Alle Beiträge von Frank Ackermann

Adrian Zielcke
Die Energiewende – ein schlechter Scherz?

PHILOSOPHISCHES CAFE IM HEGELHAUS

Samstag, 7. September, 10.30h, Hegelhaus

Adrian Zielcke: Die Energiewende – ein schlechter Scherz?

Je mehr Windkrafträder hierzulande entstehen, desto mehr müssen Kohle und Gaskraftwerke gebaut und in Schuss gehalten werden. Denn der Wind weht, wann er will, und wir brauchen Tag und Nacht Strom. Also muss die „Grundlast“ durch fossile Energie gesichert werden. Die Folge: Wir blasen mehr CO² in die Luft denn je. Die Warnungen der Klimaforscher werden schriller, aber wir widmen uns unserem Geld, dem Euro, für das Klima reicht unsere Energie nicht mehr. So nimmt die Katastrophe ihren Lauf. „Aber uns hält es ja noch aus.“

Adrian Zielcke war von 1970 bis 2010 Mitglied der Redaktion der Stuttgarter Zeitung, davon die letzten 20 Jahre als Ressortleiter Außenpolitik. – Im Frühjahr 2013 erschien sein Buch „Unsere Schwäbische Alb – eine Liebeserklärung“, zuvor „Unverkennbar Stuttgart – eine Liebeserklärung“ (beide Silberburg-Verlag).

Kostenbeitrag: je 8 Euro incl. Kaffee/Brezeln oder Hefezopf

Frank Ackermann
Hegel in Stuttgart

HEGEL-GEBURTSTAG

Dienstag, 27. August, 19.30,

Hegelhaus, Eberhardstraße 53

Frank Ackermann: Hegel in Stuttgart

 

Hegel verbrachte seine ersten 18 Lebensjahre in Stuttgart. Bereits im zarten Alter von drei Jahren wurde er eingeschult, als 6-Jähriger kam er aufs „Gymnasium Illustre“ – dem damals einzigen Gymnasium Württembergs, dessen Nachfolgeinstitut das heutige Eberhard-Ludwig-Gymnasium ist.

Aus Hegels Schul- und Jugendzeit haben sich einige interessante Texte erhalten, die nicht in die großen, vielbändigen Ausgaben seiner Werke aufgenommen wurden. So gibt es z. B. ein über fast zwei Jahre geführtes Tagebuch des jungen Hegel, wohl das einzige erhaltene Tagebuch eines Stuttgarter Gymnasiasten aus dem 18. Jahrhundert.

Im Jahr 1788, ein Jahr vor Ausbruch der Französischen Revolution, wechselte Hegel nach Tübingen ans Stift, von wo er in den Ferien nach Stuttgart kam.

Der Vortrag geht diesen biographischen Aspekten sowie den kulturhistorischen Zusammenhängen nach.

Frank Ackermann initiierte und leitet die Veranstaltungsreihen „Philosophisches Café im Hegelhaus“, „Literarischer Abend im Hegelhaus“, „Philosophie im Lapidarium“. – Zahlreiche Buchveröffentlichungen, zuletzt die vier Bände „Kant, Goethe, Schiller, Hegel – 100 Gedanken und Aussprüche“ (Peter Grohmann-Verlag).

 Kostenbeitrag: je 8 Euro incl. ein Glas Hegel- bzw. Hölderlinwein

Literarisches Picknick mit Uli Cassel

Sonntag, 21. Juli, 11h, Schillereiche im Bopserwald

Literarisches Picknick mit Uli Cassel

 

An der Schillereiche, die gepflanzt wurde zum Andenken an Schillers legendäre Lesung seiner „Räuber“, gibt es auf ebener Rasenfläche ein paar Sitzbänke und – einen herrlichen Blick auf Stuttgart.

Hier also hat der Überlieferung zufolge „am Morgen eines schönen Sonntags im Mai“ Schiller im Kreis seiner Freunde die 5. Szene des IV. Aktes vorgetragen.

Uli Cassel, Kabarettist und Rechtsanwalt, liest aus seinem „Lesebuch vom Geld – 2500 Jahre Geld und Zinsen in der Literatur“.

Für Speisen und Getränke sorgt bitte jeder selbst (was ja bereits in den letzten Jahren gut geklappt hat). Nach Bedarf Decke oder Klappstuhl mitbringen.

