Besessenheit (Ossessione)


So, 31. August 2014, 11:00 Uhr
Planetarium Stuttgart, Willy-Brandt-Straße 26, 70173 Stuttgart
Veranstalter: Theater am Olgaeck & Die AnStifter
Wichtiges: p.P. 7,5€ + Verzehr, Reservierung: 0711 23 34 4

Italien 1943, Luchino Visconti

Der Film gilt als erstes Werk des italienischen Neorealismus, die sich gegen das realitätsfremde Unterhaltungskino im faschistischen Italien richtet. Unmittelbar nach der Uraufführung wurde der Film durch die italienische (noch faschistische) Zensur verboten. Die Geschichte beginnt ganz einfach. Ein Vagabund klettert von der Ladefläche eines Lastwagens, macht ein paar Schritte über die Straße und tritt in die Gaststätte, die der grobe Giuseppe Bragan gemeinsam mit seiner hübschen Frau Giovanna betreibt. Und schon nimmt eine Liebesgeschichte ihren Lauf, die kein gutes Ende finden wird. Luchino Viscontis Regiedebüt setzt Zeichen. Statt glamouröser Helden zeigt er Menschen aus der Unterschicht, getrieben von Frustrationen, Begierden und Sehnsüchten.

Einfache Bilder, ein klare, manchmal harte Bildfolge und knappe Dialoge verleihen dem Film seine nach wie vor moderne, suggestive Wirkung.

Anschließend Antipasti und Musik

Verschlagwortet mit: Filme, die Geschichte machen

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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