Mahnwache
Wir gedenken der Opfer der EU-Abschottungspolitik

Eine Initiative einiger Leute auf Facebook (Link zur Veranstaltung).

Mahnwache: Wir gedenken der Opfer der EU-Abschottungspolitik – We remember the victims of the deadly European border policy

*** Bringt Kerzen und Blumen mit ***

Dienstag, 21.04 / 20:30 Uhr / Eckensee an der Oper Stuttgart

„Diese Abgestumpftheit ist es, die wir zu bekämpfen haben, ihr äußerster Grad ist der Tod.“ (Berthold Brecht)

Abermals sind Hunderte Flüchtlinge vor der Küste Europas ums Leben gekommen, weil sie Schutz und Zuflucht in Europa suchen wollten. Wir trauern um die Gestorbenen und solidarisieren uns mit den Geflüchteten und ihren Angehörigen.

Dafür finden wir uns am Eckensee zusammen, um am Wasser Kerzen zu entzünden. Kerzen für die, die von der EU-Grenzpolitik dazu genötigt sind, ihr Leben aufs Spiel zu setzen, um ihr Leben zu retten.

Wir möchten zum Ausdruck bringen, dass jeder Mensch der*die vor den Grenzen Europas stirbt, eine*r zu viel ist. Diese Katastrophe war mit der Beendigung des italienischen Rettungsprogramms „Mare Nostrum“ vorhersehbar. Die Absicht, flüchtende Menschen durch die zahlreichen Katastrophen abzuschrecken, ist unerträglich.

Diese EU hat den Friedensnobelpreis nicht verdient.

Die EU muss sofort ein Programm zur Seenotrettung verabschieden.
Wir müssen das Sterben an den Außengrenzen der EU beenden und legale, gefahrenfreie Wege öffnen.
Dafür müssen sofort finanzielle Mittel bereitgestellt werden und die Bundesregierung muss dazu ihren Beitrag leisten.

Ein „Weiter so“ darf es nicht geben!

Über Dominik Blacha

Dominik Blacha, Sozial-Pädagoge, Jahrgang 1982, ist Anstifter der letzten Stunde, studiert einen internationalen und interdisziplinären Master in Politik, Soziologie und Geschichte. Er beschäftigt sich mal damit, mal hiermit, oft mit Menschenfeindlichkeit und dem Gegenteil davon. "Mit beiden Füßen fest auf dem Boden, mit dem Kopf in den Sternen."

Ein Gedanke zu „Mahnwache: Wir gedenken der Opfer der EU-Abschottungspolitik

  1. Vielen Dank für die Aktion – und für die Information darüber.
    Leider kann ich nicht vor Ort sein – daher werde ich nachher zuhause eine Kerze anzünden.

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