Wer möchte, parkt sein Auto oben, am Ende der Wernhaldenstraße. Ansonsten führt vom Teehaus Weißenburg ein schöner Fußweg in ca. 10 Minuten zur Schillereiche.

Die Veranstaltung findet nur bei regenlosem Wetter statt.

ZUM 250. GEBURTSTAG VON JEAN PAUL – Matinee mit Goldrand für Jean Paul – mit Timo Brunke, Armin Elhardt, Andrea Hahn und Ralf Jandl

ZUM 250. GEBURTSTAG VON JEAN PAUL

Sonntag, 14. Juli 2013, 11h

Kunstgebäude des Württembergischen Kunstvereins, Schlossplatz 2, Stuttgart

Matinee mit Goldrand für Jean Paul – mit Timo Brunke, Armin Elhardt, Andrea Hahn und Ralf Jandl

 

Im ersten Teil notieren Armin Elhardt und Timo Brunke Stationen im Leben und Werk des „Einzigen“. Zudem berichten sie von Jean Pauls Besuch in Stuttgart, seiner Begegnung mit der hiesigen „Weiberwelt“ und der damit verbundenen An- und Aufregung.

Cottas Chefredakteurin kontra Cottas Autor? lautet die Frage, der Andrea Hahn nachgeht. Für die Antwort untersucht sie das Verhältnis zwischen Therese Huber und Jean Paul, dem freien Mitarbeiter am „Morgenblatt“ und Verfasser der „Flegeljahre“.

In der anschließenden Putz- und Schreibstunde im Hause Siebenkäs lesen Timo Brunke und Armin Elhardt die dialogisierte Fassung einer Szene aus „Siebenkäs“.

Aphorismen und Bemerkungen über Mann und Frau aus Jean Pauls und Karl Napfs „Gedanken-Schwarm“ vertiefen das Geschlechterthema. Die szenische Kurzlesung von Ralf Jandl und Armin Elhardt trägt den von JP entliehenen Titel Die Ehe gehört für Engel…

Nach Karl Napfs Thesenanschlag zu Jean Pauls Aktualität – Cotta & Co. bei den Rotariern erweist sich Timo Brunke als moderner Nachfolger des romantischen Streckversmachers Walt („Flegeljahre“) und serviert zum Abschluss: „Voilà: 2 halbe Polymeter und 3-mal Verse gestreckt!“

Eine Kooperationsveranstaltung der AnStifter und des Württembergischen Kunstvereins, gefördert durch das Kulturamt Stuttgart.

Kostenbeitrag: je 5 Euro

Adrian Zielcke
Deutschland und Europa – Reflexionen und Bemerkungen zur derzeitigen Lage

Donnerstag, 11. Juli 2013, 18.30h

Städtisches Lapidarium, S-Mitte, Mörikestr. 24/1

Adrian Zielcke: Deutschland und Europa – Reflexionen und Bemerkungen zur derzeitigen Lage

Wir leben vergleichsweise auf einer Insel der Seligen, obwohl das Arbeitsleben auch hierzulande immer härter wird. Aber der Rest Europas geht vor die Hunde: Wenn es nur Griechenland, Zypern und Portugal  wären! Aber Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien sind ebenfalls pleite und auf dem Weltmarkt nicht mehr konkurrenzfähig.

Millionen junger Menschen in Europa haben keinerlei Zukunftsperspektive, sie sehen aber beneidend die reichen Deutschen, die den Kontinent dominieren wie nie zuvor: Eine explosive Lage. Steht Europa in einer vorrevolutionären Situation?

 Adrian Zielcke war von 1970 bis 2010 Mitglied der Redaktion der Stuttgarter Zeitung, davon die letzten 20 Jahre als Ressortleiter Außenpolitik. – Die Leser der Stuttgarter Zeitung haben ihn vor einigen Jahren zu ihrem angesehensten Autoren gewählt. – Im Frühjahr 2013 erschien ist sein Buch „Unsere Schwäbische Alb – eine Liebeserklärung“, zuvor „Unverkennbar Stuttgart – eine Liebeserklärung“ (beide Silberburg-Verlag).
Kostenbeitrag: je 8 Euro

Literarisches „Räuber“-Picknick – Mit Ackermann, Grohmann, Engelkind und Schiller

Fronleichnam, 30. Mai 2012, 11h, Schillereiche im Bopserwald

Literarisches „Räuber“-Picknick

Mit Ackermann, Grohmann, Engelkind und Schiller

An der Schillereiche, die gepflanzt wurde zum Andenken an Schillers legendäre Lesung seiner „Räuber“, gibt es auf ebener Rasenfläche ein paar Sitzbänke und – einen herrlichen Blick auf Stuttgart.

