Frank Ackermann
Lukrez und sein Lehrgedicht „Vom Wesen des Weltalls“

Do, 28. Juli 2016, 18:30 Uhr
Städtisches Lapidarium, Mörikestr. 24/1, 70178 Stuttgart
Veranstalter: Die AnStifter
Wichtiges: p.P. 8€

Von Lukrez, der zur Zeit von Cäsar und Cicero lebte, ist nur ein Werk überliefert, das aber so ziemlich das Interessanteste und Originellste ist, was die Römer auf philosophischem Gebiet geleistet haben: „De rerum natura“. Das Werk hat zum Inhalt die Philosophie, das Weltbild des Epikur – eine Welt, in der es keinen Gott, keine Ziele, keine Zwecke gibt, sondern nur den blinden Mechanismus der materiellen Atome. Da von Epikur sich nur Fragmente erhalten haben, so ist Lukrez zur Hauptquelle der epikuräischen Philosophie geworden.

Die große Leistung des Lukrez besteht nun aber darin, dass er die spröden Gedanken des epikuräischen Atomismus in einem prachtvollen Kunstwerk dargestellt hat: „De rerum natura“ ist ein großes dichterisches Werk, geschrieben in Hexametern, dem Versmaß der home- rischen Epen. – Goethe war von dem Werk des Lukrez so begeistert, dass er es fortsetzen, erneuern, verjüngen wollte, doch ist er leider nicht über die „Metamorphose der Pflanzen“ und die „Metamorphose der Tiere“ hinausgekommen.

Frank Ackermann initiierte und leitet die Veranstal- tungsreihen „Philosophisches Café im Hegelhaus“, „Literarischer Abend im Hegelhaus“, „Philosophie im Lapidarium“. – Zahlreiche Buchveröffentlichungen.

Verschlagwortet mit: Philosophie

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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