Shay Cullen
Kinderrechte und das Projekt PREDA

Do, 11. September 2014, 18:00 Uhr - 20:30 Uhr
Saal der Kreuzkirche, Benckendorffstr. 15, Stuttgart
Veranstalter: Copino
Wichtiges: Englisch mit Übersetzung

Vortrag über Kinderrechte und das Projekt PREDA und Mango-Apfel-Abend

Mit Father Shay Cullen von dem Philippinischen Kinderrechts- und Fairtrade-Projekt PREDA
und Andreas Wenzel vom Copino eV. Der Vortrag wird in Englischer Sprache sein, aber von Andreas Wenzel übersetzt.

Es werden Mango-Apfel-Probiererle gereicht…
Aus Wikipedia:
Shay Cullen (* 1943 in Dublin) ist ein irischer Pater der Missionary Society of St. Columban.
Shay Cullen wurde nach seiner Ausbildung an einem irischen College 1969 als Missionar auf die Philippinen entsandt. Sein erster Einsatzort war 1969 Olongapo in unmittelbarer Nähe des amerikanischen Militärstützpunkts an der Subic-Bucht. 1974 gründete er mit anderen zusammen die PREDA-Stiftung, um Folter- und Missbrauchsopfern des Marcosregimes und der Militärbasis zu helfen. Durch seine Arbeit wurde er zum Mitentwickler der bis heute angewandten Schreitherapie bei sexuell missbrauchten Kindern. Die Aufdeckung zahlreicher Menschenrechtsverletzungen, Korruptionsfälle und Kinderhändlerringe ist sein Verdienst. Jahrelang war er Kämpfer gegen Sextourismus und Kinderprostitution, Initiator einer Kampagne zur Auflösung und Umnutzung der Militärbasen, international bekannter Redner, Medienkommentator, Autor zahlreicher Gedichte und Lieder. Cullen arbeitet auch als Journalist, mit wöchentlichen Kolumnen in The Sunday Times (Manila), anderen Zeitungen und auf der Webseite der Preda-Stiftung. Er war Delegierter bei der Konferenz über den Entwurf der Kinderrechtskonvention 1989 in Helsinki und wurde bereits mehrmals für den Friedensnobelpreis nominiert. 2000 erhielt er den Menschenrechtspreis der Stadt Weimar, 2001 den Menschenrechtspreis der italienischen Stadt Ferrara.

Cullen war aufgrund seiner Erfahrungen auf den Philippinen maßgeblich an der Entwicklung des Drehbuchs zur Tatort-Folge Manila (Folge 383) aus dem Jahr 1998 beteiligt, die das Schicksal philippinischer Straßenkinder, Sextourismus und Kindesmisshandlung thematisierte. Als Folge der Erfahrungen bei den Dreharbeiten gründeten Mitglieder des Kölner Tatortteams um die beiden Hauptdarsteller Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt den Tatort-Verein, um Pater Shay Cullen und seine Kinderrechtsarbeit auf den Philippinen finanziell zu unterstützen. Zudem schuf er mit der PREDA-Stiftung und dem Prinzip des fairen Handels wichtige Einkommensmöglichkeiten für ehemalige Straßenkinder und die philippinischen Ureinwohner, den Aeta.

Verschlagwortet mit: Nachhaltigkeit

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