstrierende Kinder, Jugendliche und Erwachsene (ich war, wie gesagt, eine von ihnen und weiß daher, wovon ich spreche) von der Polizei, die uns BürgerInnen eigentlich vor/bei Unrecht beschützen soll, regelrecht angegriffen. Es kam, wie inzwischen zureichend bekannt, zu zahllosen auch dokumentierten Übergriffen auf DemonstrantInnen, die bis heute nicht strafrechtlich verfolgt wurden; demgegenüber aber viele dieser DemonstrantInnen für mindere Vergehen sehr wohl schon. Umso mehr „überrascht“ mich, dass derselbe Stuttgarter Staatsanwalt Häußler das Verfahren über ein Verbrechen wie das genannte in Italien über einen so langen Zeitraum (ver-?) schleppen kann, um es schließlich sogar einzustellen.
Das Vertrauen in unsere Justiz ist damit in meinen Augen schwer beschädigt. Und so zeigt auch diese Angelegenheit, wie sehr es die mündigen BürgerInnen in dieser Republik braucht, die überall, aber auch überall mit wachsamem Auge verfolgen und sich dann aktiv dagegen verwahren, was – im Grundsatz ausführende – Organe schließlich in die Tat umsetzen. Stuttgart
Karl Winkel: Guten Tag, es ist ein  Armutszeugniss , dass  dieses  beschämende Kriegsverbrechen so lange ungesühnt ( und das sogar in Italien )  geblieben ist. Da erkennt man die Gesinnung der Gerichte. Auch  beim BND  hat man den Eindruck, dass da noch versprengte  Nazis  ihre Finger im  “ Spiel “ haben. Gerlingen
Kinga v. Gyökössy-Rudersdorf, Weinstadt
Anette Lauer-Oker, Stuttgart
Wolfgang Hänisch, Stuttgart
Peter Gros,Stuttgart
Gisela Gros,Stuttgart
Jochen Dürr. Landessprecher VVN – BdA Ba.-Wü.: Häußler muss weg !, Schwäbisch Hall
Heinz A. Siefritz: Schickt den Häussler nach St. Helena. Das ist ein einzigartiger und unerträglicher Skandal, Langenargen
Tom Adler, Stuttgart
Katrin Brüggemann, Konstanz
Klaus Gebhard: Derart kapitale Verbrechen gegen die Menschlichkeit dürfen nicht ungesühnt bleiben! Stuttgart
Mechthild Hartung, Wolfsburg
Ruth Gisela Evers: Solange noch Angehörige der Opfer leben, sollte dieser Frevel gesühnt werden. Stuttgart
Thomas Felder, Reutlingen
Gerhard Wick, Stuttgart
Ingrid Karle, Stuttgart
Sonja Berger, Stuttgart
Adele Sperandio, Stuttgart
Kristina Durchleuchter, Stuttgart
Fabienne Störzinger, Stuttgart
Rosemarie Lipp-Schubert, Altdorf b. Nürnberg
Sybille Kleinicke:Der mahnenden Worte sind genug gewechselt. Wir müssen ins Handeln kommen und die neuen und alten Nazis in die Schranken weisen. Ganz ganz dringend. Sonst verlieren wir unseren letzten Rest an Menschenwürde, Anstand und Souveränität. Stuttgart
Ulrich Huber, Heidenheim
Mike Keil, Bammental
Gretel Quiring: Gerechtigkeit und ehrenvolles Gedenken für die 560 ermordeten Menschen in Sant`Anna di Stazema. Stuttgart
Christine Fabricius: Natürlich war es Mord! Ich empfinde die Einstellung der Verfahren durch die Politische Abteilung der Stuttgarter Staatsanwaltschaft, in Person Oberstaatsanwalt Bernhard Häußler, als tiefe Schande für Stuttgart, für Baden-Württemberg, für Deutschland. Natürlich waren die SS-Tötungen an NichtkombatantInnen, an Alten, Frauen und Kindern in Sant’ Anna Mord! Wie kann ein rechtlich denkender Mensch zu einer anderen Schlussfolgerung kommen, wenn er nicht in der unseligen Tradition der furchtbaren Justiz des dritten Reiches, von Filbinger steht. Wie können wir irgendwo in der Welt Kriegsverbrechen anklagen, wenn wir die furchtbarsten Verbrechen unserer eigenen Geschichte leugnen?
Und die Repression der einäugigen Justiz geht weiter, indem vom selben Staatsanwalt Linke für Lappalien oder konstruierte Tatvorwürfe mit großem Eifer Höchststrafen gefordert werden, gegen politische AktivistInnen aus dem linken Spektrum (dagegen nie aus dem rechten). Stuttgart
Cuno Hägele, Stuttgart
Ulrich Scheuffele: Erst wenn mann in der eigenen Familie erfahren hat, was faschistische Verbrechen anrichten können, versteht man erst richtig, was die Hinterbliebenen der Opfer von Sant‘ Anna mitgemacht haben.
Ich schäme mich für das Verhalten der Stuttgarter Staatsanwaltschaft und hoffe, dass die SS-Verbrecher doch noch ihrer gerechten Strafe zugeführt werden. Sachsenheim
Wolfgang Gallfuß, Heidelberg
Monika Fügel: Weil ich auch empört bin über das Verhalten der Stuttgarter Justiz möchte ich mit meiner Unterschrift meine Solidarität mit den Opfern zum Ausdruck bringen. Neckartailfingen
Elisabeth Hecht: Ich bin zutiefst erschüttert über die Haltung der Justiz, nämlich des bekannten Staatsanwalts, der das Verfahren vermutlich absichtlich verschleppt hat. Stuttgart
Reinhard Neudorfer:St. Anna di Stazzema ist ja leider nur ein Beispiel von vielen Massakern
der Faschisten, wie in Marzabotto und den Fosse Ardeatine in Rom, in Guernica/Durango, Kalavrita auf der Peloponnes und auf Kreta , weswegen die Behandlung Griechenlands durch die Regierung  in der aktuellen Krise besonders widerwärtig ist. Waiblingen
Lothar Galow-Bergemann, Stuttgart
Barbara Stichling, Stuttgart
Florian Hauser, Stuttgart
Doris Hensinger, Stuttgart
Gabriel Netzer: Dieses Ignorieren solcher Verbrechen ist unglaublich und unerträglich. Ich habe eigentlich mal gedacht, dass wir unsere Vergangenheit schon besser verarbeitet hättet und weiter daran arbeiten würden. Offensichtlich ist es nicht überall so. Alle Betroffenen in Sant’ Anna di Stazzema bitte ich um Verzeihung. Stuttgart
Peter Dübbers, Stuttgart
Ursel Beck: Häußler muss weg! Stuttgart
Bublik Siegfried,Stuttgart
Günter Roos:Der Umgang der Stuttgarter Justiz mit den Kriegsverbrechern von Sant‘ Anna di Stazzema ist ein Skandal und empört mich.
Ist es das, was man sich im Stillen erhofft: Die Menschen vergessen doch so schnell – und bald werden auch diese entsetzlichen Verbrechen der Nazi-Diktatur nur noch von einem kleinen Teil der Menschen erinnert werden? Das werden wir nicht zulassen – gegen das Vergessen und für die Menschenwürde! Reichenbach a.d.Fils
Hilde Heidler, Renningen
Rita Martin,Heidelberg
Michael Knödler:Ich fordere, dass das Verfahren nochmals von einer unabhängigen Staatsanwaltschaft aufgenommen wird. Es ist Zeit für den Rücktritt von Herrn Häußler.
Florian Greiner: Die Tat und das Verhalten der Staatsanwaltschaft Stuttgart sind zutiefst beschämend. Stuttgart
Nico Nissen, Ludwigsburg
Ingrid Keilbach: Ich schäme mich für das erbärmliche Bild, das die Stuttgarter Staatsanwaltschaft einmal mehr abgibt. Und ich bin empört darüber, dass ein Oberstaatsanwalt Häussler nach Belieben schalten und walten kann – mit Rückendeckung aus der Politik. Rechtstaatlichkeit sieht anders aus. Stuttgart
Peter Gruber: Mein persönliches Unverständnis über die Entscheidung der Staatsanwaltschaft Stuttgart (politische Abteilung) ist groß. Ich halte die Begründung für ein juristisches Konstrukt um das Ding nach 10 Jahren Verschleppung zu beenden. Ich bin froh darüber dass es diese Initiative gibt und dass ein Zeichen gesetzt wird. Ein Zeichen von Menschen an Menschen. Stuttgart
Birgit Klein: Selber war ich schon einige Male in St. Anna, habe dort auch die Gelegenheit gehabt mit noch lebenden Zeitzeugen zu sprechen. Es ist ein ganz besonderer Ort, der nach Gerechtigkeit mahnt, daher ist das Urteil haltlos und diese Gräueltaten schreien nach einem Urteil und dürfen nicht verjähren. Stuttgart
Gerhard Volle, Stuttgart
Joachim Graf, Gäufelden
Boris Quiring: Herr Häußler muss weg !!! Stuttgart
Peter Wagner: Mord bleibt Mord. Diese Verbrecher gehören hinter Gitter, und der Staatsanwalt Häusler abgesetzt. Stuttgart
Dieter Lachenmayer, Stuttgart
Sabine Bade, Konstanz
Werner Sauerborn, Stuttgart
Patrizia Schanz: Ich bin fassungslos. Solidarische Grüsse aus Stuttgart von mir. Stuttgart
Heike Voß: Häußler schadet unserem Rechtsstaat, er sollte endlich abgesetzt werden. Stuttgart
Brigitta Küster-Sartori: Sono scioccata della procuratura di Stoccarda e mi vergogno del mio paese. Stuttgart
Uta Eberhard, Filderstadt
Madeleine Kuznik: Ich schäme mich für die sogenannte Stuttgarter Justizbehörde, die ein derartiges Verbrechen ungesühnt und mit hanebüchenen Argumenten – nach langjährigem Verschleppen der Prozesse – im Jahre 2012 „ablegt“. Dieser Umgang mit Opfern und Angehörigen der Opfer dieser Verbrechen ist mehr als menschenverachtend. Bodelshausen
Bernd Schaller, Heidelberg
Jens Volle, Stuttgart
Christoph Haas, Stuttgart
S. Bayer, Stuttgart
Ingrid von Staden: Was ist das für ein Gericht, was ist das für ein Oberstaatsanwalt: 10 Jahre die Akten einzusichten, um dann zu diesem Ergebnis zu kommen?! In Italien sind die Kriegsverbrecher rechtmäßig verurteilt. Ja kann man allen Ernstes glauben, dass es hier nach Gerechtigkeit und Recht ging, sondern denkt man da nicht eher an Verschleppung eines Gerichtsverfahrens und Vermeidung von Ungelegenheiten? Weiter will ich gerade gar nicht denken, sonst fühle ich mich hilflos, aber auch zornig. Und trotzdem denke ich in diesem Zusammenhang auch an die jüngsten Ereignisse in Stuttgart und Deutschland überhaupt: von Vertuschung von Neu-Nazi-Verbrechen, dem kriminalisieren von Nazi-Gegnern (wie erst jüngst bei einer GegenDemonstration in Stuttgart an Nazi-Gegnern geschehen) , an Vernichtung von Akten und an noch viel mehr Ungeheuerlichkeiten, was die Aufbereitung und Bestrafung von Nazi-Verbrechen überhaupt angeht. Und ich schäme mich dafür – und für die in Sant’Anna begangenen unmenschlichen Greueltaten der deutschen Armee. Stuttgart
Renate Knapper: Ich bin den Anstiftern dankbar, dass sie diese Initiative ergriffen haben. Stuttgart
Monika Schickel: Ich schäme mich, dass „mein“ Land nach seiner jüngsten historischen Vergangenheit sich so verhält und bitte bei den Opfern und ihren Angehörigen um Entschuldigung. Ich setze mich dafür ein, dass alter und neuer Faschismus bekämpft wird. Konstanz
