Jörn Leonhard
Die Büchse der Pandora

Do, 30. Oktober 2014, 20:00 Uhr
Volkshochschule Stuttgart vhs / Treffpunkt Rotebühlplatz, Rotebühlplatz 28, 70173 Stuttgart
Veranstalter: Literaturhaus
Wichtiges: p.P. 7€

Moderation: Wolfgang Niess
eine Gesamtgeschichte des Ersten Weltkriegs ist konkurrenzlos. Noch nie wurde die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts so vielschichtig erzählt: europäisch vergleichend, global in der Perspektive, souverän in der Darstellung. In seinem neuen Buch „Die Büchse der Pandora“ entfaltet der Freiburger Historiker Prof. Jörn Leonhard ein beeindruckendes Panorama.

Er nimmt nicht nur die europäischen Staaten und Nationen in den Blick, sondern auch die Imperien weit darüber hinaus. Er beschreibt die dynamische Veränderung der politischen Prozesse, die rasanten militärischen Entwicklungen und die immer rascheren Wandlungen der Kriegsgesellschaften.

Die Welt war eine andere, als der Krieg 1918 zu Ende ging. Doch die Gewalterfahrungen des Weltkrieges endeten nicht mit den Friedensverträgen, sondern setzten sich in Europa und der ganzen Welt im Namen neuer Ordnungsvorstellungen und radikaler Ideologien fort – so als wäre damals die Büchse der Pandora geöffnet worden, jenes Schreckensgefäß der antiken Mythologie, aus dem alle Übel der Welt entwichen, als man gegen den Rat der Götter seinen Deckel hob.

Telefonische Kartenreservierung 0711 / 187 38 00

Verschlagwortet mit: Krieg & Frieden

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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