Soziale Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert

Di, 12. Juli 2016, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr
Kulturwerk, Ostendstraße 106a, 70188 Stuttgart
Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung
Wichtiges:

Vorstellung und Diskussion zur FES-Expertise

Soziale Ungleichheit ist ein zentrales politisches Thema. Erst kürzlich zeigte Pikettys herausragendes Buch „Das Kapital im 21. Jahrhundert“, basierend auf der Auswertung einer beindruckenden Fülle von Quellen, wie sich Strukturen von Kapital und Einkommen in den letzten Jahrhunderten verändert haben. Damit leistete er einen wegweisenden Beitrag zu den hochaktuellen Debatten um soziale Gerechtigkeit und Verteilungsfragen und legte dar, wie die fortschreitenden Ungleichheiten die Demokratie gefährden. Für Deutschland hat sich der Wirtschaftswissenschaftler Hagen Krämer mit ökonomischer Ungleichheit beschäftigt.

Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse der repräsentativen Bevölkerungsbefragung „Zukunft des Wohlfahrtsstaates“ im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung, dass eine große Mehrheit in der Bevölkerung der Ansicht ist, dass die soziale Ungleichheit in Deutschland zu groß ist und langfristig der wirtschaftlichen Entwicklung schadet. Auch politische Maßnahmen zur Verringerung von Ungleichheit erhalten hohe Zustimmung.

In unserer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung möchten wir Ihnen nicht nur Daten und Fakten über Vermögensverhältnisse sowie die Ergebnisse der Kurzexpertise „„Wachsende Ungleichheit als Gefahr für nachhaltiges Wachstum – –Wie die Bevölkerung über soziale Unterschiede denkt““ vorstellen, sondern diese auch mit namhaften Experten aus Wissenschaft und Politik einordnen und politische Handlungsoptionen diskutieren.

Referenten:
Prof. Dr. Hagen Krämer, Hochschule Karlsruhe – Technik und Wissenschaft
Dr. Jan-Ocko Heuer, Humboldt-Universität Berlin

Anmeldungen hier
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Verschlagwortet mit: Demokratie, Gesellschaft, Ökonomie/Wirtschaft, Soziologie

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