Hier also hat der Überlieferung zufolge „am Morgen eines schönen Sonntags im Mai“ Schiller im Kreis seiner Freunde die 5. Szene des IV. Aktes vorgetragen.

Frank Ackermann,  Peter Grohmann und Eunike Engelkind erinnern an dieses Ereignis und lesen und rezitieren und improvisieren…

Für Speisen und Getränke sorgt bitte jeder selbst (was ja bereits in den letzten Jahren gut geklappt hat). Nach Bedarf Decke oder Klappstuhl mitbringen.

Wer möchte, parkt sein Auto oben, am Ende der Wernhaldenstraße. Ansonsten führt vom Teehaus Weißenburg ein schöner Fußweg in ca. 10 Minuten zur Schillereiche.

Die Veranstaltung findet nur bei regenlosem Wetter statt.

Philosophisches Café – Prof. Dr. Michael Schefczyk
Formen philosophischer Kritik

Samstag, 25. Mai 10.30h, Hegelhaus

Prof. Dr. Michael Schefczyk: Formen philosophischer Kritik

Von Kant über Marx bis Adorno hat sich große Philosophie in den letzten 250 Jahren – in je unterschiedlicher Weise – auch und vor allem als kritisches Unterfangen verstanden. In den letzten Jahrzehnten scheinen jedoch Philosophie und Kritik vermehrt getrennte Wege zu gehen. Ist der philosophischen Kritik die Luft ausgegangen?

Michael Schefczyk ist Professor für Philosophie, insbesondere Praktische Philosophie an der Leuphana Universität Lüneburg. – Zuletzt erschien von ihm das Buch „Verantwortung für historisches Unrecht“, Berlin (De Gruyter).

Kostenbeitrag: je 8 Euro incl. Kaffee/Brezeln oder Hefezopf

 

Frank Ackermann
Schiller in Stuttgart

DER LITERARISCHE ABEND

Dienstag, 14. Mai, 19.30h Hegelhaus

Frank Ackermann: Schiller in Stuttgart

Schiller hat zehn Jahre in Stuttgart gelebt (und gelitten) und hier bekanntlich seine unverwüstlichen „Räuber“ geschrieben, die ihn „Familie und Vaterland“ kosteten. Und Stuttgart hat sich einstmals (und eigentlich zurecht) als Schiller-Stadt gerühmt, mit dem Schiller-Denkmal auf dem Schillerplatz (von Bertel Thorvaldsen) als Wahrzeichen…

Ich werde mittels einer Bildpräsentation die wichtigsten Personen, Orte und Ereignisse in Schillers stürmisch bewegter Jugend präsentieren und den Vortrag mit einzelnen Passagen aus meinem Buch „Schiller als Schüler“ (2009) ergänzen.

In diesem Buch wurde erstmals Schiller in Stuttgart vollständig dargestellt.

Frank Ackermann initiierte und leitet die Veranstaltungsreihen „Philosophisches Café im Hegelhaus“, „Literarischer Abend im Hegelhaus“, „Philosophie im Lapidarium“. – Zahlreiche Buchveröffentlichungen, zuletzt die vier Bände „Kant, Goethe, Schiller, Hegel – 100 Gedanken und Aussprüche“ (Peter Grohmann-Verlag).

Kostenbeitrag: je 8 Euro incl. ein Glas Hegel- bzw. Hölderlinwein

 

Mit den AnStiftern nach Sils-Maria – Mit den AnStiftern nach Sils-Maria

Auf den Spuren von Friedrich Nietzsche

vom 10. –15. Juni 2013

mit Frank Ackermann und Rüdiger Vaas

 Roof of Europe – so tauften die Engländer das Oberengadin und begeisterten sich für St. Moritz. Nietzsche aber wählte das nahegelegene, beschaulichere Sils-Maria für seinen Aufenthalt. Und hier in Sils-Maria, dem „lieblichsten Winkel der Welt“, erlebte er die Zeiten seiner höchsten Schaffenskraft, hier kam ihm auf einer seiner vielen Wanderungen der Gedanke der „Ewigen Wiederkehr des Gleichen“ in den Sinn.

