Verkehrsinfarkt im Kessel?

Do, 30. Juni 2016, 18:30 Uhr
Württembergischer Kunstverein (wkv), Schloßplatz 2, 70173 Stuttgart
Veranstalter: Friedrich Ebert Stiftung
Wichtiges:

Stuttgart ist Stauhauptstadt Deutschlands hieß es im Frühjahr. In keiner anderen deutschen Stadt stehen so viele Menschen in ihren Autos im Stau. Bereits vier Mal rief die Stadtregierung den Feinstaubalarm aus – doch nur wenige ließen ihre Autos stehen. Manche Kritiker sagen, dass der öffentliche Nahverkehr auf eine massenhafte Befolgung des Feinstaubalarms gar nicht vorbereitet wäre. Andere fordern, den Feinstaubalarm verbindlich zu machen. Wieder andere plädieren für die Einführung einer blauen Plakette. Viele weitere Konzepte sind in der Diskussion: Der massive Ausbau und die Verbilligung des ÖPNV, die Einführung einer City Maut, Car Sharing und vernetzte Mobilität.

Im April sorgte die Untersuchung der Universität Stuttgart für Aufmerksamkeit, die im Auftrag der IHK durchgeführt wurde und zu dem Ergebnis kam, dass alles nicht so schlimm sei: Die 48 Gewerbestandorte der Region seien relativ problemlos von Pendlern anzufahren. Die Studie empfahl den Ausbau einiger wichtiger Verbindungsstraßen.

Doch ist Ausbau der richtige Weg? Müssen wir nicht vielmehr weg vom Automobil hin zu einer autofreien Stadt?

Streitgespräch mit Prof. Hermann Knoflacher, Prof. Ullrich Martin und Ihnen.

Begrüßung durch Dr. Sabine Fandrych Leiterin des Fritz-Erler-Forums

18:15 Ankommen
18:30 Worum geht’s?
18:40 Streitgespräch
Verkehrsinfarkt im Kessel – Was tun?
Prof. Dipl.-Ing. Dr. tech. Hermann Knoflacher
Institute for Traffic Planning and Traffic Engineering Technische Universität Wien
Prof. Dr.-Ing. Ulrich Martin
Institutsleiter, Institut für Eisenbahn- und Verkehrswesen und Direktor des Verkehrswissen- schaftlichen Instituts an der Universität Stuttgart
19:10 Diskussion der Podiumsgäste mit dem Publikum im Fish-Bowl-Format
Moderation: Adrienne Braun, Freie Journalistin
20:30 Ende der Veranstaltung

Anmeldung unter: www.fes.de/lnk/verkehrsinfarkt

Verschlagwortet mit: Verkehrspolitik

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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