„Brennpunkt Syrien“

Fr, 30. Januar 2015, 19:00 Uhr
Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart
Veranstalter: Friedrich Ebert Stiftung, Literaturhaus Stuttgart & Innovationsfond Baden-Württemberg
Wichtiges:

mit Larissa Bender und der Schriftstellerin Rosa Yassin Hassan

Syrien war einer der Winterstaaten, in denen die Diktatur ewig herrschte. Bis 2011 plötzlich der Frühling ausbrach. Wie lange ist das her: nicht einmal vier Jahre. Inzwischen kann keine Jahreszeit mehr benennen, was in diesem Land vor sich geht. Als „Sumpf von Gerüchten“ beschrieb die Schriftstellerin Rosa Yassin Hassan Syrien noch 2012. Heute lebt sie als Flüchtling in Deutschland und sieht ihre Aufgabe darin, die Geschichten der Besiegten zu schreiben. Gemeinsam mit Larissa Bender berichtet sie jenseits der Nachrichtensperren von Vorgängen in ihrem Land und auch darüber, was Larissa Bender im Vorwort ihres neuen Buches beschrieben hat: Der Glaube an „Demokratie und Menschenrechte, für die der Westen steht oder stehen will, wurde bei den meisten Syrern zutiefst erschüttert“. Hassan und Bender bezeugen vor allem eines: die Idee eines anderen, eines friedlichen Landes namens Syrien.

Weitere Infos: http://www.fritz-erler-forum.de/download.php?f=f1964bccc69a1369a1f34524adb890d1
Anmeldung: http://www.fes.de/lnk/syrien

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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