Archiv der Kategorie: Was wir machen

Winfried Wolf, Heiner Monheim, Wolfgang Hesse
Stuttgart 2030. Eine Stadt für die Menschen

Beim Studium von Statistiken, SSB- und VVS-Bilanzen und Gemeinderatsdebatten wurde mir deutlich: Die Stadt-Oberen in Stuttgart verfolgten auch in den vergangenen acht „grünen“ Jahren eine Weiter-so-Politik, die sich in Sachen Verkehr kaum unterscheidet von derjenigen, die es zuvor unter den CDU-Oberbürgermeistern gegeben hatte. Wertvolle Zeit wurde vertan, verantwortungsbewusst das Thema drohende Klimakatastrophe anzugehen…

120 Seiten Paperback, 150 x 210 mm
9,50 Euro
Peter-Grohmann-Verlag
ISBN 978-3-944137-65-0

Im Buchhandel, in der DenkMacherei, Werastraße 10, 70182 Stuttgart oder beim Peter-Grohmann-Verlag.

Hannes Rockenbauch
Mit allen für alle Stadt gestalten

Gedanken eines Architekten, Planers, Stadtrats und Vaters.

„Eine zukunftsfähige Stadt ist eine Stadt, in der sich alle aufgehoben fühlen, weil die Rahmenbedingungen stimmen. Die Lebensverhältnisse in einer solchen Stadt sind so, dass sich alle Bürger*innen damit identifizieren wollen und können. Deshalb ist es vordringlich, eine Stadtgestalt von den Schwachen und Kleinen her zu denken. Nicht umsonst heißt es, Kinder sind die Zukunft.“

Hannes Rockenbauch erzählt über seinen Werdegang vom Stuttgarter Kind im Osten, über die ersten Schritte in der Politik. Über seine Arbeit als Architekt und Stadtplaner und als Kommunalpolitiker mit langjähriger Erfahrung. Er entwirft das Modell einer Stadt für alle, in der die Herausforderungen der Zukunft von Politik und Bürger*innen gemeinsam gemeistert werden.

147 Seiten Hardcover, 140 x 220 mm
15 Euro
Peter-Grohmann-Verlag
ISBN 978-3-944137-42-1

Im Buchhandel, in der DenkMacherei, Werastraße 10, 70182 Stuttgart oder beim Peter-Grohmann-Verlag.

Natalie Reinsch
Horst Brandstätter und die Frage der (Un) Freiheit

Ein schwäbischer Intellektueller, Netzwerker und Kulturvermittler

Der Katalog zur Ausstellung im Württembergischen Kunstverein Stuttgart mit einem Nachwort von Peter Grohmann

vom 10. Juli bis 30. August 2020

 

 

72 Seiten Paperback, 170 x 240 mm
12 Euro
Peter-Grohmann-Verlag
ISBN 978-3-944137-49-0

Im Buchhandel, in der DenkMacherei, Werastraße 10, 70182 Stuttgart oder beim Peter-Grohmann-Verlag.

Frank Ackermann
Hölderlin

Ein Porträt

Komm! ins Offene, Freund! zwar glänzt ein Weniges heute
Nur herunter und eng schließet der Himmel uns ein.
Weder die Berge sind noch aufgegangen des Waldes
Gipfel nach Wunsch und leer ruht von Gesange die Luft.
Trüb ist´s heut, es schlummern die Gäng und die Gassen und fast will
Mir es scheinen, es sei, als in der bleiernen Zeit.

An Landauer

66 Seiten Paperback, 130 x 210 mm
Peter-Grohmann-Verlag
ISBN 978-3-944137-47-6

Im Buchhandel, in der DenkMacherei, Werastraße 10, 70182 Stuttgart oder beim Peter-Grohmann-Verlag.

 

José Miguel López Romero
Unerwünscht!

Die Vertreibung der deutschen Exiljuden aus Ibiza und Mallorca 1939-1945.

Im Jahr 1940 ordnete die spanische Regierung die Ausweisung eines Dutzend auf Ibiza lebender deutscher Juden an. Aufgrund ihrer „Abstammung“ und ihres Glaubens betrachtete der Staat die Familien Eberle-Holzinger, Wallach und Hanauer als „unerwünscht“ für das „neue Spanien“, das aus dem gerade beendeten Bürgerkrieg hervorgegangen war. Dieses Buch stützt sich auf unveröffentlichte Dokumente und berichtet, wie diese Gruppe Exilierter, die aus Deutschland geflüchtet waren, in diese Situation gerieten.

