Deutsche Massaker im Zweiten Weltkrieg

Bei uns kam die Frage rein, warum die AnStifter nicht zum deutschen Massaker während des 2. Weltkriegs im griechischen Distomo arbeiten. Bisher beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe der AnStifter intensiv mit Sant’Anna di Stazzema, da hier durch die Verschleppung des Verfahrens gegen Verantwortliche durch den Stuttgart Staatsanwalt Häußler ein lokaler Bezug besteht.

Natürlich kann innerhalb der AnStifter auch zu anderen Verbrechen gearbeitet werden – allerdings müssten sich hierzu Interessierte finden.

Wir haben aus einer Wikipedia-Liste zu Massakern im Zweiten Weltkrieg eine Liste von Massakern mit deutscher Beteiligung generiert, die allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Korrektheit besitzt. Sie dient nur einem groben Überblick.

Massaker in der Abbaye d’Ardenne

Beim Massaker in der Abbaye d’Ardenne in der Nähe von Caen wurden am 7. und 8. Juni 1944 während der Operation Overlord 18 kanadische Gefangene von der Waffen-SS exekutiert. In der Folge davon kam es sowohl auf alliierter als auch auf deutscher Seite zu weiteren Tötungen von Kriegsgefangenen.

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Massaker von Abtnaundorf

Das Massaker von Abtnaundorf war ein Endphaseverbrechen, bei dem am 18. April 1945 in Abtnaundorf mindestens 80 KZ-Häftlinge des KZ-Außenlagers Leipzig-Thekla bei lebendigem Leib verbrannten oder erschossen worden.

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Anogia

Am 13. August 1944 zerstörten sie das Dorf als Vergeltung für die von Patrick Leigh Fermor organisierte Entführung des deutschen Generalmajors Heinrich Kreipe, Kommandeur der 22. Infanterie-Division.

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Massaker in den Ardeatinischen Höhlen

Das Massaker in den Ardeatinischen Höhlen war ein Ereignis vom 24. März 1944, als in den beiden kurzen, miteinander verbundenen Höhlengängen im Süden Roms an der Via Ardeatina im Quartiere Ardeatino auf Befehl der verantwortlichen Wehrmachtsoffiziere Feldmarschall Albert Kesselring, Generaloberst Eberhard von Mackensen und Generalleutnant Kurt Mälzer (als Stadtkommandanten von Rom) 335 italienische Zivilisten erschossen wurden.

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Massaker im Arnsberger Wald

Zwischen dem 20. und 23. März 1945 wurden von Angehörigen einer aus Waffen-SS und Wehrmacht zusammengesetzten Abteilung, die unter dem Kommando des SS-Obergruppenführers und Generals der Waffen-SS Hans Kammler stand, in mehreren Tötungsaktionen im Raum Warstein und bei Eversberg 208 männliche und weibliche Zwangsarbeiter sowie zwei Kinder getötet.

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Massaker von Ascq

Das Massaker von Ascq war ein von einer Kampfgruppe der 12. SS-Panzer-Division „Hitlerjugend“ in der Nacht vom 1. auf den 2. April 1944 im besetzten Frankreich verübtes Kriegsverbrechen, bei dem 86 Menschen umkamen.

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Massaker von Babyn Jar

Diese Schlucht war 1941 der Schauplatz der größten einzelnen Mordaktion an jüdischen Männern, Frauen und Kindern im Zweiten Weltkrieg, die unter der Verantwortung des Heeres der Wehrmacht durchgeführt wurde.

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Berdytschiw

Berdytschiw war ein kulturelles Zentrum für Juden, Polen und Ukrainer vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Nach dem deutschen Einmarsch am 7. Juli 1941 wurde die jüdische Bevölkerung, die etwa die Hälfte der damals 66.306 Einwohner[1] ausmachte, am Rande des nahe gelegenen Flugplatzes[2] systematisch ermordet.

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Borova

107 Zivilisten sind bei diesem schwersten Verbrechen der Nationalsozialisten in Albanien getötet worden – darunter vor allem Kinder, Frauen und Ältere.

