Schlagwort-Archive: Journalismus

Tag der Pressefreiheit
Olafur Eliasson gestaltet Titelseite für die deutschen Zeitungen

Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) hat den international gefeierten Künstler Olafur Eliasson dafür gewonnen, zum Tag der Pressefreiheit am 3. Mai ein Kunstwerk zu schaffen, das allen Mitgliedsverlagen als Titelseite/Panorama-Motiv zur Verfügung gestellt wird. Nach Ai Weiwei (2016), Yoko Ono (2017), Georg Baselitz (2018) und Norbert Bisky (2019) ist Olafur Eliasson der fünfte namhafte Künstler, der den Tageszeitungen in Deutschland zum Internationalen Tag der Pressefreiheit ein besonderes Werk für die Titelseite zur Verfügung stellt.

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Buchvorstellung
Müllers Meinungsmache

In den Paul-Lechler-Saal im 1. OG des Stuttgarter Hospitalhofs passen schätzungsweise 500 Personen. Der Saal ist zu Dreiviertel gefüllt, als ein Herr ans Mikrofon tritt, um den Abend zu eröffnen. Er begrüßt Albrecht Müller und stellt die Vorstellung seines neuesten Buches „Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst“ in eine Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Was ist Demokratie?“ mehr…

Studie
Blogger versus Journalisten

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Suchmaschinen „mögen“ unterschiedliche und sich ändernde Inhalte. Gegenüber statischen Websites, auf denen sich wenig ändert und wo sich Inhalte oft wiederholen, sind Blogs also im Vorteil. Außerdem finden Interessierte hier oft ausführlichere Texte, deren kommerzielles Interesse zugunsten der Information (dankenswerterweise) zurücktritt. Grade in der Kombination mit den sozialen Netzwerken sind Blogs eine ausgezeichnete Form der Onlinekommunikation.

Sind Blogger damit aber sofort den professionell arbeitenden Journalisten gleichzustellen?

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Verfassungsschutzberichte.de
Berichte auch aus vordigitaler Zeit

Der Netzaktivist Johannes Fischer macht mit Unterstützung der Open Nowledge Foundation Deutschland unter der Adresse verfassungsschutzberichte.de Verfassungsschutzberichte auch aus der vordigitalen Zeit les- und durchsuchbar. „Damit wird sichergestellt, dass die Arbeit des Geheimdienstes wissenschaftlich untersucht und journalistisch aufgearbeitet werden kann“, sagte Fischer zum Start des Angebots.

siehe auch hier

und hier

Roboterjournalismus, Textbausteine und menschliche Intelligenz

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Eine ganze Reihe von in- und ausländischen Verlagen läßt bestimmte Presseartikel schon seit Jahren nicht mehr (nur) von Journalisten, sondern von Maschinen schreiben. Ein Beispiel für den sogenannten Roboterjournalismus betreiben die Nachrichtenagentur Press Association und das Start-up Urbs Media in Großbritannien unter dem Namen Radar. Monatlich entstehen hier rund 8.000 Texte. Alle diese maschinell generierten Presseartikel basieren auf Templates oder Mustertexten und werden unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten in jeweils etwas anderer Form für den Lokalteil verschiedener Zeitungen produziert. Die journalistische Arbeit im Radar-Projekt beschäftigten Redakteure besteht nun vor allem darin, diese Mustertexte zu schreiben.

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Paid Content, Paywalls, Bezahlschranken
kostenlos war gestern

Schranke

Die englischsprachigen Medien wie Economist, New York Times und Washington Post haben es vorgemacht. Große deutschsprachige Medien wie Spiegel, Zeit und Bild haben es auf den deutschen Markt übertragen. Andere Medien sind nachgezogen, aber nicht alle machen es gleich.

Im Grunde sind fünf Modelle zu unterscheiden, mit denen Zeitungs-Verlage versuchen, ihr Onlineangebot zu verkaufen.

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Zeitschriften, Digitalisierung und Journalismus

Zeitschriften
Patrick Priesmann ist seit 2015 Geschäftsführer des Südwestdeutschen Zeitschriftenverleger-Verbands, der Interessenvertretung der Zeitschriftenverlage in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

In einem mehrseitigen Interview für die Zeitschrift Blickpunkt wird er u.a. nach einer Erklärung dafür gefragt, dass die Zeitschriftenbranche einerseits jammert, andererseits aber 2019 deutlich mehr Zeitschriften als 2017 herausgibt. Patrick Priesmann antwortet mit einem Hinweis auf den sehr starken Verdrängungswettbewerb. mehr…