Täglich 12 Stunden gearbeitet und 24 Stunden gehungert – Von den schlesischen Webern bis zu den asiatischen Textilarbeiterinnen

Do, 5. Juni 2014, 18:30 Uhr
Haus der Heimat, Schlossstraße 92, 70176 Stuttgart
Veranstalter: Haus der Heimat
Wichtiges:

Live-Hörspiel nach Gerhart Hauptmanns „Die Weber“

Auf den Tag genau 170 Jahre nach dem schlesischen Weberaufstand lädt das Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg zu einer Veranstaltung der besonderen Art ein.

Erika Baumann, Dozentin am Institut für Sprechkunst an der Musikhochschule Stuttgart, hat mit vier Studierenden ein Live-Hörspiel in Anlehnung an Gerhart Hauptmanns „Die Weber“ inszeniert.

Die rücksichtslose Ausbeutung der Textilarbeiterinnen, die Hauptmanns Werk anklagt, ist bis heute ein Skandal: In Südostasien demonstrieren Tausende für gerechte Löhne und akzeptable Arbeitsbedingungen.

Erika Baumann nimmt den Dramentext als Ausgangspunkt. Sie verknüpft ihn mit aktuellem Bild- und Tonmaterial, Musik und Lyrik. Gemeinsam mit den Studierenden schafft sie so eine Kollage aus bewegenden Szenen, die Hauptmanns Anklage aus dem Jahr 1894 (erste öffentliche Aufführung „Die Weber“) ins Heute überträgt.

Leitung und Moderation: Erika Baumann
Sprecher: Maren Ullrich, Philipp Fahrenbruch, André Holonics
Gitarre: Thilo Ruck

Weitere Infos

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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