Regina Schindler: Solche Urteile führen dazu dass die ethischen Werte immer mehr verkommen. Es schaudert mich. Pforzheim
Eberhard Schoch, Stuttgart
Gertrud Teske: Alle Unterzeichner sprechen mir aus dem Herzen, ich könnte es nicht besser sagen.Hoffentlich gibt es nie wieder Krieg und damit verbunden auch nie wieder solche Zeiten. Bietigheim-Bissingen
Mona Wilhelm: Verbrechen verjähren nicht, Verbrechen müssen aufgeklärt werden, die Ermordung von wehrlosen Frauen und Kindern war ein Verbrechen! St. Georgen
Sophie Kuhn, Remseck am Neckar
Barbara Kern, Stuttgart
Jutta Jergol, Esslingen
Andreas Tulzer, Heidelberg
Hartmut Häcker, Stuttgart
Rita Krattenmacher, Stuttgart
Johannes Rauschenberger: Nach meinem Verständnis waren das Mordtaten der NS-Kriegsverbrecher. Deshalb kann die Einstellung des Verfahrens nicht hingenommen werden. Stuttgart
Martina Hopfe-Hoffmann, Stuttgart
Hartmut Fritz: Als Bewohner der Stadt, in der diese Justiz zuhause ist, schäme ich mich vor den Menschen in Sant‘ Anna, vor der Welt, für dieses Urteil. Möge es wenigstens dazu beitragen, dass dieses Verbrechen in der empörten Erinnerung wach bleibt, und die Täter genauso wie die verantwortlichen Beschwichtiger heute keine Ruhe darüber finden. Stuttgart
Tonja Adler, Stuttgart
Uwe Harms, Stuttgart
Joachim Wendt, Neustadt
Renate Rüter: Ebenso wie das Massaker an der Bevölkerung von Sant’Anna di Stazzema im 2.Weltkrieg mit nichts zu entschuldigen ist, ist auch die Einstellung des Verfahrens gegen die damaligen Täter durch die Stuttgarter Staatsanwaltschaft mit nichts zu entschuldigen! Heidelberg
Edith Mann: das ist ein skandal! eberdingen
Dr.Ralf Laternser: Kriegsverbrecher des Nazi-Regimes unerbittlich zu verfolgen ist das Mindeste was wir den Opfern und ihren Familien schuldig sind. Bis heute, so wissen wir, werden Nazis von zuständigen Behörden nicht konsequent verfolgt. Waiblingen
Wolf Ohl: 500-facher Mord wird nicht aufs Strengste verfolgt, aber Stuttgart 21 Gegner, die sich für das Wohl der Gemeinschaft einsetzen, werden für Kleinigkeiten hart bestraft – und das unter der Verantwortung ein und desselben Staatsanwalts!! Welche Gesinnung hat Herr Häussler? Ich bin entsetzt, dass so etwas ohne Konsequenzen im deutschen Rechtsstaat möglich ist.
Korntal-Münchingen
Anke Wollny, Stuttgart
C. Müller, Stuttgart
Peter Gürlich, Bietigheim-Bissingen
Ruth Moser, Heidelberg
Angelika Jetter, Stuttgart
Andrea Gsell, Stuttgart
Irmela Neipp-Gereke: Mir fehlen die Worte – ein absolut beschämender Vorgang! Und wie dieser auch noch von unserem neuen Justizminister Stickelberger einfach abgenickt werden kann, macht mich fassungslos. Bleibt nur noch der Funken Hoffnung, dass wenigstens Herrn Enrico Pieris Beschwerde bei der Stuttgarter Staatsanwaltschaft von Erfolg gekrönt ist. Stuttgart
Elisabeth Bauer-Schestag: Es ist bedrückend, wie wenig in unserer Wahrnehmung die Gräueltaten der Deutschen Wehrmacht präsent sind. Es wird „von oben“ auch nicht genügend getan, um den Opfern Recht zu verschaffen. Im Gegenteil, die Angehörigen der Waffen-SS und deren Witwen erhielten noch für diese Zeit eine Rente von der Deutschen Rentenversicherung Bund. Bietigheim-Bissingen
Reinhard Abendschein: Die Argumentation der Staatsanwaltschaft Stuttgart ist erschreckend.
Antifaschistische Symbole wurden hierzulande von Herrn Häußler verfolgt. Die NS-Täter welche Sant‘ Annas wehrlose Bevölkerung heimsuchten werden mit kalter juristisierender Argumentation nicht behelligt. Wir in Stuttgart kennen Herrn Häußler und seine Abteilung wesentlich tatkräftiger – auch bei Kleinigkeiten.
Herr Stickelberger (SPD) scheint hinsichtlich der Verfolgung von NS-Verbrechen gleichgültig.
Herr Stickelberger, Herr Häußler und seine Mitarbeiter sollten dringend eine Dienstreise nach St. Anna machen und sich mit dem Unrecht das dort geschah Kraft eigener Wahrnehmung vertraut machen. Stuttgart
Harald Wagner: Ich bin empört, dass die Täter dieses Massakers nicht zur Rechenschaft gezogen wurden und das Ermittlungsverfahren eingestellt wurde. Ich fordere eine unabhängige Untersuchung, ob die Ermittlung bewußt verschleppt wurde. Mit herzlichen Grüßen an die Angehörigen und Nachkommen der Opfer. Korntal
Karin Kaiser, Esslingen
Beate Würtele: Herr Enrico Pieri, mir fehlen die Worte,…
Ich bin sehr dankbar, daß Sie sich für die Aufklärung dieses Kriegsverbrechens einsetzen .
Die Vorstellung, daß sie mit diesen ungesühnten Morden jahrzehnte lang leben mußten, … und dann ausgerechnet dieser Staatsanwalt zuständig ist, ich kann nur den Kopf schütteln.
Empört und wüend bin ich über Staatsanwalt Häußler, der die Verschleppung und Einstellung des Verfahrens zu verantworten hat.
Um so mehr bin ich froh, daß Sie und alle, die ihre Familienangehörigen, Freunde und alle , die sie liebten, verloren haben, den Solidaritätsrbesuch aus Stuttgart aufnehmen.
Bella ciao, Beate. Stuttgart
Petra Schlag, Marburg
Boris Svedic, Sachsenheim
Jenö von Egan-Krieger, Freiberg/Neckar
Werner Scheffler, Esslingen am Neckar
Manfred Wetzler, Esslingen
Margret Ambs, Stuttgart
Jochen Hahn, Kirchberg
Susanne Bödecker: Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun. Es darf kein Vergessen, kein Verdrängen und kein Vertuschen geben, die Scham muss so groß sein, dass sie stärker wird als jeder neue braungefärbte Versuch… Stuttgart
Ramazan Bayram: Flagge zeigen, dass es so ein Verbrechen nie wieder passiert! Stuttgart
Thomas Trüten: Kein Vergeben – – kein Vergessen! Esslingen
Dr. Manfred Groll: Das empörende Verhalten der Stuttgarter Staatsanwaltschaft bei der Verfolgung von Nazi-Kriegsverbrechen und die nahezu konsequente Behinderung und Verfolgung von antifaschistischen Aktivitäten durch die „Staatsgewalt“ bestätigen den Eindruck, daß in der BRD Justiz und „Staatsgewalt“ faschistische Umtriebe überwiegend nicht bekämpfen, sondern eher nachsichtig, wenn nicht wohlwollend begleiten. Die Aussage, daß Justiz und „Staatsgewalt“ auf dem rechten Auge weitestgehend blind sind, ist ein Euphemismus.
Im Fall der Stuttgarter Staatsanwaltschaft, speziell Oberstaatsanwalt Häußler, kommt einem der Ausspruch des ehemaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten und Nazi-Richters Filbinger in den Sinn, daß heute nicht „Unrecht“ sein könne, was damals „Recht“ war. Dieser Zynismus scheint als Grundlage juristischer Argumentation, akzeptiert zu sein, zumindest was den Umgang mit Nazismus anbelangt. Gerlingen
Julie Scheffler, Stuttgart
Rike Kohlhepp: Die Einstellung dieses Verfahrens offenbart die dahinterstehende Haltung. Mein Mitgefühl gilt den aus der Vergangenheit Geschädigten. Meine Sorge bezieht sich auf die heutigen Verhältnisse: unfassbar, welcher Ungeist in Stuttgart herrscht und die Gegenwart bedroht. Stuttgart
Lore Kleinert, Heidelberg
Dr. Werner Abelein, Herrenberg
Nina Picasso, Stuttgart
Hilde Glave, Ludwigsburg
Gotthard Bayer, Italien hat seinen „Schrank der Schande (armadio della vergogna)“. Ab jetzt hat Deutschland seinen „Staatsanwalt der Schande (procuratore della vergogna)“.
L’Italia ha il suo „armadio della vergogna“, d’ora in poi la Germania ha il su procuratore della vergogna“. Stuttgart
Caroline Hatje: Die Aufarbeitung der NS-Zeit von öffentlicher Seite aus ist in Stuttgart schändlich vernachlässigt. Ein großer Erfolg ist der Erhalt des Hotel Silber, erreicht von einer sehr aktiven Initiative und vielen wachen Bürgern. Wachsamkeit und Aufklärung findet vor allem durch Bürgerinitiativen statt.
Dank den Anstiftern, dass sie so schnell auf die unsägliche Entscheidung von Herrn Häußler reagieren. Auch Stuttgart kann sich gegen alte und neue Nazis wehren, trotz Polizeikessel und Herrn Oberstaatsanwalt. Stuttgart
Inge Scheffler, Stegaurach
Karl Braig: warum dürfen in einem, wie immer gesagt wird, rechtsstaat brd heute noch staatsanwälte bei uns aktiv sein, die nichts aus der geschichte gelernt haben und einseitig ihr gedankengut in form von fehlurtele weiter ausleben,-
die grünen sind angetreten mit der aussage, dass sie so was in stuttgart nicht mehr dulden – und was ist daraus geworden –
mit der spd lassen sie häussler sein unwesen weiter treiben. damit sind sie mitverantwortlich für diese entwicklung, dessen sie sich schämen sollten.
hoch die internationale solidarität
häussler muss weg. Calw
Mike Pflugrath, Schwäbisch Gmünd
Martin Schröter: Unrecht beginnt da, wo Vergessen aufhört! Kernen
Andrei Posnanski: Häußler weg! Stuttgart
Wolfgang Schiegg, Esslingen
Norbert Müller, Schwäbisch Gmünd
Günter Mann: Jeder Mosaikstein in der Geschichte der Gewalt und Unmenschlichkeit ist wichtig, es dürfen keine Lücken bleiben. Was soll das für ein Staat sein, der einen „Staats“-Anwalt gewähren lässt, der auf einem Auge blind ist? Schorndorf
Klaus Böhringer: Die Sühnung dieses Verbrechen darf nicht durch einen einschlägig bekannten OSTA verhindert werden. Welzheim
Gotthart Schulz: Unser Rechtsstaat wird hier und an anderen Stellen immer mehr beschädigt! Uhingen
Ilsebyll Beutel-Spöri: Als alte Stuttgarterin (in zweierlei Hinsicht) verfolge ich die Ereignisse in unserer Stadt nach wie vor aufmerksam. Mit großer Sorge erfüllt mich, dass in der Stuttgarter Staatsanwaltschaft viele Vertreter der Justiz einem – wie ich dachte – überwundenem rechten Gedankengut nachhängen und es hier und heute in der Demokratie so auslegen können und so tendenziös Recht sprechen. Heißt es doch: im Namen des Volkes ergeht dieses und jenes Urteil. Nein, in meinem Namen sicher nicht! Weder die einseitigen Urteile, die nun gegen S-21 Gegner und die sie attakierende Polizeimacht ergingen, noch die Verurteilung eines Händlers aus Winnenden, der antifaschistische Symbole vertreibt, am allerwenigsten aber die Einstellung des Verfahrens, welches die Hinterbliebenen des Massakers in Sant’ Anna di Stazzema betrifft.

