Alle Beiträge von Benni Schad

Das konvivialistische Manifest – Für eine neue Kunst des Zusammenlebens

Am vergangen Donnerstag diskutierte die Steuerungsgruppe der AnStifter nach einer Einführung von Ulrich Börngen angeregt und  kontrovers  über das konvivialistische Manifest.

Auf der Website http://www.diekonvivialisten.de/ heißt es zu diesem Manifest:

„Die globalen Probleme des Klimawandels, der Armut, der sozialen Ungleichheit oder der Finanzkrise erfordern ein Umdenken und veränderte Formen des Zusammenlebens. Viele Bewegungen, Initiativen und Gruppierungen suchen aktuell schon nach alternativen Wegen. Ihnen allen gemeinsam ist das Streben nach einer neuen Kunst, miteinander zu leben (con-vivere).

Als sich im Jahr 2010 Wissenschaftler_innen um Alain Caillé, Marc Humbert, Serge Latouche und Patrick Viveret zu einem Kolloquium in Tokio trafen, um über die Aktualität von Konvivialität und Konvivialismus zu debattieren, war noch nicht abzusehen, welche Resonanz diese Begriffe in den Folgejahren erfahren würden.

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Pressespiegel
Die Trägerin des Stuttgarter FriedensPreises 2021 muss für elf Jahre in Haft

Die Süddeutsche Zeitung schreibt: „Die belarussische Oppositionelle Maria Kolesnikowa ist fast ein Jahr nach ihrer Festnahme im Zuge der Proteste gegen Machthaber Alexander Lukaschenko zu elf Jahren Haft verurteilt worden. Das teilte das Gericht laut belarussischen Staatsmedien in Minsk mit. Das Urteil erging wegen angeblicher versuchter illegaler Machtergreifung“

Quelle: sueddeutsche.de 

Aus der Neuen Zürcher Zeitung: „Ihr mit beiden Händen geformtes Herz wurde im Sommer vergangenen Jahres zu einem Symbol des friedlichen Aufbegehrens gegen den Machthaber Alexander Lukaschenko in Weissrussland. Maria Kolesnikowa mit dem charakteristischen blonden Kurzhaarschnitt repräsentierte zusammen mit der oppositionellen Präsidentschaftskandidatin Swetlana Tichanowskaja und Weronika Zepkalo ein weissrussisches Sommermärchen: Die drei Frauen lösten mit ihrer Kampagne Begeisterung aus. Sie gaben dem Wahlkampf und den Protesten nach der gefälschten Präsidentschaftswahl vom 9. August 2020 jenes weibliche Gesicht, das kurze Zeit auch den Westen Europas elektrisierte“

Quelle: nzz.ch

In der taz: „In einer ersten Stellungnahme forderte die im litauischen Exil lebende Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja die sofortige Freilassung von Maria Kolesnikowa und Maxim Snak. Das Urteil sei Terror gegen das belarussische Volk. „Maria und Maxim sind Helden für die BelarussInnen. Das System will uns brechen und uns die Kraft nehmen. Doch seht sie an: sie lachen und tanzen“, so Tichanowskaja auf Twitter.“

Quelle: taz.de

BürgerInnenbrief Nr. 518

Leider kam es beim Druck von Peter Grohmanns BürgerInnenbrief Nr. 518 zu Problemen. Deswegen veröffentlichen wir ihn jetzt hier als PDF.

Der nächste BürgerInnenbrief erscheint dann wieder in gedruckter Form.

Von Murr ans Meer zum Gedenken

Die Radbande hat das Campo della Pace erreicht und die Marbacher Zeitung berichtet erneut.

Für weiterführende Informationen zum Campo della Pace können Sie die neue Website besuchen:  https://santanna-together.eu/de/start

 

 

Für Maria Kalesnikava

Kolesnikova from Vaclav Reischl on Vimeo.

Morgen soll Maria Kalesnikava unter Ausschluss der Öffentlichkeit der Prozess gemacht werden. Die AnStifter fordern ein faires Verfahren für die Trägerin des Stuttgarter Friedenspreis 2021.

