Film
Welcome (Philippe Lioret)

Nach dem bekannten „Die Frau des Leuchtturmwärters“ hat Philippe Lioret jetzt einen neuen Film gemacht. Die Geschichte ist einfach erzählt: ein junger Mann aus Kurdistan ist auf dem Weg nach London. Er will zu seiner Freundin, die mit ihrer Familie in der englischen Hauptstadt lebt. Sein Weg führt ihn nach Calais, einem Sammelpunkt für Menschen, die versuchen irgendwie den Kanal zu überqueren, um nach England zu kommen. Vor Ort tun die französischen Behörden alles, um den Kontakt zwischen den „Einheimischen“ und den „Fremden“ zu unterbinden. Trotzdem freunden sich der Bademeister Simon und Bilal an. Der junge Kurde will das andere Ufer, das er bei klarem Wetter gut sehen kann, schwimmend zu erreichen. Ein sehenswerter Film, der die französischen Filmtage in Stuttgart eröffnet hat und voraussichtlich im Frühjahr in die deutschen Kinos kommt.(bkh)

Über Peter Grohmann

Peter Grohmann, Jahrgang 1937, Breslauer Lerge, über Dresden auf d' Alb, dann runter nach Stuttgart: Schriftsetzer und Kabarettist, Autor und AnStifter gegen Obrigkeitsstaat und Dummdünkel. Mitgründer: Vom Club Voltaire übers undogmatische Sozialistische Zentrum, vom Theaterhaus zu den AnStiftern. Motto: Unruhe ist die erste Bürgerinnenpflicht. Was ärgert Grohmann? Alle, die den Arsch nicht hochkriegen, aber dauernd meckern. Und an was erfreut er sich? An Lebensfreude und Toleranz

3 Gedanken zu „Film: Welcome (Philippe Lioret)

  1. Hallo!

    Danke für die Besprechung von „Welcome“, freut uns, dass der Film gefällt!

    Als Info wollte ich kurz sagen, dass „Welcome“ am 4.2.2010 bundesweit startet.

    Beste Grüße, Sascha von Arsenal

  2. Ganz toller Film!

    Ich habe ihn im letzten Frühjahr in einem Pariser Vorort im Kino gesehen. Toll, einfach toll :-)

    Und ich freue mich darauf, ihn endlich auch in deutschen Kinos sehen zu können.

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