Das Haus und das Zimmer, worin Nietzsche in den Sommermonaten der Jahre 1881–1888 wohnte, wurden weltberühmt, und lang ist die Liste derer, die Nietzsche folgten, um in Sils-Maria Erholung und Inspiration zu finden: Thomas Mann, Hermann Hesse, Kurt Tucholsky, Albert Einstein, Richard Strauss, Claude Chabrol, Donna Leon…

 

 Friedrich Nietzsche: Sils-Maria

Hier saß ich, wartend, wartend,  – doch auf Nichts,

Jenseits von Gut und Böse, bald des Lichts

Genießend, bald des Schattens, ganz nur Spiel,

Ganz See, ganz Mittag, ganz Zeit ohne Ziel.

Da, plötzlich, Freundin! wurde Eins zu Zwei –

– Und Zarathustra ging an mir vorbei…

 

Im „Philosophischen Café der AnStifter im Hegelhaus“ hatten Frank Ackermann und Rüdiger Vaas die Idee, eine Reise (sozusagen vom Stuttgarter Hegelhaus aus-gehend) zum Nietzsche-Haus in Sils-Maria anzubieten und zu organisieren – eine Reise, um auf den Spuren Nietzsches zu philosophieren und zu wandern, mit Lesungen und Gesprächen und kleineren Ausflügen: nach St. Moritz und Pontresina, nach Stampa, berühmt durch die Künstlerfamilie Giacometti, nach Soglio, dem „Tor zum Paradies“, wo Rilke sich eine Zeitlang aufhielt…

 

Weil das Nietzsche-Haus nur eingeschränkte Unterkunftsmöglichkeiten ohne Verpfle-gung bietet, werden wir Quartier nehmen im nahegelegenen „Silserhof“, einem Gästehaus, das Frühstücksbüffet mit 3-gängigem Abendessen anbietet; alle Zimmer mit Dusche, WC, Telefon und W-LAN.

 

Preis und Leistung:

5 Übernachtungen mit Halbpension, inklusive aller gesetzlichen Gebühren sowie freier Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel und Bergbahnen im Oberengadin.

 

Im Doppelzimmer:  470 Euro je Person

Im Einzelzimmer:    530 Euro je Person

 

Im Preis sind weiterhin enthalten die Nietzsche-Vorträge und Lesungen von Frank Ackermann und Rüdiger Vaas.

Mit der Anmeldung ist eine Anzahlung in Höhe von 100 Euro zu überweisen auf das Konto der AnStifter, Verwendungszweck: Sils-Maria.

 

Geplant ist, die Fahrt mit privaten Pkws zu organisieren und die Kosten anteilig um-zulegen. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie mitfahren möchten, selbst fahren und wie viele Mitfahrerplätze Sie haben.

Organisation und Anmeldung: Frank Ackermann

Tel: 0711-612492, Email: hegelhaus@web.de

 

Zur Person:

Frank Ackermann organisiert die Reisen der AnStifter und das „Philosophische Café im Hegelhaus“. – Zahlreiche Buchveröffentlichungen, u.a. „Schopenhauer – Kritische Darstellung seine Systems“, „Schiller als Schüler“, „Kant, Goethe, Schiller, Hegel: 100 Gedanken und Aussprüche“ (4 Bände). – Wurde vor Jahren durch Nietzsches „Also sprach Zarathustra“ angeregt, nach Sils-Maria zu reisen, und hat sich seitdem für das Oberengadin begeistert.

Rüdiger Vaas ist Philosoph, Publizist sowie Astronomie- und Physikredakteur bei der Monatszeitschrift „bild der wissenschaft.“ – Zahlreiche Buchveröffentlichungen, u.a. „Hawkings neues Universum“, „Gott, Gene und Gehirn“, „Tunnel durch Raum und Zeit“ sowie Artikel und Essays zur Kosmologie, Naturphilosophie, Wissen-schaftstheorie, Anthropologie und Philosophie des Geistes. – Zu Nietzsche hat er vor allem über den „Gedanken der Ewigen Wiederkehr des Gleichen“ gearbeitet.

