Joachim Nitsch
Energiewende – Quo vadis? Von der Vision zum Generationenprojekt.

Mo, 7. Juli 2014, 19:00 Uhr
Haus der katholischen Kirche, Königstraße 7, 70173 Stuttgart
Veranstalter: Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart, Katholisches Bildungswerk Stuttgart, Europa Zentrum Baden Württemberg (angefragt), EWS Schönau, Die Anstifter
Wichtiges:

Der aktuelle Weltklimabericht vom Frühjahr 2014 lässt keinen Zweifel daran: die Menschheit hat nicht mehr viel Zeit, die Erderwärmung in global erträglichen Grenzen zu halten. Die Menschen müssen mehr als je zuvor zusammenarbeiten um die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen.

Ein Schlüssel für eine klimapolitische Wende ist die Abkehr von der fossilen Energieversorgung. Anstatt Kohle, Gas und Öl zu verbrennen, müssen deutlich gesteigerte Energieeffizienz und die kohlenstofffreien erneuerbaren Energiequellen eine wesentlich bedeutendere Rolle spielen.

Für die deutsche Energiewende erfordern diese Erkenntnisse einen weiteren stabilen Schub hin zu mehr Windkraft, Fotovoltaik und Solarthermie. Gleichzeitig sind beträchtliche strukturelle Veränderungen in der Strom- und Wärmeversorgung erforderlich, einschließlich wirksamer Effizienzprogramme beim Strom und der Gebäudeheizung. Ebenfalls notwendig ist eine Stärkung der lokalen und regionalen Stromversorgung und ihre intelligente Vernetzung. Hierzu gehören auch neue Speichermöglichkeiten, und eine engere Verknüpfung von Strom- und Wärmeversorgung. Vielfältige dezentrale Akteure, wie Stadtwerke, Bioenergiedörfer und Energiegenossenschaften werden immer wichtiger.

Es geht um den vollständigen Umbau des Energiesystems, nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Dies verlangt u.a. verbindliche Vorgaben für die weitere Reduktion von Treibhausgasen, den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energie, und eine wirksamere Berücksichtigung von Klimaschäden in den Marktpreisen für Energie.

Dr.-Ing. Joachim Nitsch wird die auf Bundesebene etwas abgehoben verlaufende Diskussion erden. Als Gutachter und Berater im Bereich des Klimaschutzes und der Entwicklung innovativer Energiesysteme erklärt er uns, warum die Energiewende möglich und der Ausbau erneuerbarer Energie notwendig ist.

Verschlagwortet mit: Nachhaltigkeit

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

1 Gedanke zu „Joachim Nitsch: Energiewende – Quo vadis? Von der Vision zum Generationenprojekt.

  1. Leider nur auf Englisch aber für süddeutsche Häuslebesitzer von Interesse. Und eine Alternative, die bisher nicht diskutiert wird.
    http://www.newswire.ca/en/story/1361533/revolutionary-urban-wind-turbine
    New silent wind turbine could generate half of a homes electric needs, says company The Archimedes MON JUN 02, 2014
    http://www.dailykos.com/story/2014/06/02/1303896/-New-silent-wind-turbine-could-generate-half-of-a-homes-electric-needs-says-company-The-Archimedes?detail=email

    http://www.treehugger.com/wind-technology/silent-wind-turbines-could-generate-half-household-energy.html

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