Nun lese ich von Ihnen, dass sämtliche schiefen Urteile in die Zuständigkeit ein und desselben Oberststaatsanwalts fallen. Das erhöht meine Sorge um den Zustand unseres Staates und der Gesinnung der Staatsvertreter in Justiz, Politik, Polizei und „Verfassungsschützer“ – welch ein Hohn“! – in Zeiten der schwierigen Aufklärung von Morden aus dem Nationalsozialistischen Hintergund.
Gut, dass es Plattformen, wie Ihre gibt, dass ich meiner Besorgnis Ausdruck verleihen kann.
Den Einwohnern des Ortes Sant’ Anna di Stazzema überbringen Sie bitte mein Mitgefühl.
Rudersberg
Sebastian Klimpke, Stuttgart
Friedrich Gehring, Backnang
Wilfried Hüfler: Der Glaube an eine glaubwürdige Justiz in einem funktionierenden Rechtsstaat darf nicht erschüttert werden. Reutlingen
Eberhard Fliegenschmidt, Schorndorf
Heide Langguth, Bad Bellingen
Friedhelm Vöhringer, Markgröningen
Christine Woern, Stuttgart
Uwe Mannke: Die Einstellung des Verfahrens beweist vor allem eines: dass wir durch Stuttgart21 gelernt haben, dass eine Staatsanwaltschaft einseitig ermitteln kann, um politisch missliebige Bürger zur Strecke zu bringen. Mit Gerechtigkeit haben einseitige Ermittlungen nichts zu tun und befangene Richter urteilen oft, ohne dass eine Revision dies korrigiert.
Bei aller Trauer mit den italienischen Angehörigen und dem Wunsch nach Sühne eines unmenschlichen Verbrechens wünsche ich mir keine Justiz, die nur eine Verurteilung im Sinne hat, sondern die sich um Gerechtigkeit bemüht. In diesem Fall ist die deutsche Justiz zum geringsten Teil an der Verschleppung des Verfahrens schuld. Die relevanten Gerichtsakten waren mehr als 50 Jahre in Rom aufbewahrt, bevor es zu einer pauschalen Verurteilung in Italien kam, die so nach deutschem Recht nicht möglich ist.
Leider sind die Erwägungen von Verteidigungsstrategieen durch die Staatsanwaltschaft, die die Erfolgschancen eines Prozesses prüfen muss, das Hässlichste und Zynischste, was man sich vorstellen kann; es gehört aber offenbar zur Sorgfalt in solchen Verfahren dazu.
Auch wenn es wahrscheinlich nicht mehr zu einer Verurteilung durch ein deutsches Gericht kommen wird, so ist ein Gedenken an die Verbrechen der Nazizeit in diesem Fall richtig, gerade weil dieses Verfahren eingestellt wurde. Es wäre richtig, wenn sich Justizminister Stickelberger an der Gedenkreise beteiligen könnte, und diese Reise nicht durch politische Einseitigkeiten belastet wäre. Es wäre gut, wenn die Verhärtungen abnähmen und der Abbau gegenseitiger Vorurteile dazu beitragen könnte, die Justiz aus der Tradition Filbingers vollständig herauszulösen.
Wenn wir dieses Ziel im Bewusstsein haben, werden wir den Opfern des Massakers am ehesten gerecht. Es wäre ein christlicher Ansatz. Oberboihingen
Alex Pfizenmayer, Stuttgart
Michael Harr, Ingersheim
Elisabeth Zimmermann: ich will kein krieg haben auf der ganzen welt. Stuttgart
Dorothe Kanne-Hettler, Stuttgart
Oliver König, Waiblingen
Willi Dillschneider, Stuttgart
Stefanie Brekerbohm: Scham, Skandal, … ich finde einfach keinen Begriff, der stark genug ist. Esslingen
Manuela Schenk, Stuttgart
Michael Kaufmann, Bretten
Bernd Faller, Stuttgart
Bruno Baumann: Für mich persönlich sind diejenigen Personen die Verbrecher decken nicht besser als die VerbrecherInnen mit ihren begangen Taten. Aber wer S 21 Gegner auf die gleiche Stufe stellt wie die RAF, ist nicht von dieser Welt und an seinem jetzigen Platz eine Fehlbesetzung! Auch ein Blick in die jüngste Vergangenheit zeigt dies bei den Sinti und Romas sehr deutlich. Mit „viel“ Anteilnahme und einem Mahnmal wird in Berlin den Sinti und Roma gedacht – zur gleichen Zeit werden in Deutschland diese vermehrt abgeschoben, obwohl die „Unterbringungsbedingungen“ in den Empfängerländern sehr wohl bekannt sind. Unter Bedingungen die menschenunwürdig. Stuttgart
Josef Keck, Renningen
Rotraud Schulz, Uhingen
Veit Feger: Ich danke den Anstiftern für ihre Initiative! Ehingen
Hans-Dieter Stoll, Fellbach
Dorothea Schulze, Stuttgart
Gunnar Silberborth: Ich habe die Gedächtnisstätte in Sant’Anna di Stazzema einmal besucht. Was zurück bleibt ist eine tiefe Bedrückung über den Mord an Kindern, Frauen und gebrechlichen Alten. Unbegreiflich, dass das Deutsche Rechtssysthem ungetadelt auch 2012 die braunen Mörder so nachhaltig schützt und vor jedweder Verfolgung beschützt. Pforzheim
Jörg Buchmann, Stuttgart
Martha Weiss, Stuttgart
Gunther Leibbrand: Leider ist es immer wider erforderlich, selbst minimalem Anstand seitens der kompetenten juristischen Instanzen auf die Sprünge helfen zu müssen. Bevor wir das nicht nachhaltig getan haben, wäre das Bekenntnis von Scham zu einfach! Stuttgart
Susanne Glaubitz, Freiburg
Manfred Strecker, Schorndorf
Werner Ott, Stuttgart
Alfred Ostertag, Stuttgart
Gisela Löffler: Lieber Enrico Pieri, mit keinem deutschen Wort kann ich Ihnen und den Opfern meine Anteilnahme von Sant’Anna di Stazzema zum Ausdruck bringen. Es ist alles z u w e n i g – Ich verurteile zutiefst die Handlungsweise der deutschen Justiz, insbesondere die des Herrn Häußler und fordere die unbedingte Wiederaufnahme des Verfahrens mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen. di tutto cuore. gisela. stuttgart
Jürgen Holwein, Stuttgart
Mirella Abate: Seit Jahrzehnten lebe ich und arbeite ich in Deutschland. Ich fühle mich wohl hier und habe , für die Art wie in diesem Land die Nazivergangenheit bearbeitet wurde und wird -anders als in anderen europäischen Länder- Achtung. Desto mehr bin ich über diese Entscheidung entsetzt und empört. Stuttgart
Jens Müller, Wiesensteig
Martin Poguntke, Stuttgart
Petra Borch: Vor wenigen Tagen haben wir Stolpersteine durch Herrn Demnig in Schwäb.Gmünd verlegt und Gäste aus drei Kontinenten empfangen, die Nachfahren der Ermordeten BürgerInnen sind.
Wie sollte ich nicht solidarisch sein mit den Opfern des Massakers in St.Anna ?!
Es ist völlig unverständlich für uns/mich, warum sich die deutsche Justiz anders als die italienische verhält und das Verfahren einstellt. Stuttgart
Christiane Weller-Iffland: Ich bin froh für jeden Einzelnen, dem es nicht egal ist, was hier versucht wird.
Viele gute Wünsche an Herrn Pieri. Stuttgart
Peter Hofmann: die Geschichte ist unglaublich beschämend, Stuttgart
Ralph Bürk, Uhldingen-Mühlhofen
Usula Binder, Stuttgart
Veronika Unfried, Korntal-Münchingen
Martin Hartnagel, Stuttgart
Tobias Hardt, Esslingen
Gerhard Kiunke, Waiblingen
Margret Eder, Stuttgart
Eva Maria Götz, Weil der Stadt
Martin Jensen: hatte auch schon andernorts drüber gelesen – und will nun wenigstens auf diese art meiner empörung kund tun. schaue, ob ich´s schaffe, mit zu fahren. mit solidarischen grüssen aus bratislava martin. korntal
Martin Schmid-Keimburg, Stuttgart
Stefan Sigg, Vöhrenbach
Cornelia Francke, Stuttgart
Uwe-Karsten Kramm, Stuttgart
Thomas Neubrand: Einer dieser Kriegsverbrecher hatte sogar ein Geständnis abgelegt – und da soll eine Anklage nicht möglich sein? Es ist schon bedrückend, wieviele unserer Politiker (inkl Stickelberger) auf dem rechten Auge blind sind! Stuttgart
Bettina Oeding, Stuttgart
Regine E., Frankfurt
Christel Domasch, Stuttgart
Helmut Fiedler: Nichts anderes kann man von der Stuttgarter Staatsanwaltschaft erwarten. Eine Schande für das ganze Land. Waiblingen
Christel Domasch, Stuttgart
Peter Baumeister, Peine
Angelika Linckh, Stuttgart
Alfred Müller: Daß die Stuttgarter Staatsanwaltschaft 67 Jahre nach Kriegsende die Verfahren einstellt ist politisch haarsträubend.
Wer soll das verstehen und verzeihen…ich nicht. Stuttgart
Anni Marquis, Ludwigsburg
Ulrike Brennscheidt, Stuttgart
Annette Klaka, Aalen
Bernd Carle: Ich erkläre hier meine Trauer um die Ermordeten. Leonberg
Carla Walloch: Wenn heute noch in Deutschland mit fadenscheinigen juristischen Winkelzügen Naziverbrechen und deren Täter gedeckt werden wundert es auch nicht, daß wir Bürger, die sich in Dresden den Naziaufmärschen mit zivilem Ungehorsam entgegenstellen, mit Drohnen überwacht und per Funkzellenüberprüfung personalisiert und kriminalisiert werden.
Wie Geschichte aufgearbeitet wird, läßt Schlüsse auf die Gegenwart und auf die Zukunft zu. Mir wird angst.
Den Überlebenden und den Hinterbliebenen gilt mein ganzes Mitgefühl und meine Solidarität. Coswig bei Dresden
Gisela Gräber: Mir fehlen die Worte um meiner Fassungslosigkeit über die Stuttgarter Justiz Ausdruck zu verleihen. Ich schäme mich und bin empört. Stuttgart
Thomas Erben: Ich bedauere zu tiefst die Verbrechen in deutschem Namen wärend des III. Reichs.
Noch vielmehr bedauere ich das hinauszögern von „Wiedergutmachung“.
Abscheulich aber ist das nichtanklagen von mutmaßlichen Tätern bzw.das hinauszögern
bis kein Opfer und kein Angehöriger Zeitzeuge mehr lebt. stuttgart
Josef Eisele: Die juristischen Besonderheiten einer strafrechtlichen Bewertung der Kriegsgreuel sind die eine Seite. Immerhin steht in der Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Stuttgart, einer der Beschuldigten, ein Maschinengewehrschütze, habe ein von Reue gekennzeichnetes „Aussageverhalten“ gezeigt. Er konnte aber den Namen des ihn zum Töten einer Gruppe von Frauen befehligenden Offiziers nicht exakt erinnern, so dass auch noch lebende Offiziersdienstgrade unbehelligt geblieben sind. Mittlerweile ist dieser Zeuge verstorben, andere haben von vorneherein nichts Erhellendes ausgesagt. Die geschichtliche und vor allem die gesellschaftliche Bewertung dieser Kriegsgreuel ist die andere Seite, und diese ist nicht weniger wichtig. Lange Jahre war die Wehrmacht in untadeliger Erinnerung, dann konnte allmählich doch die große Bereitschaft zur Verübung von Kriegsgreueln im Osten nicht mehr völlig abgestritten werden, erst viel später wurde aber wenigstens von der Geschichtsschreibung anerkannt, dass mit zunehmender Klarheit über die aussichtslose militärische Lage auch im Westen die Brutalität der nationalsozialistischen Herrenmenschenrasse immer weiter um sich gegriffen hat. Und schließlich konnten auch Kriegsverbrechen auf alliierter Seite nicht mehr gänzlich als unamerikanische Umtriebe verunglimpft werden. Das hat eine immense Bedeutung, macht es doch klar, dass bei aller Berechtigung, Kriege durch Völkerrecht gewissermaßen einzuhegen, dies immer nur ein Versuch bleiben wird, der nie umfassend gelingen wird, dazu sind die für den Krieg notwendige Barbarisierung des Gegners und die Erfahrungen des Kriegsgeschehens selbst viel zu mächtig in ihrer entmenschlichenden Wirkung, die dann konsequenterweise in eine Verleugnung der eigenen Taten einmündet. Kommen dann, wie immer, niedere Beweggründe, abseits von der Verteidigung der Heimat usw. auf den kriegsführenden Seiten zum Tragen, ist die banale Unmenschlichkeit des Krieges vorprogrammiert, wie sie sich etwa in Sant´ Anna di Stazzema gezeigt hat.Es bleibt zu hoffen, dass die Auseinandersetzung der letzten Jahre mit dem Verbrechen insgesamt das Leben mit der Erinnerung etwas entlasten kann, es ist nicht bei der Verneinung des Verbrechens durch Einschließen der Akten in den „Schrank der Schande“ geblieben. Bietigheim Bissingen
Sieghard Hantschel: Es ist einfach nur traurig. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft, insbesondere der zuständige Oberstaatsanwalt Bernhard Häußler hat kein Gespür für Menschlichkeit – so ein Verfahren darf man nicht einstellen. Ich schäme mich für solch eine Justiz. Hemmingen
Heide Berndt: man sollte nicht glauben, in welchen Traditionen sich eine Justiz und ein SPD-Justizminister stellen, wenn das Verfahren weiter verschleppt wird, Stuttgart
Katharina Georgi: Die Zeit des 3. Reiches wird uns Deutschen so lange nachhängen, solange es uns nicht gelingt, solche Verbrechen zu sühnen. Es ist unvorstellbar, dass ein Staatsanwalt der heutigen Zeit sich so vor seiner und unser aller Verantwortung drückt. Ich hoffe darauf, dass sich dies noch ändern wird. Stuttgart
Daniel Bock: Es ist beschämend dieses Urteil, wenn man dann den aktuellen Umgang mit der rechten Szene sieht, ist es um so wichtiger zusammen gegen Nazis zu mobilisieren. Stuttgart
Ursula Kleiner: Man könnte fast vermuten, dass manche Ereignisse diesem „Mann“ etwas geben. Stuttgart
Dorle Buohler, Stuttgart
Stefanie Wolf, Stuttgart
