Le donne nella Resistenza. Fotos von Eugenio Gherardi Angiolini

So, 10. November 2013 - So, 1. Dezember 2013, Ganztägig
Theaterhaus Stuttgart, Siemensstraße 11, 70469 Stuttgart
Veranstalter: Theaterhaus
Wichtiges:

Der Stuttgarter Friedenspreis 2013 geht an Enio Mancini und Enrico Pieri, die die Auszeichnung am 10. November 2013 im Theaterhaus stellvertretend für ihre Gemeinde Sant‘ Anna di Stazzema entgegennehmen. In Sant‘ Anna ermordete die Waffen-SS im August 1944 mehr als 560 Menschen – vorwiegend Kinder, Frauen und Ältere. Dieses Massaker war nur eines von vielen, die die Deutschen im 2. Weltkrieg verübten.

Die Ausstellung ist das Gegenstück zum Leiden und Sterben der Wehrlosen: Die Porträts von Eugenio Gherardi Angiolini setzen den italienischen Frauen in der Resistenza ein Denkmal. Ohne die Frauen wäre der Widerstand gegen die deutsche Besatzungsmacht zusammengebrochen.

Die Frauen sind das Gegenbild zu einer bäuerlichen, kinderreichen „mamma“ und dem gewünschten typisch italienischen Frauenbild. Sie erteilen als politische Persönlichkeiten dem faschistischen Modell eine Absage – die Teilnahme an der Resistenza ist ihre konsequente und logische Folgerung. Die Gegnerinnen des Regimes sind in jeder sozialen Schicht zu finden, sie stellen einen Querschnitt durch die gesamte italienische Bevölkerung dar.

Die Ausstellung ist bis zum 1.Dezember 2013 zu sehen – zur Finissage mit Texten aus dem Widerstand am Sonntag, den 1. Dezember 2013, 11 h, laden wir herzlich ein.

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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