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Massaker von Borów

Einheiten der deutschen Truppenpolizei, Wehrmacht und Sicherheitspolizei töteten dabei ab dem 2. Februar 1944 in den Dörfern Borów, Lazek Chwalowski, Lazek Zaklokowski, Szczecyn und Wolka Szczecka 917 Menschen und steckten die Dörfer in Brand.

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Massaker von Caiazzo

Das Massaker von Caiazzo war ein Kriegsverbrechen der deutschen Wehrmacht, bei dem 22 wehrlose Menschen – Männer, Frauen und Kinder – ermordet wurden.

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Massaker von Celle

Das Massaker von Celle, euphemistisch „Celler Hasenjagd“ genannt,[1][2] war ein Endphaseverbrechen. Ihm fielen am 8. April 1945 bei Celle mindestens 170 KZ-Häftlinge zum Opfer.

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Massaker von Chortiatis

Das Massaker von Chortiatis war ein deutsches Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung der nordgriechischen Ortschaft Chortiatis in der Nähe von Thessaloniki, gegen Ende der Besatzungszeit Griechenlands durch die Achsenmächte am 2. September 1944 während des Zweiten Weltkriegs.

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Massaker von Ciepielów

Beim Massaker von Ciepielów zu Beginn des Polenfeldzuges wurden am 8. September 1939 in der Nähe des Ortes Ciepielów etwa 250 polnische Kriegsgefangene durch die deutsche Wehrmacht erschossen.

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Massaker von Deutsch Schützen

Beim Massaker von Deutsch Schützen wurden am 29. März 1945 ungefähr 60 jüdische Zwangsarbeiter ermordet.

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Massaker von Distomo

Beim Massaker von Distomo (griechisch Δίστομο (n. sg.)), einer Ortschaft in Mittelgriechenland, am Fuße des Parnass-Gebirges, töteten am 10. Juni 1944 Angehörige eines Regimentes der 4. SS-Polizei-Panzergrenadier-Division im Zuge einer „Vergeltungsaktion“ 218 der – an Partisanenkämpfen unbeteiligten – ca. 1.800 Dorfbewohner der Ortschaft Distomo und brannten das Dorf nieder.

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Drobyzkyj Jar

Drobyzkyj Jar (ukrainisch Дробицький Яр; russisch Дробицкий Яр)/Drobizki Jar ist eine Schlucht im Osten der ukrainischen Stadt Charkiw (russ. Charkow), in der während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg bis 1943 Massenerschießungen vorgenommen wurden.

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Hafen Czerniaków

Nach der Rückeroberung des Hafens durch deutsche Einheiten wurde polnische Bevölkerung der Gegend zum Hafen getrieben und teilweise exekutiert.

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Hotel Polski-Affäre

Rund 3.000 Juden stellten auf Basis der erhaltenen Dokumente Ausreiseanträge und wurden im Hotel Polski sowie zwei weiteren, kleineren Warschauer Hotels […] interniert. […] In Folge wurden die Hotel-Polski-Juden mehrheitlich bis zum Oktober 1943 in das KZ Auschwitz verbracht und dort ermordet.

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Huta-Pieniacka-Massaker

Beim Massaker von Huta Pieniacka während der deutschen Besetzung Polens wurden am 28. Februar 1944 alle polnischen Bewohner des ostpolnischen Dorfes Huta Pieniacka (etwa 500[1]−1200[2]) ermordet und das gesamte Dorf niedergebrannt.

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Mahn- und Gedenkstätte Isenschnibber Feldscheune

Die Mahn- und Gedenkstätte Isenschnibber Feldscheune der Hansestadt Gardelegen in Sachsen-Anhalt erinnert an die Ermordung von mehr als 1.000 KZ-Häftlingen bei einem Todesmarsch in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs.

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Massaker von Palmnicken 1945

Höchstens 15 der 7000 Gefangenen haben dieses letzte große Massaker an Juden im Zweiten Weltkrieg überlebt.

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Javoříčko (Luká)

Am 5. Mai 1945 wurde Javoříčko wegen des Verdachts der Unterstützung von Partisanen von einer auf der Burg Bouzov stationierten Abteilung der SS unter Führung von Unterscharführer Egon Lüdemann gestürmt und alle 38 zu dieser Zeit im Dorf befindlichen Männer im Alter über 15 Jahren erschossen.

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Massaker von Józefów

Mindestens 1500 Juden blieben zurück und wurden im Wald erschossen.