Bettina Buchter, Bad Urach
Elisabeth Kunze-Wünsch, Stuttgart
Andreas Schwab: Dass es heute noch Kollaborateure am SS Massenmord gibt entsetzt micH. Wer die juristische Aufarbeitung hintertreibt ist ein Mittaeter, Schande ueberb die Stuttgarter Staatsanwaltschaft. Warum nutzt die Bundesjustizministerin nicht ihre Stimme! Sao Paulo
Erika und Manfred Brade, Stuttgart
Elke Assmann: Wie lange sind Justiz, Geheimdienste etc. noch auf dem rechten Auge blind?
Weg mit Bernhard Häußler und seinesgleichen! Mannheim
Cornelia Marcus: Wer solche Verbrechen vertuscht oder unter den Teppich kehrt, will auch aktuellen gewalttätigen Machtmißbrauch , wie z. B. am 30.9.2010 in Stuttgart nicht aufklären! Wir sind wieder soweit : amtliche und anders organisierte Gewalttäter dürfen demokratische Regeln und Gesetze ungestraft übergehen bzw. mit Amtshilfe den Rechtsstaat außer Kraft setzen,bis hin zur Gefährdung/Verletzung von Leib und Leben friedlicher und verantwortungsbewußt handelder Bürger. Auch im 21. Jahrhundert scheint es keine wirkliche Demokratie zu geben, trotz der offensichtlichen weltweiten Gefährdung unseres Überlebens unter dem Regime des skrupellos repressiven und destruktiven herrschenden Wirtschaftssystems und dessen engstirnigen Profiteuren und Unterstützern – wie lange noch? Stuttgart
Inge Singer, Gaildorf
Inge Plieninger, Stuttgart
Gertrud Mehling, Stuttgart
Astrid Kuhlmey: Was hier in Stuttgart geschah, als „Recht“ gesprochen wurde, ist schlicht unfassbar und es als „Unrecht“ zu bezeichnen maßlos untertrieben. Es reiht sich ein in eine Reihe scheußlicher Richtersprüche hier in Stuttgart.
Nichts desto trotz und deswegen erst Recht, muß hier den Opfern und Hinterbliebenen zu Ihrem Recht verholfen werden, es ist eine Schande für Deutschland was hier geschah, und ich distanziere mich auf’s Schärfste von diesem „Richterspruch“ und der Fortsetzung des vor 68 Jahren begangenen menschenverachtenden Tuns und Mordens! Stuttgart
Waltraud Rieger: ein verfahren betreffs solch grausamen vorgehens der SS darf nicht einfach ad acta gelegt werden! Stuttgart
Martin Zahner, Kornwestheim
Mathias Leidecker, Freiburg
Peter Schimke: Ich kritisiere aufs schärfste die Einstellung des Verfahrens gegen die NS-Kriegsverbrecher. In einem Rechtsstaat müssen Mörder verurteilt und bestraft werden.
Krieg ist die staatlich legitimierte Form von Mord, Vertreibung und Zerstörung, deshalb muss er weltweit geächtet werden! Keine deutsch Kriegsbeteiligung in der Welt. Vaihingen an der Enz
Siegfried Schreiber, Vaihingen
Gudrun Schreiber, Vaihingen
Fabian Gögelein, Stuttgart
Susanne Engelen, Stuttgart
Dr.Giselher Birk: Welche Arroganz gegenüber dem Rechtssystem Italiens! Dort verurteilt ein Gericht in La Spezia SS-Täter wegen Mordes und in Stuttgart soll es nicht einmal für eine Anklageerhebung reichen? Welch unsäglicher deutscher Rechtstradition folgt hier der Herr Oberstaatsanwalt Häussler? Stuttgart
Thomas Proß, Vaihingen
Britta Kuhlmann, Esslingen
Monika Michalski: Es ist erschreckend wie sich die Justiz in Stuttgart verhält. Immer wieder habe ich das Gefühl, dass unsere Justiz mit rechtsradikalen Verbrechern zusammenarbeitet, bzw. von diesen erheblich unterwandert ist. Stuttgart
Hans-Jürgen Kemmerle, Ludwigsburg
Jutta Goldbeck, Stuttgart
Werner Gebert: Der Herr Häußler bringt die Justiz in Verruf. Ofterdingen
Carmen Ferlito-Lempp, Stuttgart
Georg Rapp, Vaihingen
Hella Bischoff, Stuttgart
Ingrid Krueger, Stuttgart
Dr. Claus Rothe, Stuttgart
Tadeuaz Rzedkowski: Wenn Merkel in Südeuropa mit Hakenkreuz-Fahnen „begrüßt“ wird, kann sie sich direkt bei Menschen wie Häußler bedanken.
Es geht uns nicht um Rache an greisen ex-Soldaten – es geht um Wahrheit und Respekt den Opfern gegenüber.
Es darf keine Verjährung von solchen Verbrechen geben – denn auch nach 70 Jahren sind die Opfer der SS immer noch tot. Fellbach
Birgit Mertens, Maulbronn
Patrick Kafka, Esslingen
Tobias Möhle, Steinheim
Gerlinde Hühn, Geislingen a.d. Steige
Michael Pfeiffer, Biberach/R.
Joe Bauer, Stuttgart
Georg Dietl: Fordere Oberstaatsanwalt Häußler auf, sich persönlich nach Stazzema zu begeben um den Hinterbliebenen seine Verfahrenseinstellung zu begründen. Stuttgart
Ralf Maier, Stuttgart
S. Schuberth, Stuttgart
Martin Schliemann, Stuttgart
Veronika de Uceda, Nürtingen
Oliver Herrmann, Stuttgart
Keki Kayali: Kriegsverbrecher sind unter uns, Stuttgart
Karin Gratzfeld, Köln
Thorsten Puttenat, Stuttgart
Joachim Saling, Schorndorf
Sabine Jakob-Günther, Ditzingen
Ursula Richts, Stuttgart
Ralf Horndasch, Stuttgart
Axel Bauer: Mord darf nie verjähren. Diese Tat muss gesühnt werden! Bühlertal
Norbert Kreuzkamp: Non è facile non vergognarsi per un sistema giuridico che da più di 65 anni (!) in maniera abbastanza sistematica performa con poco entusiasmo grazia e giustizia riguardante gli anni di terrore nazista, le sue vittime e il coinvolgimento del sistema giuridico stesso come strumento di terrore tedesco.
Ich verbeuge mich vor den Opfern, solidarisiere mich mit den Aufrechten und missbillige das einschlägig bekannte Verhalten bundesdeutscher Justizorgane. Tübingen
Hans-Josef Drebber: es ist traurig, dass über 60 Jahre nach Beendigung der Nazidiktatur das rechte Gedankengut in der deutschen Justiz noch geduldet wird. Althengstett
Hubert Wizemann, Stuttgart
Ingrid Fabri-Müller: Besonders perfide ist ein Argument zur Rechtfertigung des Massakers durch Häußler:Es hätte sich auch um Partisanen handeln können. Seiner Ansicht nach berechtigte dies die SS , Tausende von Zivilisten zu massakrieren. Stuttgart
Gisela Spitzer, Althengstett
Heinrich Spitzer, Althengstett
Katja Gleitsmann, Stuttgart
Gertraude Kühnle-Hahn, Stuttgart
Andrea Piechowiak, Korntal
Reinauer, Mengen
Erika Hauff-Cramer: Die Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die im Namen Deutschlands an den BewohnerInnen von Sant’Anna di Stazzema begangen wurden, beschämen uns als engagierte BürgerInnen aus Stuttgart bis heute. Umso schlimmer, dass nicht einmal im Nachhinein Gerechtigkeit gewährt werden konnte.
Der erfolglose Versuch der deutschen, insbesondere der Stuttgarter Strafverfolgungsbehörden, wenigstens die Täter zu ermitteln und zur Rechenschaft zu ziehen, verhöhnt die Opfer erneut.
Auch wir haben, auch wenn unsere Fälle in keinster Weise vergleichbar sind, oft Zweifel an der Unabhängigkeit der Justiz – am Beispiel der Politischen Abteilung der Stuttgarter Staatsanwaltschaft – verloren und fühlen uns als Opfer einer parteiischen Justiz, die auf einem Auge blind zu sein scheint.
Wir trauern mit den Hinterbliebenen der Opfer der faschistischen Gräueltaten in Sant’Anna di Stazzema und möchten mit unserem Besuch ein kleines Zeichen der Solidarität setzen.
Dr. Stfean Cramer
Erika Hauff-Cramer
Stuttgart / Berlin
Helmut Woda: Die letzten Mörder von St’Anna leben frei in der Bundesrepublik Deutschland, von der deutschen Justiz werden sie nicht belangt, bald 70 Jahre danach anerkennen sie nicht einmal ihre Opfer, indem sie zu feige sind, sich in Italien der Justiz stellten. Dabei würden sie dort aufgrund ihres Alters nicht einmal mehr inhaftiert, sie würden aber durch dieses Einstehen für ihre Handlungen in Italien und darüber hinaus großen Respekt bewirken und wieder unbehelligt nach Deutschland zurückkehren.
Diese Mörder stehen in Deutschland nicht allein. Ein Stuttgarter Staatsanwalt schützt sie. Welche Zukunft haben denn diese „Schützer“ für Deutschland im Sinn, wenn sie die Berechtigung für solche Handlungsweisen in Deutschland erhalten wollen? Stadt: Karlsruhe
Peter König: Häußler muss weg! Eberdingen
Brigitte Brackenridge: So ein Verbrechen muss vor Gericht gebracht werden und kann nie vergessen werden. Es war eins der schlimmsten Taten in der Geschichte bei den Nazis und SS. Baiersbronn
Max Heinke: Das zuständige Gericht hat mit seiner Entscheidung die Verbrecher freizusprechen, einen Justizskandal ausgelöst. Die Menschen von St. Anna werden erneut bestraft und sträflich missachtet. Wir solidarisieren uns mit den Anliegen der Angehörigen und der Bürger und Bürgerinnnen in St. Anna. Silke und Max Heinke, Freiburg
Hans-Peter Koch, Konstanz
Dietmar Messmer, Konstanz
Hendrik Riemer, Allensbach / Bodensee
Hartmut Bernecker: Ich will keine Bestrafung nach so vielen Jahren; aber Aufarbeitung in einem ordentlichen Gerichtsverfahren. Bietigheim-Biss.
Anne Jeziorski: Das brutale Naziverbrechen bleibt ungesühnt!
Es ist ein Skandal und Häussler muss weg! Das Justizministerium sollte dringend re-agieren! Kornwestheim
Marlies Heinzler, Ludwigsburg
Uta-Christiane Setzer: Ich finde es unglaublich, in welcher Art und Weise das Verfahren durch die Stuttgarter Staatsanwaltschaft verschleppt wird! Auch dies geschieht „Im Namen des deutschen Volkes“! Ludwigsburg
Roswitha Claus, Heidelberg
Ulrike Tulzer, Heidelberg
Stella Panosetti, Ludwigsburg
Markus Geiger, Löwenstein
Lichtenfels: Das ist nicht hinnehmbar, aber auch nicht verwunderlich. Die Frage ist: wie weit ist die Staatsanwaltschaft noch unabhängug, oder von Parteibüchern auf Kurs gebracht, siehe auch S 21, Mappus, ENBW Deal, Hypo-Bank Bayern…. Stuttgart
Wolfgang Russ, Köngen
André Dietenberger, Stuttgart
Anne Hoffmann, Winnenden
Bernhard Ubbenhorst, Stuttgart
Rainer König: Es erfült mich mit Scham, dass Vertreter der deutschen Justiz immer wieder und immer noch mit juristischen Spitzfindigkeiten zu verhindern suchen, dass die im Krieg begangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit anerkannt, aufgearbeitet und gesühnt werden.
Und welche Chance wird verpasst, durch eine offene Aufarbeitung dieser Verbrechen unserer Demokratie und unserem Ansehen in der Welt einen international beachtungswerten Dienst zu erweisen! Mössingen
Horst Wieschermann: Die Regierenden sind nun einmal faschistoid und Handlanger des Kapitals.
Die Kapitalisten sind nach wie vor Faschisten und heulen schlimm,
weil sie keine Konzentrationslager mehr bauen und Menschen hinrichten dürfen.
Mit freundlichem Gruß
Horst Wieschermann
Bonn
Bruno Bienzle: Höchste Zeit, sich von dieser Schande der deutschen Justiz und speziell der Staatsanwaltschaft Stuttgart zu distanzieren. Danke für diese Initiative.
Nürtingen, früher Stuttgart
Andreas Wandziok, Stuttgart
Stefan Lindenberg, Stuttgart
Ulrich Glaser, Bietigheim-Bisingen
Pia Wolkenstein, Stuttgart
Thomas Trueten: Kein Vergeben – kein Vergessen! Esslingen
Hartmut Bräuer: Ich kann nicht verstehen, dass ein solch abscheuliches Verbrechen nur dann juristisch verfolgt werden kann, wenn es vorher „geplant“ wurde. Stuttgart
Albrecht Wittmann, Pfarrer i.R., Stuttgart
Digel: Das was hier das Gericht dazu sagt ist gerade heute mehr als nicht mehr nachvollziehbar. Oder sind es doch altgestrige Richter wie ein ein Herr F. in unserer Landesregierung? Schade, dass Richter noch nicht dazugelernt haben und rechts blind sind.
Reutlingen
Günther Reger: unter den Teppich kehrolos immernocholos… Steinheim
Lore Kleinert, Heidelberg
Hilmar Braun: Ich schäme mich für die deutsche Justiz.
Zudem ist jeder persönlich für seine Taten verantwortlich.
Nur durch Annahme von Verantwortung ist Versöhnung und Frieden möglich.
In diesem Sinne muß das Verfahren gegen die Verantwortlichen des Verbrechens von Sant`Anna di Stazzema wieder aufgenommen werden. Blaichach
Karin Andre: Eine solche Tat darf nicht verjähren! Ich schäme mich für unsere Stuttgarter Staatsanwaltschaft. Stuttgart
Lorenza Marazza: Uomo del mio tempo
Sei ancora quello della pietra e della fionda,
uomo del mio tempo. Eri nella carlinga,
con le ali maligne, le meridiane di morte,
-t’ho visto- dentro il carro di fuoco, alle forche,
alle ruote di tortura. T’ho visto: eri tu,
con la tua scienza esatta persuasa allo sterminio,
senza amore, senza Cristo. Hai ucciso ancora,
come sempre, come uccisero i padri, come uccisero,
gli animali che ti videro per la prima volta.
E questo sangue odora come nel giorno
quando il fratello disse all’altro fratello:
„Andiamo ai campi“. E quell’eco fredda, tenace,
è giunta fino a te, dentro la tua giornata.
Dimenticate, o figli, le nuvole di sangue
salite dalla terra, dimenticate i padri:
le loro tombe affondano nella cenere,
gli uccelli neri, il vento, coprono il loro cuore.

