Politisches Engagement kann bescheiden beginnen.

Wir haben nicht vor, heute oder morgen die Welt zu retten, auch wenn sie’s nötig hätte. Es reicht uns vorerst, ein paar Pflöcke in den Boden zu rammen. Zivilcourage! Denn Zivilcourage ist die Voraussetzung für den Bestand der Demokratie. Soziale und politische und kulturelle Netze knüpfen – und nicht auf Sieg setzen. Dabei haben wir es ja (relativ!) leicht, uns einzumischen, leichter jedenfalls als die Menschen in China und den USA, in Rußland, Nordafrika und sonst auf der Welt. Auch wenn wir es leicht haben, haben wir es nötig, aufzubegehren, aufzumucken, laut zu sein. Denn die Waffenbrüder der Unterdrücker sitzen nebenan in Oberndorf und in den Kabinetten der Regierenden. Es sind die Steigbügelhalter der Kriege, die Profiteure des Hungers, die Lieferanten von Minen und Stacheldraht nicht nur in Syrien und Libyen, nicht nur heute und gestern, sondern seit Jahrzehnten. Die Waffenbrüder handeln offen und öffentlich, sie haben den Segen von oben und unten und halten alle erforderlichen Genehmigungen in der Hand, um den Tod zu exportieren: Sie schaffen Arbeitsplätze hier und reden nicht von den Toten dort. Der 10. Friedenspreis der AnStifter gilt diesen Themen. Peter Grohmann

5.-7. Nov 12, jeweils ab 19 h: Filmprogramm im Rahmen der Ausstellung Acts of Voicing im Württ. Kunstverein Stuttgart
Pierre-André Boutang: ABÉCÉDAIRE DE GILLES DELEUZE. (Das ABC des Gilles Deleuze), 1988. Sprache: Französisch mit deutschen Untertiteln. „Abécedaire de Gilles Deleuze“ (Das ABC des Gilles Deleuze) besteht aus den über siebenstündigen ungeschnittenen Filmaufzeichnungen eines Gespräches zwischen Claire Parnet und dem französischen Philosophen Gilles Deleuze. Die Gesprächsstruktur wurde von Parnet vorgegeben. Sie befragt Deleuze nach seiner Beziehung zu einer Reihe von Begriffen, die alphabetisch aufeinander folgen: von A wie Animal (Tier) über K wie Kant bis Z wie Zickzack. Vereinbart wurde, dass das Material erst nach Deleuzes Tod veröffentlicht werden durfte.

Mo, 5. Nov 12, 19 h: Teil 1: A-F Animal (Tier), Boisson (Getränk), Culture (Kultur), Désir (Wunsch), Enfance (Kindheit), Fidélité (Treue)], 145 Min.
Di, 6. Nov 12, 19 h. Teil 2: G-M Gauche (Die Linke), Histoire de la philosophie (Geschichte der Philosophie), Idee, Joie (Freude), Kant, Littérature (Literatur), 162 Min.
Mi, 7. Nov 12, 19 h: Teil 3: N-Z Neurologie, Oper, Professor, Question (Frage), Résistance (Widerstand), Style (Stil), Tennis, Un (Das Eine), Voyages (Reisen), Wittgenstein, XY Unbekannt, Zigzag (Zickzack)], 146 Min.

Do, 8. Nov, 20 h. Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart, Hörsaal. Das Ghetto Theresienstadt: Eine, wenn überhaupt möglich, humoristische Novelle von J. R. Pick, übersetzt von Eva Gaal + Sigmund Mang.

Am Sa, 10. November 2012, 11 – 17 h, im Rathaus: Einladung kritische BürgerInnen, Bürgerinitiativen und alle Gruppen zu einem großen 4. Großen Ratschlag mit einem Markt der Möglichkeiten

So, 11.11., 11:00 h: Brenzband goes China: Ein Dokumentarfilm der Sonderklasse über die Reise unserer Band im letzten Jahr nach China. Wir zeigen den Film in einer geschlossenen Vorstellung für die Leser des Newsletter der Anstifter-Kino: Atelier im Bollwerk, Stuttgart.

Ein Freund hat uns verlassen: Günter Brombacher wurde 1950 in Lörrach geboren. 1965 machte er eine Ausbildung zum Dekorateur. 1970 studierte er freie Malerei an der HdK Berlin bei Prof. Hödike („Die Neuen Wilden“). Er ist Mitbegründer des Theaters „Rote Grütze“, Berlin. 1976 lernte er Werner Schretzmeier, Leiter des Theaterhauses, kennen und gehört seit der Gründung des Theaterhauses zum Ensemble. Günter, Freund und AnStifter der ersten Stunden, ist am Samstag, den 3. November 2012 gestorben. Tage vorher stand er noch mit uns auf der Bühne. Freunde wo auch immer: Wir sind betroffen über den Tod, der unerwartet kam wie so oft. Wir sind traurig. Peter Grohmann für die Bürgerprojekte

Immer am 1. Sonntag im Monat: Neckarwestheim www.endlich-abschalten.de

Mindestens 15 deutsche Banken müssen sich in den kommenden Monaten mit Szenarien für ihre eigene Pleite befassen. Die Finanzaufsicht hält sie für so bedeutend, dass ihr Zusammenbruch das nationale Finanzsystem gefährden würde – und verlangt von ihnen detaillierte Krisenpläne.