 

Samstag, 6. April Busfahrt nach München

München ist allemal eine Reise, weshalb es jetzt von den AnStifter zum Ziel eines nachösterlichen Ausflugs gewählt wurde.

 

Nach der (hoffentlich staufrei verlaufenden) Fahrt auf der A 8 gibt es zuerst eine von zwei Münchner Stadtführern geleitete Kombination aus Stadtrundfahrt und Stadtspaziergang. Dieser endet um ca. 13h vor dem „Augustiner“, wo für uns zum Mittagessen (à la carte) reserviert ist.

Den Nachmittag (bis 17.30h) kann jeder nach Lust & Laune verbringen: Stadtbummel, Englischer Garten, Besichtigung der Residenz, Besuch des Deutschen Museums, der Glyptothek, der Alten Pinakothek, der Neuen usw.

 

Preis: 45 Euro pro Person

Leistungen: Hin- und Rückfahrt im komfortablen Reisebus, geführte Stadtrundfahrt und Stadtspaziergang

Abfahrt in Stuttgart: 7 Uhr am Treffpunkt Rotebühlplatz (Rotebühlstrasse)

Rückkehr in Stuttgart: ca. 20.30 Uhr am Treffpunkt Rotebühlplatz

Irrtum und Änderungen vorbehalten

 

Reiseleitung: Peter Grohmann und Frank Ackermann

 

Es ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich.

Der Teilnehmer-Betrag ist zu überweisen auf das Konto der AnStifter, Verwendungszweck „München“

 

Jetzt aber ganz schnell anmelden:

peter-grohmann@die-anstifter.de, 0711 248 56 77, fax 0711 248 56 79

 

Studienreise nach Breslau – 16. bis 19. Mai

Etwas größer als Stuttgart ist die Stadt an der Oder die viertgrößte Stadt Polens und 1000 Jahre alt. Zweimal wurde die Stadt verwüstet: Beim Mongolensturm 1241 und 1945 durch Nationalsozialisten.

Edith Stein  und Rosa Luxemburg lebten hier, Angelus Silesius, Peter Hacks, Ferdinand Lassalle und Adolph Menzel, Max Born und Paul Ehrlich, Ignaz Bubis und Dietrich Bonhoeffer.

Nach 1945 mussten die meisten Deutschen die multikulturelle Stadt verlassen, in der zeitweise zehntausende Menschen jüdischen Glaubens lebten.

Unsere Studienreise nach Breslau, die weltoffene Metropole Schlesiens mit Hochschulen und Theatern, Museen und ehrwürdigen Bauten, die den Krieg überstanden, ist ein besonderer Leckerbissen.

Stadtrundgänge und Stadtrundfahrten, Ausflüge ins Umland, Spaziergänge an der Oder zur Dominsel und dem Dom, ein Besuch der Jahrhunderthalle, der Bauhaus-Siedlung und des Ehrenmals der Roten Armee, der Bummel über den Ring und die Einkehr im historischen Rathaus stehen genauso auf dem Programm wie der Rundgang durch das jüdische Viertel und ein gemeinsamer Abend mit polnischen Freunde aus den neuen Bürgerbewegungen.

Die Reiseleitung haben der Breslauer Peter Grohmann und Frank Ackermann.

Abfahrt in Stuttgart: Donnerstag, 16. Mai 2013, 6 Uhr am Treffpunkt Rotebühlplatz (Rotebühlstrasse)

Rückkehr in Stuttgart: Pfingstsonntag, 19. Mai 2013, ca 22 Uhr

Im Reisepreis von 440 Euro sind enthalten:

Hin- und Rückfahrt im komfortablen Reisebus (Fa. Schlienz), 3 Hotel-Übernachtungen in Breslau im DZ mit Frühstück, 3 Hauptmahlzeiten, alle Besichtungen, Rundfahrten und Eintritte.

Einzelzimmerzuschlag 75 Euro.

Ein detailliertes Programm – Änderungen vorbehalten – erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung.

Mit der Anmeldung sind 100 Euro Anzahlung fällig (Stornokosten 75,00 Euro), zu leisten auf das Konto der AnStifter, Kennwort: Studienreise Wroclaw/Breslau.

