Literatur als Botschafter
Frisch erschienen! Vladimir Sorokin

So, 20. September 2015, 16:00 Uhr
Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart
Veranstalter: Literaturhaus, Kulturstiftung des Bundes, Robert Bosch Stiftung, Institut Français Stuttgart, Goethe Institut Kairo, Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, Atelier am Bollwerk & Theater Rampe
Wichtiges: p.P. 5-10€

Veranstaltungsreihe: Change!
Moderation: Aleksej Khairetdinov
Deutsche Lesung: Wolfgang Michalek
„Dem Schriftsteller bleiben nur zwei Möglichkeiten: Entweder er fürchtet sich, oder er schreibt. Es ist wie beim Bergsteigen. Wer Höhenangst hat, sollte zu Hause bleiben“, so der russische Autor Vladimir Sorokin über das Schreiben in Zeiten politischer Turbulenzen. Als ein der bekanntesten und der wichtigsten Autoren Russlands ist Wladimir Sorokin zugleich ein wortmächtiger Kritiker auch der neuen Eliten, die die alten sowjetischen Machthaber abgelöst haben. Widerstand gegen sein Werk hat er schon zu Sowjetzeiten erlebt, als seine Bücher in Moskau öffentlich verbrannt worden sind. Über sein druckfrisch auf Deutsch erschienenes Buch „Telluria“ und das literarische Bergsteigen spricht Wladimir Sorokin im Gespräch mit dem Moderator Aleksej Khairetdinov. Sorokin lebt seit 2014 in Berlin.

Verschlagwortet mit: Russland

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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