Salvatore Quasimodo (1901 – 1968)

Non gridate più
Cessate d’uccidere i morti,
Non gridate più, non gridate
Se li volete ancora udire,
Se sperate di non perire.
Hanno l’impercettibile sussurro,
Non fanno più rumore
Del crescere dell’erba,
Lieta dove non passa l’uomo.

Giuseppe Ungaretti (1888 – 1970)
Stuttgart
Johanna Wintermantel, Freiburg
Gertrud Kleineikenscheidt: Wie kann es sein, dass ein Verfahren eingestellt wird, bei dem es sich um die Ermordung von 560 Menschen geht? Ich bin entsetzt über die Vorgehensweise
der Stuttgarter Staatsanwaltschaft unter der Zuständigkeit Bernhard Häußlers. Metzingen
Manfred Kriessler: Ich schäme mich für das Verhalten der Stuttgrter justiz. Die sehr umständliche Begründung dafür, dass eine grausame Mordtat an Kindern, Frauen, wobei ein ganzes Dorf nicht zufällig ermordet wurde, als Totschlag gewertet wird, ist nicht nachvollziehbar. ICh empfinde sie als Verhöhnung der Opfer und ihrer Angehörigen ud als Beschädigung der Gerechtigkeit. Metzingen
Tine und Hans-Peter Bögel, Stuttgart
Dagmar Heidemann: Ich schäme mich für das Verhalten der Stuttgarter Staatsanwaltschaft.
Ludwigsburg
Ronja Wißmann: „Das Gesetz ändert sich. Das Gewissen nicht.“ Sophie Scholl Kiel
Harald Mühlhäuser: Wie kann eine Grün-Rote Landesregierung eine auf dem rechten Auge blinde Justiz schützen? Eigentlich darf es nicht mehr lange dauern, bis aus dem Skandal Häußler auch ein Fallstrick für Herrn Stickelberger wird. Danke an die Anstifter, dass Ihr dieses Thema aufgreift! Schorndorf
Marianne Wienemann:
Germania – 68 anni dopo la strage di Sant’Anna:

