Studie der FES mit Handlungsempfehlungen
Islamischer Extremismus und Islamfeindlichkeit in Deutschland

Di, 3. Mai 2016, 18:00 Uhr - 20:30 Uhr
Evangelisches Bildungszentrum Hospitalhof, Büchsenstraße 33, 70173 Stuttgart
Veranstalter: Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Hospitalhof
Wichtiges:

Der Schock über die jüngsten Attentate in Paris und Brüssel sitzt tief. Auch bei uns halten die Sicherheitsbehörden die Gefahr von Anschlägen radikaler Islamisten für gegeben. Vor diesem Hintergrund wächst die Islamfeindlichkeit und differenziert kaum zwischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern muslimischen Glaubens und gewaltbereiten Islamisten.

Die deutsche Einwanderungsgesellschaft steht somit vor einer doppelten Herausforderung: Wie gelingt die Auseinandersetzung mit islamistischem Extremismus und mit Islamfeindlichkeit? Welche Präventionsangebote helfen dabei, dass die extremistische Bewegung nicht weiter wächst? Und wie kann Prävention gegenüber islamfeindlichen Einstellungen gelingen? Welche Maßnahmen zur Deradikalisierung sind erfolgversprechend? Und wo brauchen wir ein besseres repressives Instrumentarium in den Sicherheitsbehörden – sowohl gegen militante Islamgegner als auch gegenüber der Bedrohung durch den islamistischen Extremismus?
Zu diesen und weiteren Fragen hat ein Expertengremium der Friedrich-Ebert-Stiftung Empfehlungen erarbeitet, die wir bei dieser Veranstaltung vorstellen und diskutieren wollen.

Auf dem Podium:

    • Gökay Sofuoglu, Vorsitzender Türkische Gemeinde Deutschlands
    • Prof. Erdal Toprakyaran, Zentrum für Islamische Theologie, Universität Tübingen
    • Dr. Michael Blume, Projektleiter des Landes-Sonderkontingentes für schutzbedürftige Frauen und Kinder aus Kurdistan-Irak
    • Daniel Köhler, wissenschaftlicher Referent „Kompetenzzentrum zur Koordinierung des Präventionsnetzwerks gegen (islamistischen) Extremismus in Baden-Württemberg“ (KPEBW)
    • Dr. Dietmar Molthagen, FES

Moderation
Michael Brandt, Pressestelle Staatsministerium, Stuttgart

Weitere Informationen zum Programm hier.

Verschlagwortet mit: Rassismus‚ Rechtsextremismus und -terrorismus, Religion/Glaube

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