Ralf Bogen
»Zum Schrecken der Homosexuellen Stuttgarts« – Die Erinnerung an das Unrecht wachhalten

Di, 27. Oktober 2015, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Evangelisches Bildungszentrum Hospitalhof, Büchsenstraße 33, 70173 Stuttgart
Veranstalter: Hospitalhof Stuttgart, Evangelisches Bildungswerk
Wichtiges: p.P. 4/5€

Im »Hotel Silber«, dem Sitz der ehemaligen Geheimen Staatspolizei von Württemberg und Hohenzollern, ging die Verfolgung homosexueller Männer nach 1945 nahezu nahtlos weiter. Noch in den 1950er Jahren brüstete sich die dort ansässige Kriminalpolizei, »zum Schrecken der Homosexuellen Stuttgarts« geworden zu sein.
Wie sah die Verfolgung in unserer Region in der NS- und Nachkriegszeit konkret aus? Wie steht es um die bislang fehlende Rehabilitierung Tausender Männer, die wegen ihrer Homosexualität bis 1969 in Baden-Württemberg verurteilt wurden? Wie wirken ausgrenzende Geschlechter- und Familienbilder bis heute nach? Welche Schlussfolgerungen sind daraus jetzt zu ziehen?
Auf diese Fragen wird Ralf Bogen von der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V. in seinem Vortrag eingehen. Das anschließende Gespräch wird von Pfarrerin Monika Renninger moderiert.

Verschlagwortet mit: Gleichstellung / LSBTTIQ, Nationalsozialismus

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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