Andreas Fischer
Töchter ohne Väter

Mo, 30. Mai 2016, 18:00 Uhr - 20:30 Uhr
Evangelisches Bildungszentrum Hospitalhof, Büchsenstraße 33, 70173 Stuttgart
Veranstalter: Hospitalhof Stuttgart
Wichtiges: p.P. 5/7€

Der im Januar 2016 veröffentlichte 90minütige Dokumentarfilm von Andreas Fischer stellt neun Frauen, u.a. Waltraut Reiber aus Stuttgart, vor, die kriegsbedingt vaterlos aufgewachsen sind. Sie berichten über ihre Kindheit, den Tod des Vaters und die Bedeutung, die dieser Verlust für ihr späteres Leben hatte.

Die Väter starben an der Ostfront, in Kriegsgefangenschaft oder gelten seit Kriegstagen als vermisst. Die Leben der Töchter, die kurz vor oder während des Krieges geboren wurden, sind deutlich vom Verlust des Vaters geprägt.

Das Verhältnis zum toten Vater ist höchst zwiespältig. Die Töchter fragen sich, was der Vater im Krieg getan hat. War er möglicherweise in Verbrechen verstrickt?
Andererseits sprechen viele Töchter bis heute von einer unstillbaren Sehnsucht nach diesem Mann, den sie nie gekannt haben. Die Figur des Vaters treibt sie um.

Hier der Link zum Trailer

Andreas Fischer, Filmemacher und Fotograf aus Berlin, steht im Anschluss für ein Gespräch zur Verfügung.

Verschlagwortet mit: Nationalsozialismus

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