Verbindliche Anmeldung nur mit vollständiger Adresse

an Die AnStifter, Werastraße 10, D 70182 Stuttgart, kontakt@die-anstifter.de

 

 

 

Busfahrt nach München – Samstag, 6. April

Samstag, 6. April – Busfahrt nach München

München ist allemal eine Reise, weshalb es jetzt von den AnStifter zum Ziel eines nachösterlichen Ausflugs gewählt wurde.

Nach der (hoffentlich staufrei verlaufenden) Fahrt auf der A 8 gibt es zuerst eine von zwei Münchner Stadtführern geleitete Kombination aus Stadtrundfahrt und Stadtspaziergang. Dieser endet um ca. 13h vor dem „Augustiner“, wo für uns zum Mittagessen (à la carte) reserviert ist. mehr…

HEGELHAUS – Prof. Dr. Michael Weingarten
Die Bücherverbrennung – Zäsur, Epochenbruch oder Kontinuität?

Samstag, 11. Mai 10.30h, Hegelhaus

Prof. Dr. Michael Weingarten: Die Bücherverbrennung – Zäsur, Epochenbruch oder Kontinuität?

Uns, die wir die Nachgeschichte der Bücherverbrennung kennen, erscheint diese als markante Zäsur, als Zivilisationsbruch. War das aber auch schon das Verständnis der Zeitgenossen? Oder erschien diesen die Bücherverbrennung als Fortsetzung und Konsequenz von Diffamierungen kultureller Leistungen seit Beginn des 20. Jahrhunderts? Man denke hier nur an Thomas Manns Polemik
gegen den „Zivilisationsliteraten“. Und ist der eigentliche Epochenbruch nicht markiert mit der Vernichtung der europäischen Juden?

Diese beiden Ereignisse sollen in dem Vortrag so zueinander in Beziehung gesetzt werden, dass deutlich wird, warum nach 1945 so viele exilierte Schriftsteller an deren ästhetischer Gestaltung scheiterten.

Michael Weingarten lehrt Philosophie an den Universitäten Stuttgart und Marburg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Dialektik und Sprachphilosophie sowie Politische und Sozial-Philosophie.

Kostenbeitrag: je 8 Euro incl. Kaffee/Brezeln oder Hefezopf

Dr. Claus Baumann
Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit? – Zu Aktualität und Grenzen von Hegels Grundlinien der Philosophie des Rechts

Samstag, 20. April, 10.30h Hegelhaus

Dr. Claus Baumann: Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit? – Zu Aktualität und Grenzen von Hegels Grundlinien der Philosophie des Rechts

Hegels Diktum, Philosophie sei „ihre Zeit in Gedanken erfasst“, fordert uns heraus, seine Überlegungen geschichtlich zu interpretieren. Das heißt, dass wir nur von unserer jeweiligen Gegenwart aus Hegels Gedanken rekonstruieren und reflektieren können, mit Bezug auf ihren geschichtlichen Ort. Zugleich wirft ein solches Vorgehen ein bestimmtes Licht auf unsere eigene Lebenssituation zurück, auf die Gestalt unserer derzeitigen gesellschaftlichen Verhältnisse und auf die prägenden Vorstellungen unserer Zeit.

In diesem Sinne thematisiert Claus Baumann Hegels Fortschrittskonzeption mit Blick auf die gegenwärtigen Verhältnisse; er fragt nach der Aktualität der Hegel’schen Gedanken sowie nach deren historischer Schranke. Eine zentrale Rolle werden dabei Hegels Überlegungen zur „bürgerlichen Gesellschaft“, zu „Arbeit“, „Krieg“ und „Weltgeschichte“ spielen.

Claus Baumann ist Lehrbeauftragter für Philosophie an der Universität Stuttgart sowie für Gesellschaftstheorie und Sozialphilosophie an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Dialektik, Kritik der politischen Ökonomie, Geschichts- und Entwicklungstheorie, Philosophie der Kunst und Ästhetik.

Kostenbeitrag: je 8 Euro incl. Kaffee/Brezeln oder Hefezopf

 

Hegelhaus – Prof. Dr. Michael Weingarten
Der Flug der Eule der Minerva…

Samstag, 13. April, 10.30h, Hegelhaus

Prof. Dr. Michael Weingarten: Der Flug der Eule der Minerva…

beginnt bekanntlich in der Dämmerung.“ – Mit diesem Bild kennzeichnet Hegel die Grenzen auch philosophischer Theorie und markiert den Umschlagspunkt von Theorie in wirkliches, insbesondere politisches Handeln. Das rekonstruktive Begreifen der Gegenwart soll zu einer Formbestimmung des Politischen führen, um uns in unserem politischen Handeln, dem Politik-Machen, zu orientieren.
Dieses Bestimmung des Verhältnisses vom Medium des Politischen und dem Mittelhaften der Politik jenseits des Verdachts einer Politischen Theologie steht im Zentrum des Vortrages.

