Ach, Europa…! Was wünschen sich die Bürger_innen und wohin entwickelt sich die Europäische Union?

Fr, 18. November 2016, 19:00 Uhr
K3N-Die Neue Stadthalle Nürtingen, Heiligkreuzstr. 4, 72622 Nürtingen
Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung
Wichtiges:

Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Eine-Welt-Tage und Friedenswochen Nürtingen

Beginnend mit der Finanzmarktkrise über die Griechenland-Krise, Wirtschaftskrise, Eurokrise, Flüchtlingskrise bis hin zum Brexit: Seit 2008 schlittert die Europäische Union von einer Krise in die nächste. Diese derzeitige Situation hat in der Europäischen Union existenzielle Fragen aufgeworfen. Welche Entwicklungspfade soll die Europäische Union in Zukunft verfolgen und welche politische Endgestalt soll sie annehmen? Verteidiger der europäischen Idee fordern Europa fundamental neu zu denken, es mit neuen Ideen zu beleben und vor allem ein dezentrales, demokratisches und nachhaltiges Europa aufzubauen.
Und was wollen die Bürgerinnen und Bürger Europas? In einer 8-Länder Studie der FES wurden 7.000 Menschen in 8 Ländern zu ihren Gedanken, Sorgen und Erwartungen befragt. Viele blicken kritisch auf die EU und sehen weiterhin den Nationalstaat in der Pflicht, vor allem bei der Haushaltspolitik und bei sozialpolitischen Themen tätig zu werden. Befürwortet wird die EU dagegen in der Außen- und Sicherheitspolitik, der Besteuerung globaler Unternehmen, dem Datenschutz, der Energieversorgung und der Zuwanderung.
Wie sieht eine europäische Einigung aus, wenn die EU diese konkreten Erwartungen ihrer Bürgerinnen und Bürger erfüllen will? Welche Antworten gibt es auf die Herausforderungen unserer Gegenwart?

Sie sind eingeladen zu einem spannenden Austausch mit Alexander Flügge vom Meinungsforschungsinstitut „policy matters“, René Repasi vom European Research Centre for Economic and Financial Governance (EURO-CEFG) und der Moderatorin Daniela Harsch.

Anmeldung erbeten unter http://www.fes.de/de/veranstaltung/veranstaltung/detail/205566/

Verschlagwortet mit: Europa

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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