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Massaker von Kalavryta

Die unter dem Kommando des Generalmajors Karl von Le Suire stehende 117. Jäger-Division begann am folgenden Tag, dem 9. Dezember, mit der Zerstörung von Kalavryta und 25 Dörfern.

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Massaker von Kamenez-Podolsk

Beim Massaker von Kamenez-Podolsk ermordeten Angehörige des deutschen Polizeibataillons 320 und Mitglieder eines „Sonderaktionsstabes“ des Höheren SS- und Polizeiführers (HSSPF) Russland-Süd, SS-Obergruppenführer Friedrich Jeckeln, Ende August 1941 in der Nähe der westukrainischen Stadt Kamenez-Podolsk rund 23.600 Juden.

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Kandanos

Als Vergeltungsmaßnahme für die Tötung von deutschen Soldaten durch einen Hinterhalt kretischer Freiheitskämpfer wurde der Ort auf Befehl von Generaloberst Kurt Student am 3. Juni 1941 dem Erdboden gleichgemacht.

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Massaker auf Kefalonia

Das Massaker von Kefalonia war ein Kriegsverbrechen der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Deutsche Truppen erschossen 5200 Soldaten der italienischen Division „Acqui“, die sich am 21. und 22. September 1943 Teilen der deutschen 1. Gebirgs-Division auf der griechischen Insel Kefalonia ergeben hatten.

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Kľak

Im Januar 1945 wurde das Dorf von der Partisanenabwehrgruppe Edelweiß niedergebrannt.

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Komeno

In Komeno wurden am 16. August 1943 von der Wehrmacht 317 Einwohner ermordet.

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Kondomari

So wurden auch die männlichen Bewohner der Ortschaft Kondomari zusammengetrieben, in einen Olivenhain gebracht und auf Befehl von Oberleutnant Horst Trebes dort erschossen.

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Massaker von Kos

Nach der Einnahme der Insel Kos im Rahmen des Dodekanes-Feldzuges (1943) durch Truppen der Wehrmacht unter dem Kommando von Friedrich-Wilhelm Müller wurden um 100 italienische Offiziere erschossen.

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Massaker von Kraljevo und Kragujevac

Bei den beiden größten Erschießungen in Serbien wurden im Oktober 1941 insgesamt 4.000 Zivilisten getötet. Angehörige der 717. Infanterie-Division erschossen als Vergeltung für einen Hinterhalt, in den eine deutsche Kompanie geraten war, 2.300 Bürger der Stadt Kragujevac, gleichzeitig fielen 1.700 Einwohner des benachbarten Kraljevo einer ähnlichen „Sühneaktion“ zum Opfer.

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Kyjanice

Die übrigen 19, die größtenteils aus Zákřov stammten, wurden am frühen Abend des 20. April auf einen LKW geworfen und aus dem Protektorat Böhmen und Mähren ins Sudetenland zu einer hölzernen Hütte auf dem Muderberg oberhalb von Kianitz, die von Alfred Semsky aus Petersdorf einschließlich des Holzes zur Verfügung gestellt wurde, gefahren. Dorthin wurde auch der Pfarrer Schuster aus Schlock geholt, um die Baude als Grab zu segnen. Beim Anblick der schwerverletzten Folteropfer erlitt der Geistliche einen Zusammenbruch und weigerte sich die Sakramente zu erteilen. Die Gestapoleute und Kosaken schütteten zunächst Teer in die Baude und füllten die Baude dann mit Holz. Anschließend brachten sie Gefangenen einzeln hinein, wobei nach Hykades Aussage Geppert im Wechsel mit dem Kosaken Čorny jedem einen Genickschuß versetzt haben soll.

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Massaker vom Lago Maggiore

Im September 1943 ermordeten Angehörige der 1. SS-Panzer-Division Leibstandarte SS Adolf Hitler 50 Juden auf der piemontesischen Seite des Lago Maggiore, darunter 16 Gäste des Hotels Meina, das Massaker von Meina. Dazu kamen weitere Morde an Juden in räumlichem und zeitlichem Zusammenhang, nämlich im September in Novara sowie im Oktober in Intra, so dass oft eine Opferzahl von insgesamt 56 Personen angegeben wird.

