Solidarität statt Konkurrenz- politische Arbeit mit Illegalisierten und Geflüchteten

Do, 14. April 2016, 19:30 Uhr
Württembergischer Kunstverein (wkv), Schloßplatz 2, 70173 Stuttgart
Veranstalter: Hannah-Arendt-Institut für politische Gegenwartsfragen, Die AnStifter, Württembergischer Kunstverein und ver.di
Wichtiges: Eintritt frei

Mindestens eine Million Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere lebten im Jahr 2010 in Deutschland. Wie hoch ihre Zahl inzwischen ist, ist schwer zu schätzen. Illegalisierte Menschen fallen oft durch alle Maschen von Hilfseinrichtungen oder politischen Organisationen. Auch in den Gewerkschaften gibt es bislang nur wenig Unterstützung für diese Arbeiterinnen und Arbeiter, die oft extremen Ausbeutungsbedingungen ausgesetzt sind.
Eine Ausnahme bildet da die gewerkschaftliche Anlaufstelle für Menschen ohne gesicherten Aufenthalt in Hamburg. Sie vertritt die Arbeitsrechte von Migrantinnen und Migranten ohne Papiere bis hin zu den Arbeitsgerichten. Die Gewerkschaft ver.di in Hamburg unterstützt Geflüchtete sich zu organisieren.

Emilija Mitrovic aus Hamburg stellt die erfolgreiche Arbeit der gewerkschaftlichen Anlaufstelle vor und Lars Donneith aus Stuttgart das Projekt „Union for Refugees“. Beide berichten über die politischen Auseinandersetzungen um die gewerkschaftliche Organisierung von Geflüchteten.

Verschlagwortet mit: Hannah-Arendt-Institut Stuttgart

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.