Wie die Deutschen Demokratie lernten
Die amerikanische Reeducation-Politik nach 1945

Do, 18. Februar 2016, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Evangelisches Bildungszentrum Hospitalhof, Büchsenstraße 33, 70173 Stuttgart
Veranstalter: Hospitalhof & Deutsch-Amerikanisches Zentrum James F. Byrnes-Institut e.V. Stuttgart
Wichtiges: Kostenbeitrag: 8 € / 6 €

Der Vortrag stellt überblickshaft die amerikanische Reeducation-Politik in Deutschland nach 1945 vor – besonders mit Blick auf die zentralen Vorstellungen von Freiheit und Demokratie. Dabei geht es um die konkreten Maßnahmen (etwa in Form von Filmen, Amerikahäusern oder Schulreform) wie auch um deren Adressaten: Die Programme zur Demokratisierung richteten sich verstärkt an die Jugend, in der das größte Potential zur Reform in Deutschland (und Europa) gesehen wurde. Welche Pläne hatten die Amerikaner für die (jungen) Deutschen? Wie wurden diese umgesetzt? Und wie wurden die Demokratisierungs¬bemühungen an- bzw. aufgenommen? Diesen Fragen geht der Vortrag anhand ausgewählter Beispiele nach. Ob und wie weit die gesellschaftlichen Veränderungen in Deutschland nach dem Krieg der amerikanischen Kulturpolitik geschuldet sind und somit als »Erfolgsbeispiel« der Reeducation gelten können, bleibt dahingestellt.

KOOPERATION mit dem Deutsch-Amerikanischen Zentrum James F. Byrnes-Institut e.V. Stuttgart

REFERENTIN: Dr. Katharina Gerund, Akademische Rätin (a.Z.) Amerikanistik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Mitherausgeberin von »Die amerikanische Reeducation-Politik nach 1945. Interdisziplinäre Perspektiven auf »America’s Germany«, transcript-Verlag, 2015

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