 

Hochwasser-Hilfe Hagen
Spendenaufruf

Das AllerWeltHaus Hagen wurde vom Hochwasser schwer getroffenen.
Wir können mit einer Sammelspende helfen.
Im AllerWeltHaus engagieren sich Leute wie die AnStifter für Frieden und
soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und Menschenrechte. Im
Bildungszentrum mit Kulturbüro, Weltladen und Café treffen sich ua.
Peacemaker-Orchester, Amnesty, Fridays for Future, Frauenring,
Asyl- AK… Wir freuen uns, wenn Sie sich an unserer Hochwasserhilfe für das AllerWeltHaus beteiligen.
Spendenkonto der AnStifter:
IBAN: DE31 4306 0967 7000 5827 01.
BIC: GENODEM1GLS Bank: selbstverständlich GLS
Kennwort Hochwasser Hagen (Spendenbescheinigung)
Fragen? peter-grohmann@die-anstifter.de

Den Reinerlös der satirischen Lesung mit Musik (Grohmann und Eisele)
am 21.8. (19 h) im Theaterhaus (Hof) stellen wir der Aktion zur Verfügung

Wimmelbild „Recht auf Stadt“

Ausschnitt

Jetzt wieder auf Lager (d. h. auf wundersame Weise wieder aufgetaucht) und in der Denkmacherei abholbar: sieben Exemplare des Wimmelbilds „Recht auf Stadt“ von Markus Wende aus dem Jahr 2016.

Plakat, DIN A1 Hochformat, 594 × 841 mm, gefalzt auf DIN A4
ohne Verlag & ISBN

Mehr Infos zum Künstler und zum Wimmelbild gibt’s hier: http://wimmelbild.animationsfilm.de/hintergrund/

BRIEF DER 120 FÜR DIE FREIHEIT VON JULIAN ASSANGE

Foto: /challengepower.info

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

wir sind in großer Sorge um die Gesundheit und das Leben des Journalisten Julian Assange und wenden uns an Sie im Hinblick auf Ihren geplanten Besuch bei US-Präsident Joe Biden in Washington in diesem Monat.

Seit nunmehr elf Jahren kann der Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks nicht mehr in Freiheit leben. Seit April 2019 ist er im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh in London inhaftiert, wo er auf die Entscheidung warten muss, ob er von Großbritannien an die USA ausgeliefert wird. Dort drohen Julian Assange wegen seiner journalistischen Arbeit, darunter die Enthüllung von US-Kriegsverbrechen im Irak und in Afghanistan, 175 Jahre Haft.

Wie viele namhafte Menschenrechtsorganisationen und Journalistenverbände sehen auch wir in der Verfolgung von Julian Assange einen Angriff auf die Presse- und Meinungsfreiheit, der mit aller Entschlossenheit zurückgewiesen werden muss. Wer Menschenrechten und Demokratie verpflichtet ist, kommt nicht umhin, sich für die Freiheit von Julian Assange einzusetzen.

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Mir lebn ejbig – Mitteilung der Familie Bejarano und des Auschwitz-Komitees

Die Nacht war dunkel. Am frühen Morgen des 10. Juli 2021 ist Esther Bejarano im Alter von 96 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit von uns gegangen. Sie war nicht allein, ihre Familie und ihre Freundinnen und Freunde waren in den letzten schweren Tagen bei ihr.

Wir trauern gemeinsam mit ihrer Familie um diese großartige, mutige und unerschütterliche Frau, Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz und Ravensbrück, Antifaschistin, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees und Ehrenpräsidentin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes –Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, Sängerin, Zeugin der Zeit.

Heute wollen wir innehalten. Und schweigen und trauern. Um dann Esther Bejaranos Auftrag zu erfüllen:

„Nie mehr schweigen, wenn Unrecht geschieht. Seid solidarisch! Helft einander! Achtet
auf die Schwächsten! Bleibt mutig!. Ich vertraue auf die Jugend, ich vertraue auf euch!
Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!“

Familie Bejarano
und das
Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e. V.

http://www.auschwitz-komitee.de/

Esther Bejerano war in der Endrunde für den diesjährigen Friedenspreis. Wir hatten gehofft, sie im Dezember im Theaterhaus begrüßen zu dürfen.

Deutsch-italienisches Friedenscamp Sant’Anna – jetzt anmelden!

Die Termine:

Friedenscamp 1 in Pruno /Sant’Anna di Stazzema: 03.08.–14.08.2021

Friedenscamp 2 (Nachbereitung) in Stuttgart: 14.10.–17.10.2021

Mehr Informationen und Anmeldung:
https://www.nfjw.de/veranstaltungen/internationale_jungendbegegnung/-/

und im Flyer.

