Wie berichten? Eine Kritik des Journalismus

Sa, 31. Januar 2015, 15:00 Uhr
Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart
Veranstalter: Literaturhaus
Wichtiges: p.P. 4,5-9€

Mit: Jörg Armbruster, Miriam Faßbender und Christoph Keller
Moderation: Esther Saoub

Es ist geradezu Mode geworden, dass Journalisten Menschen aus subsaharischen Ländern auf ihrer Flucht nach Europa begleiten. Dort verkaufen sie deren Geschichten, während ihre Protagonisten nur selten den Sprung nach Europa schaffen. Oft kreisen sie in den Warteschleifen vor Europas Toren weiter, wenn nicht Schlimmeres passiert. Gibt es einen Ehrencodex oder gar offizielle journalistische Regeln für Berichterstatter in Krisenregionen? Wie gehen Journalisten mit diesem Dilemma um, wenn sie über das Leben anderer Menschen, oft Menschen in Not, berichten? Über diese Fragen diskutieren Miriam Faßbender, Regisseurin und Autorin, Jörg Armbruster, bis 2012 Korrespondent der ARD für den Nahen und Mittleren Osten, und Christoph Keller, Journalist und Autor des Romans „Übers Meer“, in dem er unter anderem die Geschichte von drei Freun- den erzählt, die versuchen mit dem Boot Europa zu erreichen.

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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