Un paese
con una giustizia che tutela i rei e nega giustizia alle vittime di questi crimini di guerra;

con governi che non vogliono prendersi la responsabilità per i crimini e che invece promuovono un processo davanti alla corte internazionale dell’Aja perché non vogliono pagare risarcimenti;

con politici che piangono lacrime di coccodrillo quando fanno delle visite ai luoghi dei massacri, ma dopo non cambiano niente;

in cui neonazisti motivati dal razzismo possono ammazzare per anni delle persone sotto gli occhi della polizia e dei servizi secreti.

Germania: 68 anni dopo tante stragi di civili in Italia ha ancora ragione Bertold Brecht quando scrive: „Il grembo da cui questo é uscito è ancora fertile.“

Per questo: Ora e sempre Resistenza!

Deutschland – 68 Jahre nach dem Massaker von Sant’ Anna:

Ein Land
mit einer Justiz, die die Täter schützt und den Opfern dieser Kriegsverbrechen Gerechtigkeit verweigert;

mit Regierungen, die keine Verantwortung für die Verbrechen übernehmen wollen und statt dessen einen Prozess vor dem IGH in Den Haag führen, um keine Entschädigungen an die Opfer zahlen zu müssen;

mit Politikern, die, wenn sie die Massakerorte besuchen, Krokodilstränen weinen, aber danach nichts ändern;

in dem Neofaschisten unter den Augen von Polizei und Geheimdiensten aus rassistischer Motivation jahrelang Menschen ermorden können.

Deutschland: 68 Jahre nach vielen Massakern an Zivilisten in Italien stimmt immer noch der Text von Bertold Brecht:„Der Schoß ist fruchtbar noch aus dem das kroch!“

Deshalb: Jetzt und Immer Widerstand!
Bochum
Georg Brandstetter, Stuttgart
Wolfgang Diemert: Das Verhalten der Justiz und des Justizministers ist unbegreiflich.
Schlußfolgerung daraus kann nur erhöhte Wachsamkeit gegenüber Volk, Staat und Justiz sein.
Backnang
Gertrud Diemert, Backnang
Dr. Martin Ulmer, Tübingen
Heidemarie Läpple: Sie sollen wissen, daß viele deutsche Bürgerinnen und Bürger an Ihrer Seite stehen und ich hoffe, daß wir gemeinsam der Gerechtigkeit doch noch zum Sieg verhelfen können. Stuttgart
Susanne Lichtenberg, Remseck

Renate Strauß: Es ist mir absolut unverständlich, wie ein Mensch es vor seinem Gewissen verantworten kann, dass ein Massenmord nicht einmal zur Verhandlung kommt, während hunderte von Kleinigkeiten im Zusammenhang von S 21 angeklagt und bestraft werden. Ich hoffe, dass Enrico Pieri Erfolg hat! Stuttgart

Martin Mezger, Stuttgart

Christian Heim, Stuttgart

Peter Gruber: Ich empfinde für das Ermittlungsverhalten der Staatsanwaltschaft Stuttgart, welche das Verfahren offenbar über Jahre verschleppte, tiefes Unverständnis.
Ich halte es für eine Schande, wie hier offenbar Nazi-Verbrechern der Rücken frei gehalten wurde, und wie es gelingt, das auch noch mit Juristendeutsch als das korrekte Ergebnis langer und zeitintensiver Ermittlungen darzustellen.

Den Angehörigen der Opfer kann man dieses Ergebnis nicht wirklich erklären.
Aber man kann ihnen Solidarität darin bekunden, dass man dieses Vorgehen als inakzeptabel, unverständlich wenn nicht gar skandalös empfindet und ihnen das auch mitteilt.

Ich unterstütze daher die Initiative „Stazzemafahrt“ aus tiefstem Herzen und bin froh, dass wenigstens in Teilen der Zivilgesellschaft noch so etwas wie Anstand zu finden ist. Ich danke hier ausdrücklich den AnStiftern und besonders Peter Grohmann. Stuttgart

Ehrenfeuchter, Gerlinde, Vaihingen/Enz

Ehrenfeuchter, Konrad, Vaihingen/Enz

Schwarz, Maria, Reutlingen

Wolfram Mikuteit, Konstanz

Cornelia Geeve, Stuttgart

Heinz Wienand: Sich schämen reicht nicht. Das Gerichtsverfahren gegen die Täter muss wieder aufgenommen werden! Stuttgart

Adele Sperandio, Stuttgart

Kornelia Lopau, Stuttgart

Peter Wagner: frei nach Brecht, Der Schoß ist fruchtbar noch aus dem das kroch,
wehren wir uns auch gegen die sogenannten Verharmloser wie
Herr Häußler. Stuttgart

Klaus Hampel, Stuttgart

Brigitte Schulz: Herr Häußler ist seit langem bekannt dafür, auf dem rechten Auge blind zu sein. Das Urteil ist ein politisches Urteil. Ich hatte gehofft, daß sich unter einer neuen Landesregierung etwas bewegt, aber bislang gibt es keine Anzeichen dafür. Stuttgart

Janka Kluge, Stuttgart

Heidi und Heinz Hummler: Die Opfer des deutschen Faschismus verpfichten uns, alles zu tun, gegen das Vergessen, Verschweigen und Verharmlosen der Verbrechen der Nazis durch Politik und Justiz. Stuttgart

Margit Lochmiller, Stuttgart

Johannes Kraut: Der Erklärung der Initiativgruppe Sant’Anna di Stazzema schließen sich meine Frau Erika und ich in vollem Umfang an.
Wir sind uns dessen bewußt, dass an den Menschen, die Schrecklichstes erfahren
haben nichts mehr gut zu machen ist. Doch wollen wir den noch lebenden Ange-
hörigen und ihren Nachkommen unsere Solidarität bekunden. Reutlingen Raili Salmela, Stuttgart

Hans Jörg Maier, Stuttgart

Christine Schaaf, Stuttgart

Bauz, Ingrid, Stuttgart

Angela Cerutti, Milano

Giulia Biagi, stazzema

Maassimo Turchi, Fanano (Modena) – Italia

Ole See, Stuttgart

Sabine Habighorst, Berlin

braun annegret: Leserbrief zum 4.11.2012 – vor einem Jahr wurden die Mordtaten des NSU aufgedeckt.

Wo leben wir denn? auch hier in Baden-Württemberg. Noch immer richten sich die kritischen Blicken überwiegend auf die östlichen Bundesländer dabei. Und merken nicht wie blind wir hier zu Lande ebenfalls auf dem rechten Auge sind. Da findet im Sommer dieses Jahres eine Demonstration gegen eine Werbepropaganda der NPD durch unsere Landeshauptstadt statt, begleitet und beschützt von der Polizei. Diejenigen, die gekommen sind, um hier dagegen Widerstand zu leisten, werden erkennungsdienstlich erfasst und  gegen sie  wird staatsanwaltschaftlich ermittelt, bzw. wurden bereits verurteilt. Ausschreitungen sind  nicht das geeignete Mittel, aber ohne solche spektakulären Auftritte, wäre der Protest wohl von den Medien und der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen worden, weil wir zahlenmäßig nicht genügend Presse relevant gewesen wären. Da hätte es nur einen kleinen Randartikel gegeben, von dem nur wenige Notiz genommen hätte. Politisch wäre das untergegangen. Die Empfehlung des Bundesinnenministers die NPD zu ignorieren, da sie nur eine Minderheit ausmacht, spricht für die eigene Ignoranz. Es ist doch schizophren, dass ausgerechnet diejenigen, welche sich für unseren Rechtsstaat einsetzen, verknackt und eingeschüchtert werden. Wo leben wir denn?
Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft  ist mit Herrn Häußler  nicht gut beraten. Die Einstellung der Ermittlungen mangels Beweisen gegen das Verbrechen im Dritten Reich in einem italienischen Dorf durch Deutsche Soldaten , kann es nicht deutlicher zeigen, wie blind wir immer noch auf dem rechten Auge sind, und selbst besseren Wissens hier weder juristisch noch politisch eingegriffen wird und wurde, sondern das Ganze nur mit etwas Irritation bedauert und dann noch gerechtfertigt wird. Solange solche Vorgänge unantastbar sind, ist es schlecht um unsere Demokratie bestellt.
Aus der eigentlichen Schule des Dritten Reichs:“ Wehret den Anfängen!“  – ist „ein Auge zudrücken“ geworden, und zwar das rechte Auge.
Wer von uns probt den Aufstand, wenn morgens um 5 Uhr in Blitzaktionen Asylsuchende Menschen und Familien abgeschoben werden. Nur wenige? Wer kriegt dies mit? Nur diejenigen, die mit im Haus wohnen, und welche die Abführung vielleicht hören, bekommen es mit. Und dann sind die Menschen einfach weg. Warum findet so eine Aktion, wenn sie schon als rechtmäßig betrachtet wird, nicht unter den Augen aller am Tag statt? Was sind das für staatsanwaltschaftliche und polizeiliche Anordnungen? Sag ‚ nur keiner, wir haben das nicht oder nur am Rande mitbekommen, oder wir kannten keine dieser Menschen.
Am 9. November gedenken wir diesem schuldig geworden Seins vor 74 Jahren und später. Da war alles ganz anders! oder doch nicht so anders ?
Ja, wo leben wir denn? und wo bleibt unser „Wehret den Anfängen!“. Stuttgart

