Adrian Zielcke
Stuttgart – was wird aus unserem Weltstädtle?

Di, 20. Oktober 2015, 19:30 Uhr
Hegelhaus, Eberhardstraße 53, 70178 Stuttgart
Veranstalter: Die AnStifter & Stadtmuseum
Wichtiges: p.P. 8€

Unser Stuttgart war einst eine protestantische Residenzstadt eines bitterarmen Bauernlandes. 1850 sind 10 Prozent der Bevölkerung von Baden-Württemberg ausgewandert. Sie wollten nicht mehr hungern. Heute ist Stuttgart ein Weltzentrum – Bosch, Daimler, Porsche, Mahle und andere stehen dafür –, aber die Zukunft wird in Silicon Valley gemacht, nicht hier, wo Erfindungen des 19. und 20 Jahrhunderts immer noch mehr verbessert werden – unter ständigem Druck aus China.
Gleichzeitig werden in Stuttgart Kirchen abgerissen und Moscheen geplant und gebaut. 40 Prozent der Einwohner sind Migranten, an den Grundschulen sind es bis zu 90 Prozent.

Hier ist alles friedlich – gleichzeitig wächst in ganz Europa eine fremdenfeindliche, eine europakritische Haltung. Ist unsere Toleranz auf Sand, auf Geld gebaut?

Adrian Zielcke war 40 Jahre lang Redaktionsmitglied der „Stuttgarter Zeitung“, davon 20 Jahre lang Ressortleiter Ausland. Seit 2010 freier Autor; mehrere Buchveröffentlichungen, zuletzt: „Anstifter des Wandels – 50 Jahre Robert Bosch Stiftung“.

Kostenbeitrag: je 8 Euro incl. ein Glas Hegel- bzw. Hölderlinwein

Verschlagwortet mit: Migration & Flucht, Rassismus‚ Rechtsextremismus und -terrorismus

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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