Alle Beiträge von Frank Ackermann

Adrian Zielcke
Die Energiewende – ein schlechter Scherz?

PHILOSOPHISCHES CAFE IM HEGELHAUS

Samstag, 7. September, 10.30h, Hegelhaus

Adrian Zielcke: Die Energiewende – ein schlechter Scherz?

Je mehr Windkrafträder hierzulande entstehen, desto mehr müssen Kohle und Gaskraftwerke gebaut und in Schuss gehalten werden. Denn der Wind weht, wann er will, und wir brauchen Tag und Nacht Strom. Also muss die „Grundlast“ durch fossile Energie gesichert werden. Die Folge: Wir blasen mehr CO² in die Luft denn je. Die Warnungen der Klimaforscher werden schriller, aber wir widmen uns unserem Geld, dem Euro, für das Klima reicht unsere Energie nicht mehr. So nimmt die Katastrophe ihren Lauf. „Aber uns hält es ja noch aus.“

Adrian Zielcke war von 1970 bis 2010 Mitglied der Redaktion der Stuttgarter Zeitung, davon die letzten 20 Jahre als Ressortleiter Außenpolitik. – Im Frühjahr 2013 erschien sein Buch „Unsere Schwäbische Alb – eine Liebeserklärung“, zuvor „Unverkennbar Stuttgart – eine Liebeserklärung“ (beide Silberburg-Verlag).

Kostenbeitrag: je 8 Euro incl. Kaffee/Brezeln oder Hefezopf

Frank Ackermann
Hegel in Stuttgart

HEGEL-GEBURTSTAG

Dienstag, 27. August, 19.30,

Hegelhaus, Eberhardstraße 53

Frank Ackermann: Hegel in Stuttgart

 

Hegel verbrachte seine ersten 18 Lebensjahre in Stuttgart. Bereits im zarten Alter von drei Jahren wurde er eingeschult, als 6-Jähriger kam er aufs „Gymnasium Illustre“ – dem damals einzigen Gymnasium Württembergs, dessen Nachfolgeinstitut das heutige Eberhard-Ludwig-Gymnasium ist.

Aus Hegels Schul- und Jugendzeit haben sich einige interessante Texte erhalten, die nicht in die großen, vielbändigen Ausgaben seiner Werke aufgenommen wurden. So gibt es z. B. ein über fast zwei Jahre geführtes Tagebuch des jungen Hegel, wohl das einzige erhaltene Tagebuch eines Stuttgarter Gymnasiasten aus dem 18. Jahrhundert.

Im Jahr 1788, ein Jahr vor Ausbruch der Französischen Revolution, wechselte Hegel nach Tübingen ans Stift, von wo er in den Ferien nach Stuttgart kam.

Der Vortrag geht diesen biographischen Aspekten sowie den kulturhistorischen Zusammenhängen nach.

Frank Ackermann initiierte und leitet die Veranstaltungsreihen „Philosophisches Café im Hegelhaus“, „Literarischer Abend im Hegelhaus“, „Philosophie im Lapidarium“. – Zahlreiche Buchveröffentlichungen, zuletzt die vier Bände „Kant, Goethe, Schiller, Hegel – 100 Gedanken und Aussprüche“ (Peter Grohmann-Verlag).

 Kostenbeitrag: je 8 Euro incl. ein Glas Hegel- bzw. Hölderlinwein

Literarisches Picknick mit Uli Cassel

Sonntag, 21. Juli, 11h, Schillereiche im Bopserwald

Literarisches Picknick mit Uli Cassel

 

An der Schillereiche, die gepflanzt wurde zum Andenken an Schillers legendäre Lesung seiner „Räuber“, gibt es auf ebener Rasenfläche ein paar Sitzbänke und – einen herrlichen Blick auf Stuttgart.

Hier also hat der Überlieferung zufolge „am Morgen eines schönen Sonntags im Mai“ Schiller im Kreis seiner Freunde die 5. Szene des IV. Aktes vorgetragen.

Uli Cassel, Kabarettist und Rechtsanwalt, liest aus seinem „Lesebuch vom Geld – 2500 Jahre Geld und Zinsen in der Literatur“.

Für Speisen und Getränke sorgt bitte jeder selbst (was ja bereits in den letzten Jahren gut geklappt hat). Nach Bedarf Decke oder Klappstuhl mitbringen.

Wer möchte, parkt sein Auto oben, am Ende der Wernhaldenstraße. Ansonsten führt vom Teehaus Weißenburg ein schöner Fußweg in ca. 10 Minuten zur Schillereiche.

Die Veranstaltung findet nur bei regenlosem Wetter statt.