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Massaker von Le Paradis

Das Massaker von Le Paradis wurde am 27. Mai 1940 von der 3. und 4. Kompanie des I. Bataillons des 2. SS Totenkopf Regiments (mot). unter dem Befehl des SS-Hauptsturmführers Fritz Knöchlein an 99 britischen Kriegsgefangenen verübt.

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Massenmorde in Lemberg im Sommer 1941

Wie viele Wehrmachtsangehörige selber an dem Pogrom teilnahmen, ist nicht mehr genau festzustellen. Bei der Aktion wurde am 30. Juni und 1. Juli eine unbekannte Zahl von Juden misshandelt und mehrere hundert ermordet. Anschließend traf die Einsatzgruppe C in Lemberg ein. Sie mordete planmäßiger, erschoss in der Stadt selber 100 und am Stadtrand weitere 3000 Juden. […] Im weiteren Verlauf der deutschen Besatzung wurden 110.000 bis 120.000 Lemberger Juden von den Besatzern ermordet.

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Massaker von Leskowitz

Am 5. und 6. Mai 1945 besetzte die Waffen-SS Leskowitz und ermordete 25 Einwohner. Das Dorf wurde größtenteils niedergebrannt.

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Ležáky

Am 2. Juli wurde er bei Trnová (heute Ortsteil von Pardubice) erschossen. An diesem Tage wurden noch weitere 40 Menschen hingerichtet, die mit der Fallschirmjägergruppe Silver B in Verbindung gestanden hatten. […] Die übrigen 11 Kinder wurden zusammen mit 82 Kindern aus Lidice ins Vernichtungslager Kulmhof deportiert und dort wahrscheinlich vergast.

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Lidice

Alle 172 Männer, die älter als 15 Jahre waren, wurden in den Hof der Familie Horák gebracht, wo sie tags darauf erschossen wurden. Die Erschießungen wurden, so der Historiker Stefan Klemp, in erster Linie von Angehörigen der Schutzpolizei vorgenommen.[2] Weitere neun Männer, die auswärts in der Nachtschicht in einem Kohlebergwerk arbeiteten, und sieben schwangere Frauen wurden nach Prag gebracht. Die Männer wurden dort erschossen, während die Frauen ihre Kinder gebären konnten. Die verbleibenden 195 Frauen wurden in das Konzentrationslager Ravensbrück deportiert, wo 52 von ihnen ermordet wurden. Nachdem die sieben Schwangeren entbunden hatten, wurden sie von ihren Kindern getrennt und ebenfalls nach Ravensbrück deportiert.

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Massaker in Liepāja

Die meisten der etwa 7000 ansässigen lettischen Juden wurden dabei von Kommandos des Sicherheitsdienstes (SD) und lettischer Hilfspolizei erschossen.

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Lingiades

Beim folgenden Massaker wurden 82 Bewohner getötet, darunter 34 Kinder bis 11 Jahren. Nahezu alle Häuser und Hütten außer der Kirche und dem Schulgebäude wurden zerstört.

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Massaker von Maillé

Die Soldaten töteten 124 der etwa 500 Bewohner des Dorfes, darunter 43 Kinder bis 12 Jahre.[1] Danach wurde der Ort mit Granaten beschossen und zerstört.

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Malmedy-Massaker

Es wurden mindestens 82 kriegsgefangene US-amerikanische Soldaten von Angehörigen der Waffen-SS erschossen.

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Massaker von Marzabotto

Zwischen dem 29. September und dem 1. Oktober 1944 zerstörten Einheiten der 16. SS-Panzergrenadier-Division „Reichsführer SS“ und der deutschen Wehrmacht die gesamte Region und töteten über 770 Zivilisten, laut einigen Quellen bis zu 1836 Personen, vor allem alte Männer, Frauen und Kinder. Die Liste der über 770 Opfer enthält die Namen und Geburtsdaten von 213 Kindern unter 13 Jahren.

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Mniszek (Kujawien-Pommern)

In einem Steinbruch im nahe gelegenen Wald, wurden in den Jahren 1939 bis 1945 etwa 10.000 polnische Zivilisten von Einheiten der SS und des Selbstschutzes ermordet.