158 Seiten Paperback, 165 x 235 mm
13,90 Euro
Peter-Grohmann-Verlag
ISBN 978-3-944137-40-7

Im Buchhandel, in der DenkMacherei, Werastraße 10, 70182 Stuttgart oder beim Peter-Grohmann-Verlag.

Ausgewählt und eingeleitet von Frank Ackermann
Georg Herwegh. Zum 200. Geburtstag

Dieses Buch erscheint zum 200. Geburtstag von georg Herwegh (1817-1875), dem bedeutendsten Lyriker, den Stuttgart hervorgebracht hat.

Neben dem einleitenden Aufsatz „Herwegh in Stuttgart“, der die Jugendgeschichte des Dichters bis zu seiner Flucht vorstellt, enthält es seine zu unrecht vergessene Flugschrift „Schiller und seine Statue“.

Eine Auwahl von zwanzig seiner besten und berühmtesten Gedichte, versehen mit Anmerkungen zum Entstehungshintergrund, runden diese an Herwegh erinnernde Geburtstagsausgabe ab.

95 Seiten Paperback, 130 x 210 mm
7,90 Euro
Peter-Grohmann-Verlag
ISBN 978-3-944137-54-4

Im Buchhandel, in der DenkMacherei, Werastraße 10, 70182 Stuttgart oder beim Peter-Grohmann-Verlag.

Moria
Zeltstadt auf Lesbos – Nach dem langen Regen

Verzweiflung auf Lesbos: Regenwasser auf Wegen und in Zelten des neuen Flüchtlingslagers
Verzweiflung auf Lesbos: Regenwasser auf Wegen und in Zelten des neuen Flüchtlingslagers

Von Lesbos erreichen uns weiter verzweifelte Notrufe. Unser Partnerorganisationjust human, hat sie an uns weiter geleitet. Die Situation im neuen Camp, das nach dem Brand in Moria provisorisch aufgebaut wurde, wird durch die zunehmend kalten Nächte und anhaltende Regenfälle weiter verschärft. Melinda McRostie, Leiterin der Partnerorganisation Starfish Foundation von just human, schrieb:

„Schon die Lage des neuen Lagers ist beunruhigend. Es wurde direkt am Meer gebaut, auf einer sehr steinigen Landfläche. Nässe, Wind und Kälte sind deshalb in diesem Lager besonders heftig zu spüren. Und immer noch ist das Lager im Aufbau, selbst die wenigen Dienste, die in Moria vorhanden waren, fehlen. Viele Menschen im Camp leben z.B. seit Wochen ohne richtige Duschen und Toiletten. Die wenigen bestehenden Sanitäranlagen sind nachts nicht beleuchtet und das ist besonders für Frauen und Kinder eine unerträgliche Situation.“

Maison Charlotte
Eine Chronik der Menschlichkeit

Es kann geholfen werden

Vor vier Monaten erhielten wir von just human e. V. den ersten Hilferuf.  just human e. V. hatte ein ehrgeiziges Projekt auf die Beine gestellt, das ohne eine vielfältige Unterstützung nicht starten konnte. Vier Monate sind nun vergangen, seit sie das Maison Charlotte, eine Schutzwohnung für geflüchtete Frauen und Kinder in Athen, seine Türen geöffnet haben. Für sieben Frauen und drei Kinder hat sich das Leben zum Guten verändert. Neue Wege eröffnen sich, Freude und Hoffnung ist wieder in ihr Leben gekommen. Das ist nur durch die Spenden vieler großzügiger Menschen möglich geworden. Die AnStifter unterstützen finanziell diese Projekt und rufen alle Menschen guten Willens auf, eben dies zu tun. Hier erreicht Ihr Geld ein überschaubares Projekt, was die Not von geflüchteten Frauen direkt unerstützt.

Wie alles anfing – eine Projektchronik von just human e. V.

Im Mai 2020 schreibt Charlotte eine WhatsApp an just human: „Ich bin im sechsten Monat schwanger und auf der Straße. Bitte helfen Sie mir!“ Wir nehmen Kontakt zu NGOs vor Ort auf und finden keine Hilfe für Charlotte. Die Corona-Pandemie verschließt viele Türen. Mit unserer Partnerorganisation Safe Place International in Athen stellen wir deshalb ein Projekt auf die Beine: Eine Schutzwohnung für geflüchtete Frauen und Kinder. Safe Place stellt die Wohnung zur Verfügung, just human wird den Unterhalt für zehn Frauen und Kinder bezahlen und eine Sozialarbeiterin einstellen. mehr…