ZUM 250. GEBURTSTAG VON JEAN PAUL – Matinee mit Goldrand für Jean Paul – mit Timo Brunke, Armin Elhardt, Andrea Hahn und Ralf Jandl

ZUM 250. GEBURTSTAG VON JEAN PAUL

Sonntag, 14. Juli 2013, 11h

Kunstgebäude des Württembergischen Kunstvereins, Schlossplatz 2, Stuttgart

Matinee mit Goldrand für Jean Paul – mit Timo Brunke, Armin Elhardt, Andrea Hahn und Ralf Jandl

 

Im ersten Teil notieren Armin Elhardt und Timo Brunke Stationen im Leben und Werk des „Einzigen“. Zudem berichten sie von Jean Pauls Besuch in Stuttgart, seiner Begegnung mit der hiesigen „Weiberwelt“ und der damit verbundenen An- und Aufregung.

Cottas Chefredakteurin kontra Cottas Autor? lautet die Frage, der Andrea Hahn nachgeht. Für die Antwort untersucht sie das Verhältnis zwischen Therese Huber und Jean Paul, dem freien Mitarbeiter am „Morgenblatt“ und Verfasser der „Flegeljahre“.

In der anschließenden Putz- und Schreibstunde im Hause Siebenkäs lesen Timo Brunke und Armin Elhardt die dialogisierte Fassung einer Szene aus „Siebenkäs“.

Aphorismen und Bemerkungen über Mann und Frau aus Jean Pauls und Karl Napfs „Gedanken-Schwarm“ vertiefen das Geschlechterthema. Die szenische Kurzlesung von Ralf Jandl und Armin Elhardt trägt den von JP entliehenen Titel Die Ehe gehört für Engel…

Nach Karl Napfs Thesenanschlag zu Jean Pauls Aktualität – Cotta & Co. bei den Rotariern erweist sich Timo Brunke als moderner Nachfolger des romantischen Streckversmachers Walt („Flegeljahre“) und serviert zum Abschluss: „Voilà: 2 halbe Polymeter und 3-mal Verse gestreckt!“

Eine Kooperationsveranstaltung der AnStifter und des Württembergischen Kunstvereins, gefördert durch das Kulturamt Stuttgart.

Kostenbeitrag: je 5 Euro

Adrian Zielcke
Deutschland und Europa – Reflexionen und Bemerkungen zur derzeitigen Lage

Donnerstag, 11. Juli 2013, 18.30h

Städtisches Lapidarium, S-Mitte, Mörikestr. 24/1

Adrian Zielcke: Deutschland und Europa – Reflexionen und Bemerkungen zur derzeitigen Lage

Wir leben vergleichsweise auf einer Insel der Seligen, obwohl das Arbeitsleben auch hierzulande immer härter wird. Aber der Rest Europas geht vor die Hunde: Wenn es nur Griechenland, Zypern und Portugal  wären! Aber Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien sind ebenfalls pleite und auf dem Weltmarkt nicht mehr konkurrenzfähig.

Millionen junger Menschen in Europa haben keinerlei Zukunftsperspektive, sie sehen aber beneidend die reichen Deutschen, die den Kontinent dominieren wie nie zuvor: Eine explosive Lage. Steht Europa in einer vorrevolutionären Situation?

 Adrian Zielcke war von 1970 bis 2010 Mitglied der Redaktion der Stuttgarter Zeitung, davon die letzten 20 Jahre als Ressortleiter Außenpolitik. – Die Leser der Stuttgarter Zeitung haben ihn vor einigen Jahren zu ihrem angesehensten Autoren gewählt. – Im Frühjahr 2013 erschien ist sein Buch „Unsere Schwäbische Alb – eine Liebeserklärung“, zuvor „Unverkennbar Stuttgart – eine Liebeserklärung“ (beide Silberburg-Verlag).
Kostenbeitrag: je 8 Euro

Literarisches „Räuber“-Picknick – Mit Ackermann, Grohmann, Engelkind und Schiller

Fronleichnam, 30. Mai 2012, 11h, Schillereiche im Bopserwald

Literarisches „Räuber“-Picknick

Mit Ackermann, Grohmann, Engelkind und Schiller

An der Schillereiche, die gepflanzt wurde zum Andenken an Schillers legendäre Lesung seiner „Räuber“, gibt es auf ebener Rasenfläche ein paar Sitzbänke und – einen herrlichen Blick auf Stuttgart.

Hier also hat der Überlieferung zufolge „am Morgen eines schönen Sonntags im Mai“ Schiller im Kreis seiner Freunde die 5. Szene des IV. Aktes vorgetragen.

Frank Ackermann,  Peter Grohmann und Eunike Engelkind erinnern an dieses Ereignis und lesen und rezitieren und improvisieren…

Für Speisen und Getränke sorgt bitte jeder selbst (was ja bereits in den letzten Jahren gut geklappt hat). Nach Bedarf Decke oder Klappstuhl mitbringen.