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Massaker von Odessa

Im Massaker von Odessa wurden während des Herbst und Winter 1941 Juden in Odessa und in den umliegenden Städten sowie in ganz Transnistrien ermordet. Dies geschah im Rahmen des Holocausts durch rumänische Truppen unter Anleitung des Deutschen Reiches. […] Das eigentliche Massaker in Odessa vollzog sich vom 22. bis 24. Oktober und kostete zwischen 25.000 und 34.000 Menschen das Leben.

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Massaker von Oradour

Nahezu alle Einwohner wurden dabei ermordet, es gab nur sechs Überlebende. Das Dorf wurde völlig zerstört. Bei dem Massaker von Oradour handelte es sich mit 642 Opfern um das zahlenmäßig größte Massaker in Westeuropa.

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Ostrý Grúň

Im Januar 1945 wurde das Dorf von der nazistischen Partisanenabwehrgruppe Edelweiß niedergebrannt. Die Einheit unterstand dem Major Erwein von Thun und Hohenstein.

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Gedenkstätte in Palmiry

Die Gesamtanzahl der bei Palmiry erschossenen und begrabenen Opfer ist nicht genau bekannt. Je nach Quellen waren es zwischen 2.115 (exhumierten) und 2.255 Personen, viele von ihnen jüdischer Abstammung.

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Massaker von Palmnicken 1945

Höchstens 15 der 7000 Gefangenen haben dieses letzte große Massaker an Juden im Zweiten Weltkrieg überlebt.

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Penzberger Mordnacht

Insgesamt starben in der Penzberger Mordnacht 16 Menschen und ein ungeborenes Kind

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Massaker von Piaśnica

Forster, Bankkaufmann und seit 1923 Mitglied der NSDAP, gilt als einer der Hauptverantwortlichen für die Massaker, denen nach Historikerschätzung etwa 10.000 bis 13.000 Menschen zum Opfer fielen.

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Ploština

Heute ist der Ort im Okres Zlín eine nationale Gedenkstätte für ein Kriegsverbrechen der Nationalsozialisten während des Zweiten Weltkrieges.

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Massaker von Ponary

Als Massaker von Ponary (lit. Paneriai) bezeichnet man die Massenmorde an über 100.000 Menschen, meist Juden, aber auch Russen, Polen und Litauer, durch deutsche SD- und SS-Truppen während des Zweiten Weltkriegs im Rahmen des Holocaust im Reichskommissariat Ostland.

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Prlov

Insgesamt forderte die Vergeltungsaktion von Prlov 23 Opfer, weiterhin wurde die Pasekarensiedlung Vařákovy Paseky niedergebrannt.

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Massaker von Przemyśl

Als Massaker von Przemyśl wird die in der Zeit vom 15. bis zum 19. September 1939 durch Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD begangene Ermordung von etwa 600 Juden in der polnischen Stadt Przemyśl bezeichnet.

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Massaker von Radolišta

Obwohl die Bewohner Ladorishts unbewaffnet waren, wurden mindestens 84 von ihnen erschossen; davon sind 71 namentlich bekannt.

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Massaker von Rechnitz

Beim Massaker von Rechnitz wurden am 24. und 25. März 1945 vermutlich an die 200 ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter in der Nähe des Schlosses Rechnitz bei Rechnitz im Burgenland ermordet.

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Massaker von Rumbula

Im Wald von Rumbula wurden während des Holocaust etwa 27.500 Juden umgebracht. Die Massenerschießungen erfolgten an nur zwei Tagen, dem 30. November und dem 8. Dezember 1941.

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Sant’Anna di Stazzema

Die Anzahl der Opfer ist bis heute unsicher, die Angaben schwanken zwischen 400 und 560 Menschen.

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Simferopol-Massaker

Dem Massenmord fielen ungefähr 13.000 Menschen zum Opfer, darunter wahrscheinlich etwa 10.600 Juden, 1.500 Krimtschaken und 600 bis 1.000 Roma.

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Smijowskaja Balka

Smijowskaja Balka (russisch Змиёвская балка; ukrainisch Зміївська балка; englisch Zmievskaya Balka) bezeichnet den Ort, an dem am 11. und 12. August 1942 etwa 27.000 Bewohner von Rostow am Don, überwiegend jüdischer Herkunft, in von der Einsatzgruppe D durchgeführten Massenermordungen ihr Leben verloren.

