Moritz Tremmel
Die NSA, der BND – und wir?

Do, 15. Mai 2014, 20:00 Uhr
DemoZ – Demokratisches Zentrum Ludwigsburg, Wilhelmstr. 45/1, 71638 Ludwigsburg
Veranstalter: kein Veranstalter bekannt
Wichtiges:

Spätestens seit Edward Snowden weiß man, dass man täglich ausgespäht wird. Die NSA und ihre befreundeten Geheimdienste überwachen Nutzer/innen des Internets mit Programmen wie PRISM, Squeaky Dolphin, Tempora oder XKeyScore und setzen diese ein, um an deren Daten zu gelangen. Doch was steckt hinter diesen kryptischen Kürzeln? Sind es wirklich nur “die Amerikaner”? Welche Rolle spielen britische und deutsche Geheimdienste? Was bedeutet die komplette Überwachung der Kommunikation für Demokratie und politische Veränderung? Warum ist es wichtig, dass Angela Merkels Telefon nicht mehr abgehört wird, das von Privatpersonen aber weiterhin? Und was geschieht eigentlich mit den Daten?

Nachdem im ersten Teil die Enthüllungen von Edward Snowden noch einmal dargestellt werden, wirft der zweite Teil die Frage auf, was das eigentlich alles bedeutet und was man dagegen unternehmen kann – wie kann man sich technisch vor einer Totalüberwachung schützen und was muss politisch getan werden um den NSA-Skandal wirklich für beendet erklären zu können?

Moritz Tremmel studiert Politikwissenschaft, Soziologie und Rechtswissenschaft an der Universität Tübingen. Er schreibt zum Themenkomplex Datenschutz, Überwachung und Kontrolle wissenschaftliche Arbeiten und Artikel. Außerdem hält er Workshops und Vorträge zum Thema. Moritz Tremmel ist Teil des Forschernetzwerks surveillance-studies.org, bloggt bei netzpolitik.org und ist Mitglied des Vereins Digitale Gesellschaft. Bei mtmedia.org setzt er Datenschutz auch ganz praktisch um: Das mtmedia.org-Kollektiv betreibt sichere, nachhaltige und datensparsame Kommunikationsdienste.

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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