Rebecca Harms, Andrej Kurkow: Echo der Rebellion

Mo, 2. Juni 2014, 20:00 Uhr
Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart
Veranstalter: Literaturhaus & Robert Bosch Stiftung
Wichtiges: p.P. 9,-/7,-/4,50€

„Es muss erst eine neue Generation von Ukrainern heranwachsen. Sie werden anders sein – wie oft habe ich in den vergangenen Jahren diese Sätze gehört. Mittlerweile ist eine Generation ist in der Unabhängigkeit erwachsen geworden. Sie steht heute Schlange am Fahrstuhl zum gesellschaftlichen Aufstieg. Ist sie nun anders, diese Generation?“ Serhij Zhadan

Gemeinsames Handeln – so die ukrainische Autorin Oxana Sabuschko – sei die einzige Möglichkeit, nicht den Verstand zu verlieren. Die letzte Veranstaltung in der Reihe REBELLEN diskutiert die verschiedenen Echoräume gemeinsamen Denkens und Handelns. Die jüngere Vergangenheit der letzten Jahrzehnte einer postsowjetischen Ukraine ist dabei ebenso von Bedeutung wie die Gegenwart mit ihren Bedingungen des (Über-)Lebens. Auf dieser Basis sollen mögliche Fluchtpunkte einer ukrainischen Zukunft skizziert werden, die Fragen nach politischen Perspektiven, gesellschaftlicher Teilhabe und nach der Entwicklung der Künste und Medien diskutieren und den doppelten Feindbildern auf die Spur kommen: Warum erfahren wir so wenig über die Ostukraine? Warum stilisieren und vereinfachen Intellektuelle aus der Westukraine den Osten als gebündelte, manipulierte Masse, statt zu fragen, wie der Osten tatsächlich zu erreichen wäre? Warum ist es so schwierig, die Defizite und Chancen in allen Lagern zu sehen? Und wo sind die Intellektuellen aus dem Osten, die die russischsprachige Intelligenz dort vertreten? Darüber sprechen unsere Gäste aus der Ukraine und Deutschland.

Moderation: Claudia Dathe

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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