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Blutsonntag von Stanislau

Nach Angaben von Zeitzeugen wurden am Blutsonntag von Stanislau 10.000 bis 12.000 jüdische Männer, Frauen und Kinder erschossen. Diese Zahlen werden auch in der Literatur genannt. Bei der Beweisaufnahme im Urteil gegen Hans Krüger ging das Gericht von mindestens 6.000 Opfern aus.

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Szymankowo

Die Deutschen ermordeten während der Zugfahrt etliche polnische Bahnangestellte, 20 allein in Simonsdorf.

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Tal des Todes (Bydgoszcz)

1400 bis 3000 Menschen wurden dabei allein von Ende September bis Ende Oktober 1939 erschossen.

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Telavåg

Am 30. April 1942 wurde das Dorf in einer sogenannten Strafaktion der Gestapo und der SS vollkommen zerstört.

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Massaker von Treuenbrietzen

Am 23. April 1945 trieben Angehörige der Wehrmacht oder der Waffen-SS 131 italienische Militärinternierte, die seit zwei Jahren als Zwangsarbeiter in einer Munitionsfabrik in Treuenbrietzen arbeiten mussten, in ein Waldstück bei dem nahe Treuenbrietzen gelegenen Dorf Nichel. In einer Kiesgrube wurden sie bis auf vier Überlebende erschossen.

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Das Massaker von Tulle

Bei dem als Vergeltung dafür vorgenommenen Massaker, bekannt als die ‚Erhängungen von Tulle‘, wurden 99 Personen, darunter ein aktiver Résistance-Kämpfer, erhängt.

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Massaker am Turchino-Pass

Für das Massaker am Turchino-Pass und für die Massaker von Benedicta, Portofino und Cravasco, bei denen insgesamt 246 Menschen getötet wurden, wurde der befehlshabende SS-Polizeichef von Genua, Friedrich Engel, der international auch als der Schlächter von Genua bekannt ist, 1999 vom Militärtribunal von Turin zu lebenslanger Haft verurteilt[3].

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Velké Meziříčí

Am 7. Mai 1945 kam es in Groß Meseritsch zu einem Massaker an tschechischen Zivilisten bei dem 50 Menschen starben.

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Massaker von Vinkt

Deutsche Truppen ermordeten dabei 86 Einwohner.

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Massaker von Wawer

In der Nacht vom 26. auf den 27. Dezember wurden rund 120 willkürlich bestimmte polnische Männer im Alter zwischen 16 und 70 Jahren aus Wohnungen und Häusern zusammengetrieben. Vor Ort wurde unter dem Vorsitz Wenzels und in Anwesenheit Daumes ein Standgericht gebildet, welches 114 Männer (einigen war die Flucht gelungen) zum Tode verurteilte. Aussagen der Betroffenen wurden nicht zugelassen. Noch vor Urteilsverkündung wurde der Wirt der Gaststätte, in dem sich die Erschießung der beiden deutschen Soldaten ereignete, aufgehängt. Die verurteilten Anwohner der Gegend wurden auf einem unbebauten Platz zwischen Błękitna und Spiżowa-Straße mit einem Maschinengewehr erschossen.

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Massaker von Wola

Die Zahl der in diesen drei Tagen ermordeten polnischen Zivilisten wird auf etwa 30.000 geschätzt.[1][2][3] Bis zum 12. August 1944 verloren nach Schätzungen sogar bis zu 50.000 Einwohner Wolas ihr Leben.

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Massaker von Wormhout

Beim Massaker von Wormhout am 28. Mai 1940 wurden 80, nach anderen Quellen 97 wehrlose britische und französische Kriegsgefangene von dem von SS-Hauptsturmführer Wilhelm Mohnke geführten Bataillon der Leibstandarte SS Adolf Hitler, die unter dem Kommando Sepp Dietrichs stand, erschossen.

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Massaker im Zuchthaus Stein

Insgesamt starben an diesem Nachmittag allein in der Strafanstalt Stein 229 Häftlinge, die einige Tage später in Massengräbern am Gefängnisgelände verscharrt wurden. Ein unbeteiligter Aufseher wurde „versehentlich“ von der Waffen-SS erschossen.

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Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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