Die Waffen nieder!

Di, 17. März 2015, 20:00 Uhr
Theater tri-bühne, Eberhardstraße 61a, 70173 Stuttgart
Veranstalter: tri-bühne
Wichtiges:

Dramatisierung des gleichnamigen Romans von Bertha von Suttner
REGIE Nikolaus Büchel
DRAMATURGIE Nikolaus Büchel | Lisa Wildmann
DARSTELLER Lisa Wildmann
DAUER 1 Stunde 20 Minuten
Bertha von Suttner, die große Vorläuferin und Ikone nicht nur des feministischen Antimilitarismus, sondern der ganzen Friedensbewegung, wurde 2014 anlässlich ihres 100. Todestages weltweit gewürdigt. Die Vorzeige-Österreicherin, nicht nur auf Geldscheinen, Münzen und Briefmarken, hat einen Romantitel als Aufschrei in die Welt gesetzt, der bis heute unerfüllt geblieben ist: „Die Waffen nieder!”

„Am 21. Juni 1914 starb in Wien eine Frau, die ihre Landsleute als ‚Friedens-Bertha’ bespöttelten, aber die Welt hatte Bertha von Suttner damals längst anerkannt – sie hatte 1905 den Friedensnobelpreis erhalten, ihr leidenschaftlicher Aufruf zum Pazifismus, ‚Die Waffen nieder!’ war als Roman in ganz Europa erfolgreich (…)
Lisa Wildmann (…) hat gemeinsam mit Regisseur Nikolaus Büchel eine ungemein packende Fassung des Buches erstellt. In 80 Minuten verwandelt sie sich in die Ich-Erzählerin, die Gräfin Martha Dotzky, reiche Generalstochter, die in einer säbelrasselnden Welt des Militarismus aufwächst, zwei adelige Ehemänner an den Krieg verliert und Schritt für Schritt von der sinnlosen Kriegsverherrlichung ihrer Gesellschaft abrückt (…)
Lisa Wildmann hat ihre Meisterleistung – temperamentvoll und leidenschaftlich dauerpräsent (…) – gezeigt – nachdrücklicher könnte man Bertha von Suttner nicht ehren.”
(Neues Volksblatt)

Verschlagwortet mit: Krieg & Frieden

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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