Michael Weingarten lehrt Philosophie an den Universitäten Stuttgart und Marburg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Dialektik und Sprachphilosophie sowie Politische und Sozial-Philosophie.

Kostenbeitrag: je 8 Euro incl. Kaffee/Brezeln oder Hefezopf

Fällt aus!!! -HEGELHAUS – ZUM 250. GEBURTSTAG VON JEAN PAUL

ZUM 250. GEBURTSTAG VON JEAN PAUL

Fällt aus! Neuer Termin im Herbst.

Samstag, 23. März, 10.30h Hegelhaus

Dr. Markus Raab: Jean Paul und Fichte

Neben Hegel ist Jean Paul der schärfste Kritiker Fichtes. Bis heute wird seine Kritik aber immer noch wenig ernst genommen, weil sie nicht im üblichen akademischen Stil verfasst ist. Ja, im höchsten Maße unüblich kommt sie daher: Im Gewande des Humors. Sie trifft deshalb aber nicht weniger genau ins Zentrum der Fichteschen Philosophie – ganz im Gegenteil.

Dr. Markus Raab studierte Philosophie an der Universität Tübingen und der Washington University St. Louis – Stuttgarts Partnerstadt. Dort auch Lehrtätigkeit. Markus Raab ist Kulturbürgermeister der Stadt Esslingen am Neckar.

Kostenbeitrag: je 8 Euro incl. Kaffee/Brezeln oder Hefezopf

HÖLDERLIN-GEBURTSTAG

HÖLDERLIN-GEBURTSTAG

Mittwoch, 20. März, 16.30 – 18.30

Idealistischer Stadtspaziergang mit Frank Ackermann – Auf den Spuren von Hegel, Hölderlin, Schiller und Schelling

Es ist bekannt, dass Hegel die ersten achtzehn Jahre, bis zur Aufnahme seines Studiums am Tübinger Stift, in seiner Geburtsstadt lebte. Weniger bekannt ist, dass auch seine Jugend- und Studienfreunde Schelling und Hölderlin häufig in Stuttgart waren. So wohnte Schelling eine Zeitlang direkt hinter dem Hegelhaus, wo Hölderlin ihn besuchte, der dann später längere Zeit in der heutigen Königstraße wohnte und hier seine dichterisch fruchtbarste Periode erlebte: Hier entstanden u.a. die Elegien „Stuttgart“, „Brot und Wein“ und „Der Gang aufs Land“.

Wir beginnen diesen idealistischen Stadtspaziergang am Hegelhaus, kommen an den Orten vorbei, wo einstmals Schiller und Goethe wohnten, am Sterbehaus Schubarts, am Geburtshaus von Gustav Schwab – und, als realistischer Kontrapunkt, an dem ehemaligen Gasthaus, in dem Casanova arretiert war…

Treffpunkt: Hegelhaus, Eberharstraße 53;  Dauer des Rundgangs: ca. 1,5 Stunden

Kostenbeitrag: je 10 Euro

Zum Abschluss gibt es im Gewölbekeller des Hegelhauses für jeden Teilnehmer ein Glas Hegel-Wein.

Frank Ackermann initiierte und leitet die Veranstaltungsreihen „Philosophisches Café im Hegelhaus“, „Literarischer Abend im Hegelhaus“, „Philosophie im Lapidarium“. – Zahlreiche Buchveröffentlichungen, zuletzt die vier Bände „Kant, Goethe, Schiller, Hegel – 100 Gedanken und Aussprüche“ (Peter Grohmann-Verlag).

