Antike Philosophie II
Parmenides und Heraklit oder: Sein und Werden

Do, 1. August 2013, 18:30 Uhr
Hegelhaus, Eberhardstraße 53, 70178 Stuttgart
Veranstalter: kein Veranstalter bekannt
Wichtiges: Kostenbeitrag: 8 Euro

In der Antike bildete sich die Tradition aus, das Ganze der Philosophie in drei Disziplinen einzuteilen: Dialektik (bzw. Metaphysik), Naturphilosophie (Physik) und Ethik. Thales galt als der erste Naturphilosoph, Parmenides aber als der Begründer der Dialektik, und mit ihm wurde zum ersten Mal dem sogenannten gesunden Menschenverstand vor den Kopf gestoßen: Parmenides zeigte, dass es einzig und allein das eine, ewige, unveränderliche und nur im Denken erfassbare Sein gibt, woraus folgt, dass es kein Werden, keine Veränderung, keine Vielheit gibt. – Als Gegenpol des Parmenides erscheint Heraklit, welcher das Werden, die permanente Veränderung („Alles fließt“) zum Grundprinzip machte.
Dieser Gegensatz von Sein und Werden, Ewigem und Zeitlichem, Einheit und Vielheit ist das Problem, das Platon und alle ihm nachfolgenden Philosophen zu lösen versuchten.

Kostenbeitrag: 8 Euro

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