Auch das noch: http://www.av-mediaservices3.de/Kundentransfer/runterladen.php?Datei=Grohmann_wird_100.flv

Wir fahren nach Sant’Anna di Stazzema: https://www.die-anstifter.de/?p=13185#more-13185

Das Philosophische Cafe der AnStifter
https://www.die-anstifter.de/wp-content/uploads/2012/08/philophcafeanstiftersep-dez2012.pdf
6.11.: Gerhard Raff bei Hegel / 10.11. Ulrich Diehl über Jaspers / 13.11. Eckard Frahm liest Sebastian Blau. Mehr auf www.die-anstifter.de

Mi, 21. Nov 12, 20 h, Stetten, Museum unter der Yburg, Obergaß 24
Globale Solidarität für Gesundheit – Das vielschichtige Ringen um die Verwirklichung des Rechts auf Gesundheit. Thomas Gebauer ist Geschäftsführer der 1968 gegründeten Hilfsorganisation „medico international“ und hält am 22.11.2012 die Laudatio bei der Friedensgala. Allmende ist Partner der AnStifter: www.allmende-stetten.de

Di, 27. Nov 12, 20 h, TV-Heim Stetten/ Kernen), Am Sportplatz 4:
Militärmacht Deutschland. Andreas Zumach war Sprecher der Friedensbewegung. Seit Jahrzehnten ist er internationaler Korrespondent der taz bei der UNO in Genf und Experte für die Entwicklung des Völkerrechts. Er hielt 2007 die Laudatio auf Agustin Aguayo bei der Friedensgala. Allmende lädt ein – www.allmende-stetten.de

Di, 4. 12. 19:30 h, AnStifters politische Lesungen: Theater am Olgaeck:
Kaltes Land. Gegen die Verrohung der Bundesrepublik. Für eine humane Demokratie. In Deutschland nimmt die staatlich organisierte Ausgrenzung und Erniedrigung von Menschen in Not und Armut dramatische Formen an. Die Autorinnen und Autoren analysieren diese Entwicklung, beschreiben ihre erschreckende Dramatik und ziehen historische Vergleiche mit dem Niedergang der Weimarer Republik. Holdger Platta, Autor und Mitherausgeber, stellt das Buch vor. Diskussionsleitung Peter Grohmann. Eintritt 5,00 und 7,00 Euro.

Ihre Rückantwort an peter-grohmann@die-anstifter.de
O Hallo liebe AnStifter. GLS Gemeinschaftsbank Bochum, Konto 801 296 4700, BLZ 430 609 67: Zum 10. Friedenspreis der AnStifter schick‘ ich Euch eine Sonderspende

O Hallo liebe AnStifter. Ich freue mich, daß es Euch gibt. Damit Ihr unabhängig bleibt, werde ich Fördermitglied. Ich weiss, das kostet wenigstens 50 Euronen im Jahr, also 24 Cent täglich. Ich kann’s jederzeit widerrufen. Schickt mir oder mailt mir was zu.

O Hallo liebe AnStifter. Ihr seid so unnötig wie ein Kropf. Mir stinkt’s daß Ihr mich dauernd belästigt und glaubt, Ihr hättet den Stein der Weisen gefunden. Ihr seid überhaupt nicht lieb. Stellt sofort diese Zusendungen ein, sonst schalte ich Bernhard Häußler ein.

Die AnStifter am So, 4.11.2012: Ihr Premiumsegment unter den ganz großen Marken. ViS.d.P.: Peter Grohmann Olgastr.1 A 70182 Stuttgart T 0711 2 48 56 77 Peter-Grohmann@Die-Anstifter.de

Über Peter Grohmann

Peter Grohmann, Jahrgang 1937, Breslauer Lerge, über Dresden auf d' Alb, dann runter nach Stuttgart: Schriftsetzer und Kabarettist, Autor und AnStifter gegen Obrigkeitsstaat und Dummdünkel. Mitgründer: Vom Club Voltaire übers undogmatische Sozialistische Zentrum, vom Theaterhaus zu den AnStiftern. Motto: Unruhe ist die erste Bürgerinnenpflicht. Was ärgert Grohmann? Alle, die den Arsch nicht hochkriegen, aber dauernd meckern. Und an was erfreut er sich? An Lebensfreude und Toleranz

2 Gedanken zu „Politisches Engagement kann bescheiden beginnen.

  1. Lieber Peter, schön das es die Anstifter gibt, diese können frei nach Baschti Brezelbäck alles, ausser Rechnen, denn 24 Cent x 365 Tage gibt nicht 50 Euro. Aber wenn schon die Bahn nicht rechnen kann sollte man da mit den Anstiftern gnädig sein. Liebe Grüße Bienchen

  2. Das ist das erste Mal in der Geschichte der AnStifter bzw seit
    Christi Geburt, daß jemand nachrechnet.
    365 Tage = du musst 156 tage abziehen.
    alle sonntage
    alle feiertage
    alle samstage
    alle krankheitstage
    und alle demo-tage
    das sind dann 209 tage, dienzu bezahlen sind,
    macht 50,16 euro

    die 16 cent sind für buchungen.
    man kann natürlich auch alle tage 24 cent zahlen,
    das wären dann 87,60 euro. wäre uns natürlich lieber.

    übrigens – hatte in der schule immer „magelhaft“
    beim rechnen…

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