Social Media – Instagram:
https://www.instagram.com/stories/highlights/17863273640039615/

Hintergrundinfos gibt es hier.

Rückblick auf  Friedenscamp 2019:
https://www.die-anstifter.de/2019/08/75-jahre-massaker-der-waffen-ss-in-santanna-di-stazzema-zum-dritten-mal-deutsch-ita lienisches-friedenscamp-campo-della-pace/

Gefördert vom Auswärtigen Amt, der Landeszentrale für Politische Bildung und vom Kultusministerium Baden-Württemberg

Je nach Pandemieentwicklung und Bewilligung der Fördermittel bleiben Änderungen vorbehalten.
Falls eine Absage wegen Corona-Einschränkungen erfolgen muss, wird voraussichtlich ein alternatives Programm angeboten.

Bitte Infos auf der Homepage der NFJW beachten (Link s.o.)

Kontakt:  Naturfreundejugend Württemberg  – Tel.: 0711 48 10 77 –  info@nfjw.de

Geneva calls for the release of Julian Assange

Geneva calls for the release of Julian Assange

Club suisse de la presse – Geneva Press Club | Geneva calls for the release of Julian Assange

Post von Wolfgang Niedecken

Unser lieber Kollege Rüdiger Schmidt hat vor kurzem Post von Wolfgang Niedecken erhalten. Mit schönen Grüße an alle AnStifter.

Ein Leben in politischem Aufruhr

Aus der Stuttgarter Zeitung vom 27.5.21

Hier in besserer Auflösung als PDF:

StZ 2021-05-27 Ein Leben im politischen Aufruhr

Homo comunis – wir für alle

Homo communis – wir für alle, demnächst im Kino, TRAILER 2021, Infos auf: https://homocommunis.de from SeeMoreFilm on Vimeo.

Homo communis – wir für alle stellt Menschen in den Mittelpunkt, die ihre Vision von Kooperation und Teilen leben und zu realisieren versuchen. Der Film spürt Orte solchen Tuns auf – jenseits von Markt und Staat.  In Venezuela und Deutschland treffen wir auf Menschen, denen es um stabile Beziehungen, ein verlässliches Miteinander in Arbeit und Leben und ein Teilen der Ressourcen geht.

Wir haben einen kritischen Punkt erreicht.  Auf der einen Seite erleben wir die stetige Evolution der technischen Möglichkeiten, die uns unglaubliche Perspektiven eröffnet.  Aber zur gleichen Zeit stehen wir vor massiven ökologischen Einbrüchen, wenn wir uns nicht für eine andere Verhaltensweise im Umgang mit unserer Welt entscheiden. Wir erleben eine tiefe Kluft zwischen arm und reich, Kriege, Bürgerkriege und Massenflucht – zentralistische Hierarchien einerseits und entfesselte Märkte andererseits. Von der Geburt bis zum Tod werden die persönlichsten Lebensbereiche immer weitreichender kommerzialisiert, technisiert und uns entfremdet.

Gemeinsam mit den Protagonisten machen wir uns auf den Weg und entdecken alte und neue Modelle des Teilens, der Kooperation und eines Zusammenlebens, die auf Gemeinschaft basieren.

Wir vermitteln keine Ideologien, keine Patentlösungen oder den Eindruck zu wissen, wo es in Zukunft langgehen wird. Der Film lädt ein, die Welt mit Gemeinschafts-Augen zu sehen und aktiv zu werden.“

https://www.homocommunis.de/?page_id=161

Kampagne Mayday 10.000

Am 1. Mai startete just human e. V. die Kampagne “Mayday 10.000” , um Geflüchtete und Menschen in besonderen Notsituationen weiter unterstützen zu können. Die Organisation bittet  dringend um Spenden mit dem Ziel, 100 x 100 € Unterstützung zu ermöglichen. Mehr als 100 Menschen haben sich dieses Jahr schon hilfesuchend an just human gewandt. Sie brauchen unsere Solidarität!

 

Statement der solidarischen Gesellschaft

unteilbar.org

anlässlich erneuter Mobilisierungen von „Querdenken“ und anderen Pandemieleugner*innen im Frühling 2021

Egoismus und Rücksichtslosigkeit zerstören den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wer sich „Querdenken“ anschließt, fordert eine Gesellschaft, in der die gesundheitlichen Gefahren für Millionen Menschen geleugnet werden und in der antisemitisch konnotierte Verschwörungserzählungen an die Stelle von überprüfbaren Fakten treten; in der die demokratische Debatte durch das Recht der Stärkeren ersetzt und die Zusammenarbeit mit Faschist*innen zur Normalität wird. In einer solchen Gesellschaft wollen wir nicht leben. Viele von uns würden sie nicht überleben.

