ARD-ThemenAbend
Deutsche Waffenexporte

Mi, 23. September 2015, 20:15 Uhr
Veranstalter: kein Veranstalter bekannt
Wichtiges: Das Erste

Auf dem Münchner Filmfest feierte am 30. Juni unter dem Titel „Meister des Todes“ ein Politthriller von Regisseur Daniel Harrich Premiere, in dessen Mittelpunkt illegale Waffenlieferungen einer deutschen Waffenschmiede nach Mexiko stehen.

Wie die taz berichtet, erinnert dies an einen tatsächlichen Fall: an den illegalen Export von G36-Sturmgewehren der Waffenschmiede Heckler & Koch in mexikanische Bundesstaaten. Außerdem zeige der Krimi, wie in Rüstungsgeschäften Dokumente geschönt, fragwürdige Absprachen mit Politikern getroffen und Waffen in „verbotene“ Regionen geliefert werden und er stelle dar, was deutsche Gewehre in Bürgerkriegsregionen wie Guerrero anrichten, so die taz.

Die Grundlage des Films bilden die umfangreichen Recherchen des Regisseurs Harrich. Jürgen Grässlin von der DFG-VK und einer der Sprecher der Aktion Aufschrei war von Anfang an als Fachberater mit im Boot.

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Verschlagwortet mit: Krieg & Frieden
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Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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