Prof. Athanasios Marvakis
Griechenland nach dem Referendum. Was kommt nach dem OXI?

Fr, 17. Juli 2015, 19:00 Uhr
Rosa-Luxemburg-Stiftung, Ludwigstr. 73 a, 70176 Stuttgart
Veranstalter: Rosa Luxemburg Stiftung
Wichtiges:

Mit: Prof. Athanasios Marvakis, Sozialwissenschaftler an der Universität Thessaloniki

Mit dem an der Universität Thessaloniki lehrenden und in Deutschland aufgewachsenen Gesellschaftswissenschaftler Athanasios Marvakis wollen wir u.a. folgende Fragen besprechen:

Wie kam es zu dem deutlichen «Nein» gegen das Spar-Diktat aus Berlin und Brüssel?
Welche Teile der Bevölkerung haben mit «Nein» gestimmt, welche mit «Ja»? Und aus welchen Gründen? Wie haben sich die sozialen Bewegungen verhalten?
Welche Erwartungen haben die Menschen jetzt?
Kann die griechische Regierung nun ihr Reform-Programm in Angriff nehmen? Auf wen kann sie sich dabei stützen?
Wie sind die ersten sechs Monate der neuen Regierung zu bewerten? Welche konkreten Reformen hat sie bisher umgesetzt oder eingeleitet? Wie hat sich das politische Klima in Griechenland seit dem Wahlsieg von Syriza verändert?
Was bedeutet das griechische «Oxi» für die weitere Entwicklung in Europa? Welche Erwartungen haben die Griechen an die Linkskräfte in Deutschland
Athanasios Marvakis ist Professor für Sozialpsychologie an der Universität in Thessaloniki. Er hat in Tübingen promoviert und hat vielfach auch auf Deutsch veröffentlicht, z.B. «Lehrstück Griechenland. Neoliberale Krisenkonstruktion oder: Warum aus einer griechischen Fliege ein europäischer Elefant gemacht wird» (Zeitschrift Argument 296/ Januar 2012).

Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.

Verschlagwortet mit: Griechenland

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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