Das Hinterfragen staatlicher Politik, auch der Corona-Maßnahmen, ist wichtig. Wo es notwendig ist, üben wir Kritik. Dabei sind wir uns einig: Verschwörungserzählungen, Rassismus und faschistische Ideologien sind niemals legitim. Als solidarische Gesellschaft setzen wir uns für das Wohl aller Menschen ein. Wir wollen eine Politik, die niemanden zurücklässt und die verhindert, dass in der Krise einige immer reicher und viele immer ärmer werden. Wir erwarten die ausnahmslose Einhaltung der Menschenrechte, vorausschauendes Handeln und Raum für demokratische Kontrolle, der einer offenen Gesellschaft entspricht. Wir wollen eine lebenswerte Zukunft für alle – in der Krise und danach!

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»Das Vaterland auf andere Weise retten«

Peter Grohmann mit Maske

Der Spiegel hat sich mit Peter Grohmann über seine Zeit als Kriegsdienstverweigerer unterhalten:

https://www.spiegel.de/geschichte/kriegsdienstverweigerung-die-ersten-zivis-in-deutschland-1961-a-541f01b2-9a69-455c-b3c0-d772a7f9990c

Film zum Roma Day am 8.4.2021

Theater am Olgaeck - Roma in Stuttgart

Film des Theater am Olgaeck zu Roma in Stuttgart anläßlich des Roma-Day 2021, 50. Jahrestag des 1. Internationalen Roma-Kongress am 8. April 1971

 

Für Gangolf Stocker

Am vergangenen Freitag ist der Maler und bekannte S21 Gegner Gangolf Stocker im Alter von 76 Jahren verstorben. Von Václav Reischl wurde uns dieses Video zur Verfügung gestellt, um an diesen wichtigen Akteur der Stuttgarter Stadtgesellschaft zu erinnern.

http://www.vaclavreischl.de/

ROMA-TAG FESTIVAL 2021

Unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Stuttgart, Dr. Frank Nopper

Am 08. April 2021 findet der Internationale Roma-Tag statt, welcher an den ersten Internationalen Roma-Kongress erinnert, der 1971 in London stattgefunden hat.

In der etwa 700-jährigen Geschichte der Roma in Europa war die Minderheit spätestens seit Beginn des 16. Jahrhunderts zahlreichen Formen von Diskriminierung und Verfolgung ausgesetzt. Zur Zeit des Nationalsozialismus wurde eine unbekannte, jedoch sechsstellige Zahl von Roma Opfer eines Völkermords. Auch heute noch sind Roma Diffamierung, Diskriminierung und sozialer, ökonomischer und politischer Marginalisierung ausgesetzt und in vielen Staaten eine von der Mehrheitsbevölkerung nicht erwünschte Minderheit.

Das Roma-Tag-Festival in Stuttgart wird gemeinsam mit Die AnStifter e.V. und Romano Jilo e.V. veranstaltet mit dem Ziel auf die Situation von Sinti und Roma aufmerksam zu machen. Mit politisch-kulturellen Veranstaltungen den Fokus der Presse, Medien und der breiten Öffentlichkeit auf die gegenwärtige Lage der Sinti und Roma zu richten.

Nachdem unser ROMA-TAG-FESTIVAL in 2020 wegen Pandemiegefahr abgesagt wurde, haben wir uns entschieden dieses Jahr das Festival größtenteils online veranstalten. Im Vorfeld zu einem politisch-kulturellen Programm findet am 8. April eine öffentliche Kundgebung und Gedenkveranstaltung am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Karlsplatz in Stuttgart statt. Der Videobericht wird im Netz veröffentlicht, sowie weitere Videobotschaften, Grußworte, Interviews, Lesungen und künstlerische Veranstaltungen zu diesem Anlass.

8. April 2021, 17:30   Öffentliche Gedenkveranstaltung am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Karlsplatz

Roma-Tag Festival 2021 – Theater am Olgaeck

Das Grußwort von OB Frank Nopper finden sie hier.