Just human
Nach den Menschrechten fragen angesichts der Not in Moria

Menschenrechte gelten überall

Zusammen mit just human veranstalten die AnStifer einen Informationsabend zum Thema „Unser Europa – ein Europa ohne Menschenrechte?“

Gerade erreichte uns wieder ein Situationsbericht von just human e. V.:

Liebe humans,

seitdem das Lager Moria abgebrannt ist, haben wir unsere Nothilfe für Geflüchtete auf Lesbos verstärkt. Dank Eurer Unterstützung können wir dort aktuell über 100 Menschen erreichen und mit Geld für Lebensmittel, Kleidung, Medikamente, Hygieneartikel, Windeln etc. unterstützen. Mittlerweile wurde ein neues Lager aufgebaut, das wieder Platz für mehrere tausend Menschen bieten soll. Die Zelte sind dünn, ohne Bodenschutz und laut UNHCR nur als Übergangslösung geeignet. Es gibt kaum sanitäre Einrichtungen. Die Zäune um das Lager sind mit Stacheldraht versehen. Elaine, eine junge Mutter, schrieb uns heute: „Die Zelte geben ein wenig Sicherheit. Aber es gibt kein Bett. Wir können nachts nicht schlafen, wir frieren. Die Lebensbedingungen sind sehr schlecht.“

Wir sind entsetzt über die vielfältigen Menschenrechtsverletzungen, die Mangelversorgung, die Gewalt gegen Geflüchtete. Und wir sind entsetzt über die Flüchtlingspolitik der EU, die „Rückführungspatenschaften“ entwickelt und Gewalt durch Akzeptanz fördert.

Umso mehr möchten wir Euch allen danken für Eure Solidarität mit Menschen in Not. Wir können Euch versichern, dass die Hilfe ankommt, überleben hilft und Verzweiflung lindert. Wir wissen, dass wir nicht alles heilen können, aber manche Unterstützung, manche Erleichterung machen wir mit Eurer Hilfe möglich. Danke!

Just human
Jetzt auch in Südafrika aktiv

just human in SüdafrikaDas Safe House Bredasdorp wurde 2015 von der Gemeinde-Aktivistin Lana O’Neill ins Leben gerufen. Es ist ein Zufluchtsort für Frauen und Mädchen, die häuslicher und sexueller Gewalt ausgesetzt sind.

Das Safe House ist der einzige Ort dieser Art in der ganzen Cape Agulhas Region. Wegen der Corona-Pandemie, die viele Familien in existentielle Not gebracht hat, organisieren die Mitarbeiterinnen des Safe House seit einigen Wochen zusätzlich Lebensmittelverteilungen. (Glücklich haben die kleinen Jungen ihre Ration erhalten.)

Das Team vom Safe House Bredasdorp bietet wichtige Hilfe und wir möchten sie dabei gerne unterstützen. Reinhard Jaki, neues Mitglied von just human, begleitet das Projekt mit seiner Tochter Julia Jaki, die in Südafrika lebt.
Ihre Spenden können sowohl die reguläre Arbeit im Safe House als auch die Essensausgabe an Bedürftige unterstützen.

Just Human
Hilferuf aus Moria

Es kann geholfen werden

Unsere Partnerorganisiation „Just Human“ scheibt uns angesichts der katastrophalen Situation in Moria einen weiteren erschütternden Brief. Aber sie schreiben auch vom Glück Charlottes, die ihr Kind entbunden hat. Darüber werden sie sicher auch in der Veranstaltung im WKV am 30. September berichten.

Liebe humans,

Moria ist zerstört, Tausende sind in Not. just human konnte erste Notquartiere für Schwangere und Frauen mit Kindern organisieren, Kontakte vermitteln und Nothilfe leisten. Aber immer noch ist die Not unendlich, Gesundheit und Leben vieler Geflüchteter sind in Gefahr. Bitte hilf uns helfen. Chloe von unserer Partnerorganisation schreibt nur einen Satz: „It’s horrible.“

Wir fordern die sofortige Evakuierung der Lager und leisten parallel jede mögliche Nothilfe. Denn die Menschen können jetzt nicht auf politische Entscheidungen warten. Wir sind dankbar, dass erste Katastrophenhilfe unterwegs ist: Decken, Zelte, Toiletten. Unsere individuelle Unterstützung wird von den Frauen für Lebensmittel eingesetzt, für Kleidung, für Windeln… mehr…

Hegel zum 250. Geburtstag
Die Liebe in der Betrachtung von Hegel

G-F-W. Hegel
Foto © Jakob Schlesinger – anagoria, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=33762804

Hegel war der Denker des dialektischen Fortschritts und mit seine Überlegungen gelten auch in der heutigen Zeit.

