Film
Michael Glawogger: Das Vaterspiel

„Das Vaterspiel“,  nach dem gleichnamigen Roman von Josef Haslinger (>Wikepedia), ist ein sehr sehenswerter Film, der im Moment im Delphi-Kino (Tübinger Straße) läuft. Tatfilm.de fasst die Handlung folgendermaßen zuammen: „Ratz, einem unpolitischen jungen Mann, Sohn eines österreichischen Ministers, fallen die Geschichte und die Schicksale von drei Familien und Generationen auf den Kopf.“ Michael Glawogger, der Regisseur, von dem übrigens auch der nicht ganz unbekannte Film „Workingman’s Death“ ist,  merkt an: „An Das Vaterspiel haben mich zwei Dinge interessiert: Das eine war diese künstliche Welt, die sich ein verschlossener, junger Mann aufbaut, und das andere war die fehlende Reue des Kriegsverbrechers. Das waren die Momente, die ich als wirklich filmisch empfunden habe.“ In einem gleichzeitig direkten und indirekten Sinn ist „Das Vaterspiel“ ein sehr politischer Film. (bkh)

Über Peter Grohmann

Peter Grohmann, Jahrgang 1937, Breslauer Lerge, über Dresden auf d' Alb, dann runter nach Stuttgart: Schriftsetzer und Kabarettist, Autor und AnStifter gegen Obrigkeitsstaat und Dummdünkel. Mitgründer: Vom Club Voltaire übers undogmatische Sozialistische Zentrum, vom Theaterhaus zu den AnStiftern. Motto: Unruhe ist die erste Bürgerinnenpflicht. Was ärgert Grohmann? Alle, die den Arsch nicht hochkriegen, aber dauernd meckern. Und an was erfreut er sich? An Lebensfreude und Toleranz