Politische Kultur im Umbruch? Die Medien von morgen!

Mo, 2. Juni 2014, 18:00 Uhr
Altes Rathaus Esslingen, Rathausplatz, 73728 Esslingen am Neckar
Veranstalter: Fritz-Erler-Forum
Wichtiges: Anmeldung erbeten

Wir erleben derzeit einige gesellschaftliche Entwicklungen, die unsere politische Kultur nachhaltig verändern könnten: Vom gewandelten Selbstverständnis der Bürger/innen über den Wandel in Medien und Kommunikation, die Beschleunigung von Entscheidungsprozessen, den wachsenden Einfluss von Wirtschaft, Börsen und Lobbygruppen bis hin zur steigenden Überschuldung öffentlicher Haushalte und den dadurch schwindenden politischen Gestaltungsspielraum.

Welche Rolle spielen die klassischen und die neuen Medien bei der politischen Willensbildung, der Politikvermittlung und der Darstellung von Politik(ern)?

Wie groß ist der Einfluss der Medien auf politische Entscheidungen und wie groß darf er sein? Welchen Einfluss haben Konzentrationsprozesse in den Printmedien bzw. wirtschaftliche Verflechtungen von Medienbetrieben auf die Willensbildung? Wie kann man mit der Beschleunigung des medialen Informationsaustausches einerseits und den eher behäbig arbeitenden Institutionen andererseits umgehen? Wie kommen wir zu einer stärkeren Fokussierung auf politische Sachthemen? Wie können komplexe politische Themen in den Medien allgemein verständlich dargestellt werden? Wer sollte und wer kann ‚Moderator‘ öffentlicher politischer Diskussionen innerhalb der Gesellschaft sein?

Es diskutieren:
Gerd Manthey, Mediensekretär ver.di im Fachbereich Medien, Kunst und Industrie
Ulla Fiebig, Strategische Unternehmensentwicklung, Südwestrundfunk SWR
Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Lehrstuhl für Medienwissenschaft, Universität Tübingen
Ulrike Winkelmann, Leiterin des Innenressorts der taz
Moderation: Prof. Dr. Thorsten Faas, Universität Mainz

Anmeldung unter: http://www.fes.de/lnk/157

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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