Herta Däubler-Gmelin
Strategien gegen Rechtsextremismus

Mi, 15. Oktober 2014, 16:00 Uhr - 18:00 Uhr
Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen - HVF, Reuteallee 36, 71634 Ludwigsburg
Veranstalter: Fritz-Erler-Forum
Wichtiges: Anmeldung erbeten

Mit neuen Strategien versucht der Rechtsextremismus in der Mitte der Gesellschaft Fuß zu fassen. Rechtspopulistische Parteien mit diffamierenden, ausländerfeindlichen Argumenten waren unerwartet erfolgreich bei den Europawahlen. Auch durch die Kommunalwahlen in Baden-Württemberg haben in einigen Orten rechtsradikale Mandate erlangt. Ausländerfeindliche Parolen verbreiten sich in erschreckenden Ausmaßen im Internet, in der Musik und in Teilen der Jugendkultur. Dennoch gelingt es der Zivilgesellschaft immer wieder, mit Hilfe verschiedenartigster Aktionen erfolgreichen Widerstand zu leisten. An einigen Orten sind Naziaufläufe beschränkt oder verhindert worden. Die Morde der rechtsextremen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ haben verdeutlicht, dass Polizei und Zivilgesellschaft gefordert sind, die Gefahren rechtzeitig zu erkennen und die Debatte über Widerstandsformen gegen rechts zu führen.
Was dies für Kommunen und kommunale Verwaltungen bedeutet, wollen wir mit
Herta Däubler-Gmelin, Bundesjustizministerin a.D. und
Ellen Esen, Rechtsextremismusexpertin aus Karlsruhe, diskutieren.

Anmeldungen erbeten unter: http://www.fes.de/lnk/1av

Raum 1.101

Verschlagwortet mit: Rassismus‚ Rechtsextremismus und -terrorismus

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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