Ralf Willinger
Kein Tag der Bundeswehr – Keine deutsche Kindersoldat_innen!

Do, 2. Juni 2016, 19:30 Uhr
Altes Feuerwehrhaus, Möhringerstr. 56, 70199 Stuttgart
Veranstalter: DFG-VK, unterstützt u.a. von den AnStiftern
Wichtiges:

mit Ralf Willinger, Referent für Kinderrechte von terre des hommes

Die Bundeswehr versucht mit ihrer Werbekampagne Jugendliche dafür zu begeistern, Krieg in der ganzen Welt zu führen. Letztes Jahr hat diese alleine 35 Millionen Euro unserer Steuergelder verschwendet. Bis 2020 soll der Verteidigungshaushalt sogar auf fast 40 Milliarden Euro steigen. Die Bundeswehr scheut sich auch nicht, Minderjährige zu rekrutieren. Exakt 1515 unter 18-jährige wurden 2015 rekrutiert, darunter auch 16-Jährige. Sie unterschrieben Arbeitsverträge von bis zu siebzehn Jahren Dauer. Die Vereinten Nationen haben die Bundesregierung bereits aufgefordert, diese Rekrutierungspraxis sowie Werbung, die auf Jugendliche zielt, zu unterlassen.

Ralf Willinger setzt sich als Referent für Kinderrechte bei terre des hommes dafür ein, dass es in Deutschland und der Welt keine KindersoldatInnen mehr gibt und dass Militärwerbung an Kindern unterbleibt. Er wird über die Problematik von Minderjährigen berichten, die auch in Deutschland immer wieder für das Militär rekrutiert werden und was dagegen unternommen werden kann.

Wir wollen dies auch zum Anlass nehmen, über die Proteste gegen den diesjährigen sogenannten „Tag der Bundeswehr“ zu informieren. Dieser ist Bestandteil der Werbestrategie der Bundeswehr, die neben der Rekrutierung junger Menschen vor allem ein besseres Image diesen gegenüber zum Ziel hat. Mit dem „Tag der Bundeswehr“ soll Krieg und Militär Normalität werden und immer mehr in den Alltag der Menschen eindringen. Wir dürfen es nicht zulassen, dass die Bundeswehr unsere Kinder zum Militarismus verführt!

Verschlagwortet mit: Kindersoldaten, Krieg & Frieden

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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