Nichtstun kann jeder

Liebe Leute,

fragen Sie sich nicht manchmal auch, wie NSU-Mörder an ihre Waffen kamen? Hatte auch hier der Verfassungsschutz seine Hände im Spiel? Nichts ist unmöglich.

In Baden-Württemberg sorgt der Abschlussbericht des NSU-Ausschusses für mehr Fragen als Antworten. Die AnStifter saßen in allen Sitzungen des UA- als BeobachterInnen aus der Bürgerschaft. Unsere Initiative „NSU-Aufklärung“ lädt jetzt zur Bilanz: Montag, 22.2.2016, 19:30 Uhr, Württembergischer Kunstverein Stuttgart. Die beiden Journalisten Sven Ullenbruch und Rainer Nübel berichten. Zeitgleich- das lässt sich nicht immer vermeiden- stellt im Zehnthof 1 Dr. med. Horst Marquart unser neues Buch über NS-Medizinverbrechen in Stuttgart vor (ISBN 978-3-944137-33-9, verlag@die-anstifter.de). Die Zukunftswerkstatt lädt ein.

Das Frühjahr kommt / Wach auf, du Christ! / Der Schnee schmilzt weg / Die Toten ruhen / Und was noch nicht gestorben ist / das macht sich auf die Socken nun, Richtung Wahllokal. Aber um Himmels Willen: Wen denn? Das kleine Übel? Oder die da? Ungültig wählen? Nicht wählen? Stimmen verschenken? Einen Bernie Sanders können wir uns nicht backen. Die Wahl wird Sie bewegen, so oder so. Wenn Sie Lust haben, sich auch mal ohne Parteien symbolisch gegenseitig auf den Kopp zu hauen: Am 10. März lädt unsere Hannah-Arendt-Initiative zur offenen Debatte in den Württembergischen Kunstverein.

Zu Hause bleiben können Sie später. Unter https://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/ finden Sie nicht nur Stuttgarter Ausgehtipps, etwa zu unserer Bildungseinrichtung im Hegelhaus, dem „Philosophischen Cafe“ (Hut ab, Frank Ackermann, für inzwischen fast 250 Veranstaltungen!), sondern auch Termine aus Ihrer Ecke, wenn Sie die Termine eingegeben haben.

„Wie zahlreich sind doch die Dinge, derer ich nicht bedarf“, meinte Sokrates neulich. Schon wieder gespart, werden Sie sich sagen und an die AnStifter denken.

Die danken für alles.

Herzlich grüßen, auch von Fritz Mielert, der bald wieder an Bord ist:

Peter Grohmann, Ebbe Kögel, Evy Kunze

P.S.: Friedenspreis 2016: Ihre Vorschläge bis 31.3.16 mit kurzer Begründung. Mitmachen!

Über Dominik Blacha

Dominik Blacha, Sozial-Pädagoge, Jahrgang 1982, ist Anstifter der letzten Stunde, studiert einen internationalen und interdisziplinären Master in Politik, Soziologie und Geschichte. Er beschäftigt sich mal damit, mal hiermit, oft mit Menschenfeindlichkeit und dem Gegenteil davon. "Mit beiden Füßen fest auf dem Boden, mit dem Kopf in den Sternen."