Die Versöhnung der Gegensätze führt zu Hegels wichtigster Denkfigur, die Dialektik. Er er erklärt sie am Beispiel der Liebe so:

Da ist zunächst die Liebende als ein Ich. Das ist die These. Im Geliebten muss die Liebende sich vergessen, sich anpassen, gewissermaßen sich selbst negieren. Das ist die Antithese. Zugleich findet die Liebende in dieser Hingabe und Negation auf einer höheren Ebene zu sich. Sie wird erst durch den Geliebten ihrer selbst wirklich bewusst. Sie ist durch den anderen. Happyend der Synthese.

Zu seinem 250. Geburtstag gratulieren die AnStifter dem großen Denker und Sohn der Stadt Stuttgart. Seine Ideen sind immer wieder Gegenstand im philosophischen Café von Frank Ackermann.

Hilferuf
Just Human berichtet aus Athen – update

Just Human Foto Newsletter

Liebe humans,

verzweifelte Notrufe erreichen uns aus Athen. Ältere Menschen, Frauen mit Kindern, Familien – unzählige Menschen, die vorher in Moria oder anderen Flüchtlingslagern waren, leben jetzt ohne Schutz in Parks und auf den Bürgersteigen. Bitte hilf uns helfen.

Die AnStifter unterstützen die Aktionen von Just Human. Auch mit einer Veranstaltung im Württemberger Kunstverein (wkv) am 30. September, siehe hier. mehr…

Ein bewegender Brief aus Griechenland

Solidarität ist eine notwendige Voraussetzung für die Bewältigung traumatischer Erlebnisse.
Solidarität ist eine notwendige Voraussetzung für die Bewältigung traumatischer Erlebnisse. Eine Patenschaft ist wirksame Solidarität

Schon mehrfach berichteten wir an dieser Stelle von der Arbeit von „just human – Menschlichkeit grenzenlos“ mit geflüchten Frauen in Griechenland. Hier und hier nachzulesen. Diese Woche erreichte uns wieder ein Brief der mutigen Frauen. Der Brief im Wortlaut:

Liebe humans,
„Ich hatte das Gefühl, mich in einem Labyrinth zu bewegen“, berichtet Flora, unsere Mitarbeiterin im Maison Charlotte, über die ersten Kontakte mit Behörden für die Frauen im Maison Charlotte. Trotzdem hat sie schon viel erreicht. Erste Papiere sind genehmigt, zwei Frauen und ein Kind, die dringend medizinische Hilfe brauchten, hat sie ins Krankenhaus und zu Ärzt*innen begleitet, der Kühlschrank ist gefüllt, die Zimmer sind aufgeteilt und eine der Frauen ist sogar schon Teil eines internationalen Frauenfussballteams. mehr…

Sant´Anna di Stazzema
Alternative Jugendbegegnung

Jugendbegegnung 2019 Sant´Anna mit Botschafter Elbling

Die Jugendbegegnungen Baden-Württemberg  –  Sant’Anna di Stazzema  finden dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie in alternativer Form statt:
Statt Friedenscamps wird es Wanderungen der Erinnerung in Deutschland und Italien geben.

Unser Angebot: Eintägige, begleitete Wanderungen auf historischen Pfaden inhaltliche und methodische Auseinandersetzung, u.a. mit: mehr…

Stuttgarter FriedensPreis 2020 geht an
Julian Paul Assange, Gründer von Wiki-Leaks

Den Stuttgarter FriedensPreis 2020 der AnStifter erhält Julian Paul Assange, investigativer Journalist, Programmierer und Gründer der Enthüllungsplattform Wiki-Leaks.
Julian Assange sitzt seit etwa einem Jahr im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh Prison im Südosten Londons ein. Ihm drohen die Ausweisung in die Vereinigten Staaten und 175 Jahre Haft.

Für den diesjährigen Friedenspreis wurden 26 Vorschläge eingereicht, wovon einer vom Vorschlagenden zurückgezogen wurde. Julian Paul Assange erhielt im zweiten Wahlgang mit deutlichem Abstand die meisten Stimmen (310) , gefolgt von Reporter ohne Grenzen (258) und dem Nähatelier Zic Zac in Burkina Faso (227). Auf den weiteren Plätzen folgen Jacqueline Flory (Zeltschule e.V.), Dr. Wolfgang Sternstein (Friedensforscher und -aktivist) und Dr. Richard Arnold (Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd). mehr…

Stuttgarter Friedenspreis 2020
Alle Zahlen zum Ausgang des 1. Wahlgangs (II)