Danilo D’Angiolo: Sacerdote dell’Arcidiocesi di Pisa, Parroco del Signor Enrico Pieri a Pietrasanta in Versilia

zona dell’eccidio, da sempre attento alle vicende del 1944 e successivi sviluppi anche

con scritti e interventi pubblici. Pietrasanta (LU)

Peter Wahl: Statt „Wehret den Anfängen“ muss man hierzu – im Jahre 2012 – schlicht und einfach feststellen: „Wehret den Unbelehrbaren!“
Bisingen

Herbert Lodahl: Das Verhalten der Staatsanwaltschaft ist unfassbar, aber nicht überraschend.
In einem Staat, in dem der Staatsanwalt weisungsgebunden ist, sollte man einmal die Hintergründe erforschen.
Die Parallelen zu NSU und Leipziger Sumpf sind unübersehbar. Gerlingen

Horst Reinauer, Mengen

Wolfgang Eisele, Steinheim

Jutta Mertins, Karlsruhe

Dr. Maik Schluroff, Konstanz

August Bernhard Rave: Offenbar führt eine Haltung, die sich an jenem bekannten Diktum Himmlers zu den Tätern des Holokausts (Posener Rede 1943) orientiert, nämlich „ … dabei – abgesehen von Ausnahmen menschlicher Schwächen – anständig geblieben zu sein …“ , noch heute dazu, auch die Mörder von Sant’Anna die Stazzema in Schutz vor der deutschen Justiz zu nehmen. Stuttgart

Johanna Grosch, Sindelfingen

Harald Habich, Stuttgart

Ulrike Dörr, Stuttgart

Carmen Kotarski, Stuttgart

Alexander Gautsche: Es ist beschämend, was sich in diesem Dorf ereignet hat.
Es ist aber noch umso beschämender, wie sich Oberstaatsanwalt Häußler verhält.
Ich Schäme mich für die Stuttgarter Staatsanwaltschaft und Häußler. Köngen

Prof. Dr. Angelika Groterath, Darmstadt und Rom

Hellmut G. Haasis: meine erste begegnung mit unbekannten naziverbrechen hatte ich als 20jähriger in einem griechischen gebirgsdorf. im jahr 1962. auf einer studienreise, mit einem studienfreund aus tübingen.

wir fuhren mit landbussen, immer unter gewöhnlichen leuten. beim umsteigen in einem dorf schauen wir uns den marktplatz an. ich steh gerade vor einer großen gedenksäule mit griechischer inschrift. als ich übersetze, ruft hinter mir ein junge, ca. 6 jahre alt, energisch: „Jermanos, jermanos“

ich fahr entsetzt zusammen. dass die SS hier 250 menschen ermordete, hatte ich schon verstanden. und jetzt werd ich selbst von hinten als deutscher identifiziert. die verbrechen der väter vergessen sich nicht.

zuerst will ich verschwinden, tu, wie wenn ich nichts höre, nichts verstehe. er ruft weiter „jermanos“, nicht bedrohlich, nicht schadenfreudig, eher besorgt. ich schau rum – er erklärt mir, mit ausgestrecktem arm, da hinten fahre gleich mein pullmann ab, der bus. ich wolle doch sicher mitfahren?

seitdem stieß ich in ganz europa auf massenmorde der ss wie der wehrmacht, was viele unserer deutschen zeitgenossen seit über 65 jahren angestrengt vergessen wollen. – es geht nicht, in europa rücken wir diesen orten eher näher.

sant-anna steht für mich in einer unendlich langen reihe anderer ausgerotteter orte, ermordeter zivilisten. wie ich das attentat gegen heydrich (1942) in prag erforsche, liegt lidice vor der tür. theresienstadt sowieso.

wie ich durch kreta reisen will, liegt auf dem weg wieder ein großes dorf, das ganz niedergebrannt wurde, von normalen deutschen soldaten. die kreter wissen noch heute nicht genau, wie viel von ihnen ermordet wurden, für die ganze insel liegen die schätzungen bei 5.000 oder mehr, mehr als ein dutzend ortschaften. viele weitere sant-annas.

unlängst überfiel mich eine verdrängte familiengeschichte. mein großonkel albert feit, silberschmied aus wien, sollte 1944 in ein lager abgeholt werden. die gestapo stieg schon das treppenhaus hoch. er entschuldigte sich, er müsse geschwind noch was holen.
und nahm die bei vielen stuttgarter juden bereit liegende cyankali-kapsel. meine mutter hat mir nie von seinem tod erzählen wollen. onkel albert ging einfach irgendwie verschütt. er hatte ein kleines juweliergeschäft in der rotebühlstraße 1.

solche erinnerungs-arbeit brauchen wir für unsere innere ehrlichkeit. seit kurzem liegt für ihn ein stolperstein in der sophienstraße. daneben einer für seine in grafeneck ermordete tochter klara feit, schwester meiner patentante luise rehn.

ein guter stuttgarter gedenkort für das ganze mordtreiben wäre das gestapohaus. zum glück noch nicht abgerissen, vor allem wegen der vielen aktiven bürger, voran die anstifter.

grazie mille.
bleibat xond,.

am 4. februar wird es 275 jahre her sein, dass der heidelberger jüdische geschäftsmann joseph süß oppenheimer auf dem stuttgarter galgenbuckel durch einen VERDRÄNGTEN JUSTIZMORD endete.

auch über den mord am berühmten JUD SÜSS mag kein gras wachsen.

hellmut g. haasis, reutlingen

Cornelia Eberle, Reutlingen

Elvira und Helmut Luckert, Nagold

Rainer König: Leider müssen wir Bürger immer wieder gegenüber Behörden die Stimme erheben und auf offensichtliches Unrecht aufmerksam machen oder auch darauf hinwirken, dass Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht verjähren können oder dürfen. Ich wuchs in einem Nachkriegsdeutschland auf, in dem es für mich undenkbar war, dass es immer noch Menschen gibt, die sich, aus welchen Gründen auch immer, weigern könnten, sich nicht mit ganzem Herzen dagegen zu stemmen, dass die Täter der Nazi-Barbarei verfolgt werden und die Verbrechen gesühnt werden müssen.
Dass sich 2012 eine deutsche Behörde, deren Aufgabe es ist, Recht und Gesetz zu vertreten, immer noch in der Lage sieht – im Namen von uns allen – ein offensichtliches Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht ohne Wenn und Aber verfolgen zu müssen, ist für mich unerträglich! Mössingen

Elfriede Cech: Ich schäme mich für die deutsche Justiz (Berhard Häussler)! Schande für ganz Deutschland. Ich erkläre mich solidarisch mit Sant’Anna di Stazzema. Häussler lässt Kriegsverbrecher laufen – aber friedliche S21-Gegner verurteilt er. Pfui! Stuttgart

Karl Heinzelmann: „Ohne Worte !“ Stuttgart

Erika Sinner: Ich möchte mich ihrem Aufruf anschließen, denn die Beschwerde an OStA Hr. Häußler muß mit Nachdruck überreicht werden. Ich gehöre zur älteren Generation und habe die Gräuel des Krieges noch nicht vergessen. Dringend hoffe ich auf Bestrafung der SS-Täter und Wiedergutmachung für solche schrecklichen Verbrechen. Eine gänzliche Wieder-Gutmachung ist nicht möglich, aber versuchen müssen wir es doch. Stuttgart

Sandro Mattioli, Berlin

Jule Witte: Mord verjährt nicht. Wer die Täter nicht zur Rechenschaft zieht, verhöhnt die Opfer. Kassel

Marlies Beitz, Stuttgart
Marie-Luise Geisel, Waiblingen

Doderer, Yvonne, Stuttgart

Olimia Casa, Geislingen: Persönliches Statement: Gibt es für solch grausame Taten ein Vergessen und Vergeben?
Oder wie rechtfertigt Herr Häußler die Freilassung dieser Verbrecher?
Steht diese Freilassung für Einigkeit, Recht und Freiheit?
Herr Häußler ist sich einig, gibt den Verbrechern recht und lässt sie frei.

Gisela Lenz, Blindheim: Unglaublicher Vorgang!!

Liane Anato, Stuttgart: Oberstaatsanwalt Bernhard Häußler verfolgt „Täter“, die einen Aufkleber gegen „Stuttgart 21“ anbringen – und lässt Nazi-Täter, die Unschuldige zu Hunderten töten, laufen – das ist ein Skandal und ein Beweis für eine Rechtsauffassung, für die ich mich stellvertretend für Herrn Häußler schämen muss den Betroffenen gegenüber. Empören muss man sich aber über die Zweizüngigkeit, mit der OStA Häußler vorgeht: Die fadenscheinige Begründung, es sei dem einzelnen nicht nachzuweisen, dass er aus niedriger Gesinnung gehandelt habe oder töten wollte – bei den Mauerschützen der DDR erfolgte die Verurteilung mit der Begründung, jedem hätte es freigestanden, gezielt, daneben oder in die Luft zu schießen – ist mit aller Entschiedenheit zurückzuweisen, weil jedem der Beteiligten klar sein musste, was er tat. Im Falle des Anbringens von Aufklebern hat Herr Oberstaatsanwalt Häußler kein so feines Rechtsgefühl, das ihm Zweifel an unerwiesener Gesinnung nahelegen würde: in Strafbefehlen gegen S21-Gegner geht der Oberstaatsanwalt so weit zu behaupten, dass davon auszugehen sei, dass eine Ehefrau, die ihren Mann begleitet, der des Anbringens von Aufklebern verdächtig sei, ihrerseits ebenfalls unter Verdacht der „Mittäterschaft“ stehe. In diesem Fall steht Herrn Bernhard Häußler die Gesinnung, von der auszugehen sein müsse, klar vor Augen; im Fall der Nazi-Täter ist seine Klarsicht offenbar getrübt, weshalb es erlaubt sein muss, die Frage zu stellen, woher diese Trübung stammt. Der Justizminister des Landes, Herr Rainer Stickelberger, wäre gut beraten, der Amnestieforderung für „S-21“-Angeklagte stattzugeben, um nicht noch den allerletzten Rest von Vertrauen in die Justiz des Landes verloren gehen zu lassen, in eine Justiz, die Gesinnungen auch Unbeteiligter bei unbewiesenem Abringen von Aufklebern, nicht aber die Gesinnung beim erwiesenen Töten Unschuldiger erkennt. Damit erkläre ich meine volle Unterstützung und Solidarität den Opferfamilien aus Sant’Anna die Stazzema gegenüber! Dem Landgericht steht es nun frei, die Ehre des Landes zu retten und die Täter doch noch vor Gericht zu stellen, die wahren Täter. OStA Berhanrd Häußler aber ist nicht erst seit dieser jüngsten Fehlentscheidung untragbargeworden; er gehört entlassen! Stuttgart

Regine Benzing-Kechida, Stuttgart

Margarete Elfi Brauer, Leonberg: Ich bin entsetzt, das OStA Häußler die Verfahren gegen die Nazi-Kkriegsverbrecher erst verschleppt und dann eingestellt hat. Auch das Verhalten des Justizministers Stickelberger in diesem Fall finde ich nicht akzeptabel.
Wir haben die grün-rote Regierung nicht gewählt, damit sie den alten schwarz-gelben Filz fortführt!

