Wolfgang Fritz Haug über die Herausforderungen anti-rassistischer Politik
Dialektik des Anti-Rassismus

Sa, 11. Juni 2016, 10:30 Uhr - 17:30 Uhr
RLS Regionalbüro Stuttgart, Luwigstr. 73a, 70176 Stuttgart
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung
Wichtiges:

Nach den Erfolgen der «Alternative für Deutschland» bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt ist nicht nur in der Linken eine Diskussion darüber entbrannt, wie dieser Wahlerfolg zu analysieren und welche Schlussfolgerungen aus ihm zu ziehen sind. Weisen die einen darauf hin, dass das Erstarken der «Alternative für Deutschland» eine Konsequenz neoliberaler Politik sei und es für die Linke darum gehen müsse, ihren «anti-neoliberalen» Charakter als «Alleinstellungsmerkmal» gegenüber allen anderen Parteien herauszustreichen und die «Alternative für Deutschland» auf dem Feld der Sozialpolitik zu «stellen», betonen die anderen, dass dies allein nicht ausreiche. Vielmehr gelte es, das «anti-zivilsatorische», «gegen-aufklärerische» und im Kern rassistische Gesellschaftsbild dieser Partei zu denunzieren und den «Konsens der Demokraten» dem entgegen zu stellen.

Prof. Wolfgang Fritz Haug lehrte 1979 bis 2001 Philosophie an der Freien Universität Berlin und hatte unter anderem Gastprofessuren an den Universitäten Marburg, Zürich, Paris, Puebla (Mexico) und Roskilde (Dänemark). Er ist Herausgeber der Zeitschrift «Das Argument» und Mitherausgeber des «Historisch-kritischen Wörterbuch des Marxismus», Wissenschaftlicher Leiter des Berliner Instituts für kritische Theorie (InkriT) sowie Mitglied der Leibniz-Sozietät Berlin, der LINKEN und des wissenschaftlichen Beirats von Attac.

Verschlagwortet mit: Neonazismus, Rassismus

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