Bei der Auszählung des 1. Wahlgangs zum Stuttgarter Friedenspreis 2020 haben, so die Zahlen im vorausgehenden Beitrag, 313 Personen abgestimmt. Wenn jede Person 3 Stimmen vergeben kann, dann sollten bei der Auflistung des Ergebnisses nicht mehr als 939 Stimmen zusammenkommen. Zählt man die Stimmen aber zusammen, dann kommt man auf 1376. Da die fünf Letztplatzierten nicht in der Auflistung vorkommen, wurden also nicht nur 1376 Stimmen gezählt, sondern mindestens 1376 Stimmen. Teilt man nun 1376 Stimmen durch drei – jede abstimmende Person hat maximal 3 Stimmen – dann kommt man auf 458,666666666667 Stimmberechtigte, mindestens, da ja nicht jede/r drei Stimmen abgegeben haben wird. Das Ergebnis des 1. Wahlgangs ist also irgendwie nicht richtig. Irgendwo ist irgendein Fehler. Sicherlich wird das ganz schnell auf die eine oder andere Weise berichtigt.

Stuttgarter Friedenspreis 2020
Alle Zahlen zum Ausgang des 1. Wahlgangs

Für die AnStifterinnen und AnStifter, die es interessiert, hier die Zahlen im Überblick:

Von 1269 stimmberechtigten Fördermitgliedern stimmten 313 für die 25 Vorschläge ab. Das enspricht 24,66% der Abstimmungsberechtigten.

So verteilen sich die Stimmen:

12% (174) der Stimmen für Vorschlag 02: Julian Paul Assange
  9% (129) der Stimmen für Vorschlag 23: Dr. Wolfgang Sternstein
  7% (103) der Stimmen für Vorschlag 19: Reporter ohne Grenzen
  7% (102) der Stimmen für Vorschlag 01: Richard Arnold, OB
  6% (  90) der Stimmen für Vorschlag 09: Jacqueline Flory
  6% (  88) der Stimmen für Vorschlag 18: Nahatelier Zic Zac

6% (  79) der Stimmen für Vorschlag 08: Serkan Eren
5% (  71) der Stimmen für Vorschlag 03: Lina Attalah
5% (  68) der Stimmen für Vorschlag 05: Nurcan Baysal
5% (  68) der Stimmen für Vorschlag 16: Jana Langer
4% (  60) der Stimmen für Vorschlag 11: Delia Grünzweig
3% (  50) der Stimmen für Vorschlag 17: Alassa Mfouapon
3% (  49) der Stimmen für Vorschlag 04: Mouctar Bah
3% (  47) der Stimmen für Vorschlag 20: Respekt für Griechenland
3% (  41) der Stimmen für Vorschlag 13: IMI Tübingen
3% (  40) der Stimmen für Vorschlag 26: Henning Zierock
3% (  39) der Stimmen für Vorschlag 06: Daniela Dahn
2% (  29) der Stimmen für Vorschlag 22: Dr. Hella Schlumberger
2% (  26) der Stimmen für Vorschlag 14: „just human e. V.“
2% (  23) der Stimmen für Vorschlag 24: Jürgen Todenhöfer

die anderen fünf Vorschläge lagen darunter.

Wer bis jetzt noch nicht seine Stimme für die sechs Bestplatzierten im zweiten Wahlgang abgegeben hat, kann das noch bis zum 15. Juli 2020 tun. Abstimmungsberechtigt sind alle Spender*innen ab 50 Euro, Ehrenmitglieder und Ehrenamtliche. Bei diesem zweiten Wahlgang zählt die einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los. Die Wahl ist öffentlich, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bitte nutzen Sie unser Abstimmungsformular auf
https://stuttgarter-friedenspreis.de/.

Hilferuf
Just Human hat eine Wohnung angemietet

Solidarität ist eine notwendige Voraussetzung für die Bewältigung traumatischer Erlebnisse.
Solidarität ist eine notwendige Voraussetzung für die Bewältigung traumatischer Erlebnisse. Eine Patenschaft ist wirksame Solidarität

Folgender Brief erreichte die Anstifter Mitte Juni 2020:

Liebe humans,
wir haben Euch letzte Woche von Charlotte berichtet, die uns am 13. Mai aus dem Park in Kypseli, Athen, einen Hilferuf geschickt hat: „Svp je suis enceinte de 6mois. Je suis dans la rue svp aidez moi.“ – „Bitte, ich bin im sechsten Monat schwanger. Ich bin auf der Straße, bitte helfen Sie mir.“ mehr…