 

HEGELHAUS

DER LITERARISCHE ABEND

Dienstag, 19. März 19.30 Uhr, Hegelhaus

Eleonore Lindenberg: Zum 99. Geburtstag von Thaddäus Troll – Deutschland, dein Schwabe?!
Versuch einer Erinnerung an den „Tucholsky“ aus Bad Cannstatt in Wort und Musik

Das Stuttgarter Hegelhaus ist ein würdevoller und idealer Ort, aus Anlass des 99. Geburtstags an Thaddäus Troll, den Schriftsteller, Journalisten, Zeitkritiker, den „kritischen Landvermesser“ (Irmela Brender), den „homo politicus“ (Hans Abich) zu erinnern.
Mit seinem Bestseller „Deutschland, deine Schwaben“ hat er vielen Schwaben, die –oft von den eigenen Mitbewohnern veranlasst – ein beschädigtes Selbstbewusstsein hatten, berechtigte Anerkennung und verdientes Ansehen zurückgegeben. Zu Unrecht haben ihn manche seiner Landsleute reduziert auf einen „schwäbischen Mundartautor“, ihn, der den Bilderreichtum seines heimatlichen Dialekts nicht den Vereinsmeiern und Gaudimachern überlassen wollte, sondern den Dialekt als Stilmittel einsetzte.

An seine Verdienste, die er sich in seinen sich selbst auferlegten Ehrenämtern, zum Beispiel als hochgeschätztes Rundfunkratsmitglied des Süddeutschen Rundfunks, erworben hat, darf, nein muss aus diesem Anlass auch erinnert werden.

Eleonore Lindenberg war Thaddäus Trolls Sekretärin von 1966 bis zu seinem Tod im Juli 1980. Als „Verwalterin und Sichterin des gesamttrollschen Oeuvre“ (T. Troll) trägt sie seit November 2002 ihre Erinnerungen an den Schriftsteller mit wechselnden Schwerpunkten vor. – Musikalisch begleitet wird ihr Vortrag von Michel Biehler, dem französischen „Akkordeon-Virtuosen. Er spielt nicht nur Musik aus seiner derzeitigen Wahlheimat Schwaben, sondern stellt ihr internationale Folklore gegenüber – ganz so, wie das der patriotische Weltbürger Troll wohl auch geschätzt hätte.“ (Martin Hinze)

Kostenbeitrag: je 8 Euro incl. ein Glas Hegel- bzw. Hölderlinwein

 

 

 

Erwin Teufel im Hegelhaus – Eberhardstr. 53

ABENDVERANSTALTUNG

Donnerstag, 7. März, 19.30h

 Dr. h.c. Erwin Teufel

MINISTERPRÄSIDENT a. D.

hält heute im Hegelhaus den Vortrag:

Ethik in der Wirtschaft

Kostenbeitrag: je 8 Euro incl. ein Glas Hegel- bzw. Hölderlinwein

Wegen der begrenzten Platzzahl im Hegelhaus gibt es für diese Veranstaltung Eintrittskarten, die ab dem 4. Feb im Hegelhaus und im Büro der Anstifter erhältlich sind.

Ralf Jandl
Ist Armut verschuldet – Reichtum verdient?

Samstag, 3. März, Hegelhaus, 10.30h

Ralf Jandl: Ist Armut verschuldet – Reichtum verdient?

Bekanntlich klafft die soziale Schere in Deutschland immer weiter auseinander: Es gibt auf der einen Seite 7 Millionen Mini-Jobber, 7 Millionen Arbeitslose, 7 Millionen Analphabeten (!) und fast 7 Millionen extrem Verschuldete – vier Gruppen, die sich zum Teil überschneiden, die aber alle ohne ausreichende Altersversorgung in einem Staat  leben, der von der europäischen Schuldenkrise noch hart getroffen werden wird.

Auf der anderen Seite gibt es im deutschen Steuerrecht den seltsamen Umstand, dass Einkünfte aus Kapitalvermögen (Dividenden, Zinsen etc.) durch die sogenannte Abgeltungssteuer erheblich privilegiert werden, was dem Reichtum ein sattes Wachstum beschert.

Aufklärung tut not, stattdessen betätigen sich Politik und Medien als Nebelwerfer.Der Referent, Ministerialrat a. D. Ralf Jandl, war ursprünglich Steuerbeamter und hatte Mitte der 70er Jahre im baden-württembergischen Staatsministerium den Auftrag, im Landeshaushalt eine (!) Milliarde einzusparen, was sich als sehr schwierig erwies.

Kostenbeitrag: je 8 Euro incl. Kaffee/Brezeln oder Hefezopf