Stadtspaziergang
„Jüdische ‚Displaced Persons‘ im Stuttgarter Westen“

Sa, 24. September 2016, 15:00 Uhr - 16:30 Uhr
Bushaltestelle Leipziger Platz, Rotenwaldstr. 43, 70179 Stuttgart
Veranstalter: Buch & Plakat
Wichtiges: Teilnehmerbeitrag 10,- EUR pro Person

Dieser Stadtspaziergang bewegt sich auf den Spuren des ehemaligen DP-Lagers in der oberen Reinsburgstraße 1945 – 1949.

Der Vormarsch der alliierten Truppen in der Endphase des Zweiten Weltkrieges brachte in Etappen Häftlingen aus Konzentrationslagern und Zwangsarbeiter/-innen die Freiheit. Viele hatten ihre ehemalige Heimat verloren und waren sogenannte „Displaced Persons“ geworden. Für sie schuf die alliierte Militärverwaltung Lager, in denen diese Holocaust-Überlebenden, die häufig traumatisiert waren, versorgt werden konnten.
Die Anwohner/-innen im Stuttgarter Westen reagierten auf die neue Nachbarschaft keineswegs immer positiv. Auch der Umgang mit den Behörden war z. T. von massiven Konflikten geprägt.
Ein solches Lager befand sich u.a. in der oberen Reinsburgstraße in Stuttgart. Die Gebäude sind bis heute komplett erhalten, doch nichts erinnert an ihre Geschichte.

Treffpunkt: 15 Uhr Bus-Haltestelle Leipziger Platz (stadtauswärts).

Anmeldung erbeten (Tel. 0711 13 49 78 60).

Verschlagwortet mit: Geschichte, Krieg & Frieden, Nationalsozialismus, Wohnen

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