Wer möchte, parkt sein Auto oben, am Ende der Wernhaldenstraße. Ansonsten führt vom Teehaus Weißenburg ein schöner Fußweg in ca. 10 Minuten zur Schillereiche.

Die Veranstaltung findet nur bei regenlosem Wetter statt.

Philosophisches Café – Prof. Dr. Michael Schefczyk
Formen philosophischer Kritik

Samstag, 25. Mai 10.30h, Hegelhaus

Prof. Dr. Michael Schefczyk: Formen philosophischer Kritik

Von Kant über Marx bis Adorno hat sich große Philosophie in den letzten 250 Jahren – in je unterschiedlicher Weise – auch und vor allem als kritisches Unterfangen verstanden. In den letzten Jahrzehnten scheinen jedoch Philosophie und Kritik vermehrt getrennte Wege zu gehen. Ist der philosophischen Kritik die Luft ausgegangen?

Michael Schefczyk ist Professor für Philosophie, insbesondere Praktische Philosophie an der Leuphana Universität Lüneburg. – Zuletzt erschien von ihm das Buch „Verantwortung für historisches Unrecht“, Berlin (De Gruyter).

Kostenbeitrag: je 8 Euro incl. Kaffee/Brezeln oder Hefezopf

 

Frank Ackermann
Schiller in Stuttgart

DER LITERARISCHE ABEND

Dienstag, 14. Mai, 19.30h Hegelhaus

Frank Ackermann: Schiller in Stuttgart

Schiller hat zehn Jahre in Stuttgart gelebt (und gelitten) und hier bekanntlich seine unverwüstlichen „Räuber“ geschrieben, die ihn „Familie und Vaterland“ kosteten. Und Stuttgart hat sich einstmals (und eigentlich zurecht) als Schiller-Stadt gerühmt, mit dem Schiller-Denkmal auf dem Schillerplatz (von Bertel Thorvaldsen) als Wahrzeichen…

Ich werde mittels einer Bildpräsentation die wichtigsten Personen, Orte und Ereignisse in Schillers stürmisch bewegter Jugend präsentieren und den Vortrag mit einzelnen Passagen aus meinem Buch „Schiller als Schüler“ (2009) ergänzen.

In diesem Buch wurde erstmals Schiller in Stuttgart vollständig dargestellt.

Frank Ackermann initiierte und leitet die Veranstaltungsreihen „Philosophisches Café im Hegelhaus“, „Literarischer Abend im Hegelhaus“, „Philosophie im Lapidarium“. – Zahlreiche Buchveröffentlichungen, zuletzt die vier Bände „Kant, Goethe, Schiller, Hegel – 100 Gedanken und Aussprüche“ (Peter Grohmann-Verlag).

Kostenbeitrag: je 8 Euro incl. ein Glas Hegel- bzw. Hölderlinwein

 

Mit den AnStiftern nach Sils-Maria – Mit den AnStiftern nach Sils-Maria

Auf den Spuren von Friedrich Nietzsche

vom 10. –15. Juni 2013

mit Frank Ackermann und Rüdiger Vaas

 Roof of Europe – so tauften die Engländer das Oberengadin und begeisterten sich für St. Moritz. Nietzsche aber wählte das nahegelegene, beschaulichere Sils-Maria für seinen Aufenthalt. Und hier in Sils-Maria, dem „lieblichsten Winkel der Welt“, erlebte er die Zeiten seiner höchsten Schaffenskraft, hier kam ihm auf einer seiner vielen Wanderungen der Gedanke der „Ewigen Wiederkehr des Gleichen“ in den Sinn.

Das Haus und das Zimmer, worin Nietzsche in den Sommermonaten der Jahre 1881–1888 wohnte, wurden weltberühmt, und lang ist die Liste derer, die Nietzsche folgten, um in Sils-Maria Erholung und Inspiration zu finden: Thomas Mann, Hermann Hesse, Kurt Tucholsky, Albert Einstein, Richard Strauss, Claude Chabrol, Donna Leon…

 

 Friedrich Nietzsche: Sils-Maria

Hier saß ich, wartend, wartend,  – doch auf Nichts,

Jenseits von Gut und Böse, bald des Lichts

Genießend, bald des Schattens, ganz nur Spiel,

Ganz See, ganz Mittag, ganz Zeit ohne Ziel.