Norbert Kreuzkamp, Tübingen: Oftmals erscheit es ja allzu verlässlich, dass die Justiz – nach den unsächlichen Übeln während des Naziregimies, auch weiterhin unheilvoll bleibt. Immerhin hatten wir doch zwei Wörter, die uns halfen und helfen, „justice“ zu unterscheiden:
„Recht“ und „Gerechtigkeit“. Dass im formalen Rechtssystem eine unheilige Kontinuität bleibt, haben wir vor 60 Jahren erlebt, und irgendwie fast schon vergessen. Auch wir hätten Wahrheitskommissionen wohl verdient und Wieder-Gut-Machungs-Akteure. Vielleicht wären die dunklen Schatten deutscher Geschichte dann nicht so übermächtig und ewig. Ein Lob der Bürgerin und dem Bürger, die eine kluge und mutige Regierung fordern. Sie sollte nicht nur agieren, wo es opportun ist, sondern gerade dort, wo die Geschichte nach Gerechtigkeit schreit.
Das ist nicht unmöglich. Bürgerinnen und Bürger fordern das zu Recht!

Jürgen Jonas, Nehren: Bei dem Dichter Jakob Haringer ist der Zweizeiler zu finden:
Wer zu dumm für’n ärgsten Mist,
wird ein teutscher Sau-Jurist.

Michael Mahringer: Siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Unter_den_Talaren_%E2%80%93_Muff_von_1000_Jahren

Das betrifft offenbar (immer noch) auch Teile der deutschen Justiz. Mössingen

Franca Pulcini, Waiblingen: …Doch ich kann nicht sagen, dass ich die Deutschen verstehe. Und was man nicht verstehen kann, bildet eine schmerzhafte Leere, ist ein Stachel, ein dauernder Drang, der Erfüllung fordert. (Aus einem Brief Primo Levis an den Übersetzer, 1961)

Dirk Nicklaus, Mössingen

Joachim Voigtmann, Gammertingen

Barbara Faulhaber, Fellbach

Paola Griffini, Stuttgart: così fu, ma che non più sia.

Annelies Haack, Stuttgart: Es ist sehr schlimm was damals geschah. Ich war bei dieser Solidaritätsfahrt in Sant,Anna di Stazzema dabei. Was ich hörte – mir sind die Tränen gekommen !!! Und dieser Stadtsanwalt Häußler hat sich mitschuldig gemacht, indem er dieses Verfahren eingestellt hat. Die Stuttgarter Justiz, ich meine Stickelberger muß das Verfahren wieder aufnehmen-sonst macht er sich genauso mitschuldig-. Die Justiz hätte auch die Nazis Schäppl (ich hoffe der Name ist so richtig geschrieben) und die anderen jagen sollen,anstatt uns zu verfolgen.

Bernhard Steim, Stuttgart

Tanino Bellanca, Ludwigsburg/Berlin: Zunächst möchte ich meine Hochachtung gegenüber denen zum Ausdruck bringen, die gegen diesen bürokratisch-juristischen „Unakt“ aufbegehren. Danke. Es geht um mehr als nur die Bestrafung von Mördern und Kriegsverbrechern. Solche Greueltaten gegen die Menschlichkeit, die immer unter dem Deckmantel des Krieges (egal wo) stattfinden, gehören thematisiert. Mord verjährt nicht!

Senem Aras, Stadthagen: Das ist eine Verhöhnung der Opfer!

Eva Moseler, Stuttgart

Carmen Kotarski, Stuttgart

Claudia Nühs, Ostfildern

Wolfgang Kuebart, Stuttgart

Lorenza Mazzara,Stuttgart:

Generalfeldmarschall Albert Kesselring, nach seiner Verurteilung wegen Kriegsverbrechen 1947 und nach seiner vorzeitigen Entlassung 1952 machte die zynische Bemerkung „die Italiener hätten ihm eigentlich aus Dankbarkeit ein Denkmal errichten müssen, schließlich habe er Befehle wie denjenigen Hitlers zur Evakuierung von Rom missachtet und vielen Italienern das Leben gerettet“. Piero Calamandrei, Angehöriger der Resistenza, Professor der Rechte an der Universität Florenz und nach 1945 Parlamentsabgeordneter, antwortete ihm mit einem in ganz Italien berühmt gewordenen Gedicht, das auf einer großen Tafel im Rathaus von Cuneo zu lesen ist und heute noch aktuell ist:

Lapide ad ignominia/ Ode a Kesselring „Lo avrai camerata Kesselring il monumento che pretendi da noi italiani ma con che pietra si costruirà a deciderlo tocca a noi. Non coi sassi affumicati dei borghi inermi straziati dal tuo sterminio non colla terra dei cimiteri dove i nostri compagni giovinetti riposano in serenità non colla neve inviolata delle montagne che per due inverni ti sfidarono non colla primavera di queste valli che ti videro fuggire. Ma soltanto col silenzio dei torturati più duro d’ogni macigno soltanto con la roccia di questo patto giurato fra uomini liberi che volontari si adunarono per dignità e non per odio decisi a riscattare la vergogna e il terrore del mondo. Su queste strade se vorrai tornare ai nostri posti ci ritroverai morti e vivi collo stesso impegno popolo serrato intorno al monumento che si chiama ora e sempre resistenza“

Gedicht von Piero Calamandrei an Kesselring Du kannst Dein Denkmal haben, Kamerad Kesselring, das Du von uns Italienern erwartest. Aus welchem Stein es bestehen wird, entscheiden aber wir: Nicht aus den rauchgeschwärzten Mauersteinen unserer wehrlosen, von Deinem Vernichtungswillen verwüsteten Dörfer, auch nicht aus der Erde unserer Friedhöfe, auf denen unsere jungen Kampfgefährten in Frieden ruhen. Nicht aus dem reinen Schnee unserer Berge, die Dir zwei Winter lang widerstanden haben, nicht aus dem Frühling der Täler, aus denen du dich davon gemacht hast. Das Denkmal wird bestehen Aus dem Schweigen der Gefolterten, das härter als Granit war, aus dem freiwillig geschlossenen, felsenfesten Pakt freier Menschen, die sich nicht aus Hass, sondern zur Wahrung ihrer Würde und zu ihrer Befreiung verbunden haben, um Schande und Schrecken vom Antlitz der Welt zu tilgen. Solltest Du auf diesen Straßen zurückkehren wollen, wirst Du uns alle in unseren Dörfern auf dem Posten finden: Tote und Lebende mit der gleichen Verpflichtung Vereint um das Denkmal, dessen Namen lautet: Ora e sempre resistenza – Heute und immer: Widerstand

Kai Matussik, Konstanz

Klaus H. Werner, Freiburg

Herbert Jaisle, Remshalden
Karin Waldmann, Tamm
Peter Liehr, Rottenburg am Neckar
Michael M. Kochen, Prof. Dr.,Freiburg:
Nicht zum ersten Mal in diesem Lande agieren hier furchtbare Juristen,
deren skandalöse "Recht"sprechung einem die Zornesröte ins Gesicht treiben.

Heider Georg Hans Günter, Allensbach:

Die Morde in SantÁnna di Stazzema sind ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Wir müssen uns der Vergangenheit erinnern und die noch lebenden „Mörder“ einer gerechten Strafe zufüren. Das sind wir Deutschen den noch lebenden Opfern und ihrer Angehörigen schuldig. Völkermord darf nie verjähren.

Rolf Neff, Pforzheim:

Gerade aus der Toskana vom Urlaub zurückgekehrt, bin ich wütend und entsetzt, dass die Verantwortlichen immer noch nichts aus der unseligen Vergangenheit gelernt haben. Brutale Massaker u.a. wie das in St. Anna di Stemezza dürfen nicht ungesühnt bleiben, sonst besteht Gefahr dass der Rechtsfrieden in Europa darunter leiden könnte. Es ist auch entlarvend, wenn die grösste Tageszeitung in Pforzheim die Bedeutung des Massakers durch eine Nichtveröffentlichung versucht herunterzuspielen , damit eigentlich die interessierte Leserschaft hintergeht. Vom Besuch des Bundespräsidenten Joachim Gauck am 24. März 2013 war in der Printausgabe danach keine Zeile zu lesen. Am Tag zuvor wurde zwar ein kurzer dpa-Beitrag Online veröffentlicht, nicht jedoch ausführlich danach weiter berichtet, wie in anderen Tageszeitungen. Der Hintergrund dürfte bei einer Äusserung des Bundespräsidenten zu sehen sein, als er gegen Neonazis sinngemäß sagte „wo sie auftreten, werden wir uns entgegenstellen“.. Ein Flyer mit dieser Aussage wurde von der Staatsanwaltschaft Pforzheim im Februar 2013 beschlagnahmt, bei einer Aktion der Grünen Jugend gegen die alljährliche Nazifackelmahnwache am 23. Februar (Tag der Zerstörung Pforzheim im 2 .Weltkrieg). Also ein weiteres Politikum .. Wie ich selbst recherchierte, ist am 20.1. 2011 ein tatbeteiligter SS-Mann, Ludwig Göring aus Ittersbach bei Pforzheim, nun gestorben, ohne dafür zur Verantwortung gezogen worden zu sein. Dorfbewohner wollten zur Person nichts negatives sagen, wohl, weil in diesem kleinen Albdorf fast alle irgendwie miteinander verwandt oder verbandelt sind… Es wird Zeit, dass auch die Stuttgarter Staatsanwaltschaft ihre sehr zögerliche Haltung endlich aufgibt und nicht etwa doch auf eine „biologische Lösung setzt?“
Sabine & Guntram Wille, Hamburg: Wenn wir betrachten, wie in der Bundesrepublik der Verdacht der Veruntreuung von einem € (Kaiser’s Kaffee, Berlin) geahndet wird, während man in Italien (gehört zu Europa, Herr Staatsanwalt) rechtskräftig verurteilte SS-Mörder laufen läßt, so haben wir die Befürchtung, dass mit unserem Rechtssystem etwas nicht stimmt.

2 Gedanken zu „Sant’Anna di Stazzema: Wir schämen uns für die Stuttgarter Justiz!

  1. die Grausamkeit dessen, was in St. Anna passiert ist, berührt mich als Sinnbild der Tiefe menschlicher Abgründe – es bleibt mir unfassbar!

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