Gabriel García Márquez unter Beobachtung

Die Frankfurter Allgemeine berichtet in ihrer heutigen Ausgabe von einer Recherche, die die mexikanische Zeitung „El Universal“ durchgeführt hat. Ergebnis: Der Nobelpreisträger wurde zwischen 1967 und 1985 vom mexikanischen Geheimdienst DFS ausspioniert. Suspekt war der mexikanischen Regierung die offene Sympathie, die der auch vor dem Nobelpreis meistgelesene Schriftsteller Lateinamerkas mit linken Regierungen erkennen ließ. Ganz im Gegensatz zur deutschen Spionage-Tradition gelang es den Mexikaner aber nicht, so „El Universal“, Informanten aus dem engsten Freundeskreis des Autors anzuwerben.

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Über Peter Grohmann

Peter Grohmann, Jahrgang 1937, Breslauer Lerge, über Dresden auf d' Alb, dann runter nach Stuttgart: Schriftsetzer und Kabarettist, Autor und AnStifter gegen Obrigkeitsstaat und Dummdünkel. Mitgründer: Vom Club Voltaire übers undogmatische Sozialistische Zentrum, vom Theaterhaus zu den AnStiftern. Motto: Unruhe ist die erste Bürgerinnenpflicht. Was ärgert Grohmann? Alle, die den Arsch nicht hochkriegen, aber dauernd meckern. Und an was erfreut er sich? An Lebensfreude und Toleranz

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