Rüdiger Vaas
Sein, Zeit und Geschichte – Weltlauf-Vorstellungen in Antike und Gegenwart

Do, 7. August 2014, 18:30 Uhr
Städtisches Lapidarium, Mörikestr. 24/1, 70178 Stuttgart
Veranstalter: Die AnStifter
Wichtiges: p.P. 8€

Zyklus oder Ziel? Gleicht die Zeit einem Kreis oder einer Geraden? Wird sich die Menschheit immer weiter im fortgesetzten Strudel der Grausamkeiten drehen oder in die Unendlichkeit aufbrechen? Geschichtsphilosophisch wie kosmologisch konkurrieren zwei Auffassungen vehement miteinander: die zyklische und die lineare – wobei letztere heilsgeschichtlich oder säkular-fortschrittlich gerichtet sein kann, aber nicht muss.

Der Vortrag seziert die kulturhistorischen Konzeptionen von Sein, Werden und Vergehen menschlicher Geschichte und deren Deutungsvielfalt sowie die Suche nach einem Sinn im „Seinesgleichen geschieht“ (Robert Musil).
Rüdiger Vaas ist Philosoph, Publizist und Redakteur beim Monatsmagazin „bild der wissenschaft“, außerdem Autor der Bücher „Vom Gottesteilchen zur Weltformel“ und „Tunnel durch Raum und Zeit“ sowie Mitherausge- ber von „The Arrows of Time“.

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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