Da, plötzlich, Freundin! wurde Eins zu Zwei –

– Und Zarathustra ging an mir vorbei…

 

Im „Philosophischen Café der AnStifter im Hegelhaus“ hatten Frank Ackermann und Rüdiger Vaas die Idee, eine Reise (sozusagen vom Stuttgarter Hegelhaus aus-gehend) zum Nietzsche-Haus in Sils-Maria anzubieten und zu organisieren – eine Reise, um auf den Spuren Nietzsches zu philosophieren und zu wandern, mit Lesungen und Gesprächen und kleineren Ausflügen: nach St. Moritz und Pontresina, nach Stampa, berühmt durch die Künstlerfamilie Giacometti, nach Soglio, dem „Tor zum Paradies“, wo Rilke sich eine Zeitlang aufhielt…

 

Weil das Nietzsche-Haus nur eingeschränkte Unterkunftsmöglichkeiten ohne Verpfle-gung bietet, werden wir Quartier nehmen im nahegelegenen „Silserhof“, einem Gästehaus, das Frühstücksbüffet mit 3-gängigem Abendessen anbietet; alle Zimmer mit Dusche, WC, Telefon und W-LAN.

 

Preis und Leistung:

5 Übernachtungen mit Halbpension, inklusive aller gesetzlichen Gebühren sowie freier Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel und Bergbahnen im Oberengadin.

 

Im Doppelzimmer:  470 Euro je Person

Im Einzelzimmer:    530 Euro je Person

 

Im Preis sind weiterhin enthalten die Nietzsche-Vorträge und Lesungen von Frank Ackermann und Rüdiger Vaas.

Mit der Anmeldung ist eine Anzahlung in Höhe von 100 Euro zu überweisen auf das Konto der AnStifter, Verwendungszweck: Sils-Maria.

 

Geplant ist, die Fahrt mit privaten Pkws zu organisieren und die Kosten anteilig um-zulegen. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie mitfahren möchten, selbst fahren und wie viele Mitfahrerplätze Sie haben.

Organisation und Anmeldung: Frank Ackermann

Tel: 0711-612492, Email: hegelhaus@web.de

 

Zur Person:

Frank Ackermann organisiert die Reisen der AnStifter und das „Philosophische Café im Hegelhaus“. – Zahlreiche Buchveröffentlichungen, u.a. „Schopenhauer – Kritische Darstellung seine Systems“, „Schiller als Schüler“, „Kant, Goethe, Schiller, Hegel: 100 Gedanken und Aussprüche“ (4 Bände). – Wurde vor Jahren durch Nietzsches „Also sprach Zarathustra“ angeregt, nach Sils-Maria zu reisen, und hat sich seitdem für das Oberengadin begeistert.

Rüdiger Vaas ist Philosoph, Publizist sowie Astronomie- und Physikredakteur bei der Monatszeitschrift „bild der wissenschaft.“ – Zahlreiche Buchveröffentlichungen, u.a. „Hawkings neues Universum“, „Gott, Gene und Gehirn“, „Tunnel durch Raum und Zeit“ sowie Artikel und Essays zur Kosmologie, Naturphilosophie, Wissen-schaftstheorie, Anthropologie und Philosophie des Geistes. – Zu Nietzsche hat er vor allem über den „Gedanken der Ewigen Wiederkehr des Gleichen“ gearbeitet.

 

Samstag, 6. April Busfahrt nach München

München ist allemal eine Reise, weshalb es jetzt von den AnStifter zum Ziel eines nachösterlichen Ausflugs gewählt wurde.

 

Nach der (hoffentlich staufrei verlaufenden) Fahrt auf der A 8 gibt es zuerst eine von zwei Münchner Stadtführern geleitete Kombination aus Stadtrundfahrt und Stadtspaziergang. Dieser endet um ca. 13h vor dem „Augustiner“, wo für uns zum Mittagessen (à la carte) reserviert ist.

Den Nachmittag (bis 17.30h) kann jeder nach Lust & Laune verbringen: Stadtbummel, Englischer Garten, Besichtigung der Residenz, Besuch des Deutschen Museums, der Glyptothek, der Alten Pinakothek, der Neuen usw.

 

Preis: 45 Euro pro Person

Leistungen: Hin- und Rückfahrt im komfortablen Reisebus, geführte Stadtrundfahrt und Stadtspaziergang

Abfahrt in Stuttgart: 7 Uhr am Treffpunkt Rotebühlplatz (Rotebühlstrasse)

Rückkehr in Stuttgart: ca. 20.30 Uhr am Treffpunkt Rotebühlplatz

Irrtum und Änderungen vorbehalten

 

Reiseleitung: Peter Grohmann und Frank Ackermann

 

Es ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich.

Der Teilnehmer-Betrag ist zu überweisen auf das Konto der AnStifter, Verwendungszweck „München“

 

Jetzt aber ganz schnell anmelden:

peter-grohmann@die-anstifter.de, 0711 248 56 77, fax 0711 248 56 79