Šubrs Familienalbum

So, 19. Oktober 2014, 14:00 Uhr
Planetarium Stuttgart, Willy-Brandt-Straße 26, 70173 Stuttgart
Veranstalter: Theater am Olgaeck & Die AnStifter
Wichtiges: p.P. 7,5€ + Verzehr

Familiensaga aus Nordmähren (Tschechische Republik) Dokumentarfilm, Vaclav Reischl, 2103, – als Kuppler, Übersetzer, Kameramann, europäischer Patriot und Vaterlandsverräter:
„Reno, weißt Du überhaupt, dass Dein Vater nicht Dein Vater ist?“ Das wird die heute 66-jährige Amerikanerin bei einem Treffen (der deutschen Vertriebenen aus der Tschechoslowakei 1946) gefragt. Zu gleichem Zeit stellt auch der ehemalige sudetendeutsche Dorfnachbar und heimliche Verehrer der Braut fest, dass die schicke Försterjacke des tschechischen Verführers einst von ihm persönlich genäht wurde. Šubrs Familienalbum ist eine authentische Geschichte über die verlorengegangene deutsch-tschechische Vergangenheit und die Liebe zwischen dem tschechischem Förster und der feschen, deutschen Bauerstochter.

Šubrs Familienalbum ist aber auch eine Geschichte der 1945 gescheiterten „Volksgemeinschaft“, gegen die das heutige Europa immer noch nicht so richtig immun geworden ist (Ukraine!).

Verschlagwortet mit: Filme, die Geschichte machen

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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