Karl Pfeifer, Journalist und Ungarnkenner
Ist Ungarn noch demokratisch?

Do, 6. Juli 2017, 17:30 Uhr - 19:00 Uhr
Gewerkschaftshaus Stuttgart, Willi-Bleicher-Str. 20, 70174 Stuttgart
Veranstalter: Ver.di Stuttgart
Wichtiges:

Steigende Arbeitslosigkeit, zunehmende Verarmung und wachsende Ängste vor sozialem Abstieg sind Folgen der anhaltenden Krise. Diese führen zu Zweifeln an der Fähigkeit, Probleme mit den traditionellen politischen und wirtschaftlichen Instrumenten zu lösen und zu einem Vertrauensverlust in die politischen Institutionen. Dies schwächt auch das Vertrauen in die Demokratie.

Genau das machen sich populistische rechtsradikale Bewegungen und neu entstehende Parteien in ganz Europa zu Nutze und versprechen mit einfachen völkisch-nationalistischen, rassistischen, fremdenfeindlichen und autoritären Rezepten die Probleme radikal zu lösen. An der Spitze dieser Parteien stehen oft selbsternannte Heilsbringer und „Führer“, denen es mit hohlen Phrasen und leeren Versprechungen gelingt, Menschen anzuziehen, zu organisieren und als Wähler zu gewinnen.

Karl Pfeifer wird an Hand der fatalen politischen Entwicklung in Ungarn unter anderem zu folgenden Fragen Stellung nehmen:

– Was bedeutet die Politik der „nationalen Zusammenarbeit“?
– Was bedeutet die von Ministerpräsident Orbán gewünschte „ethnische Homogenität“?
– Kann es unter den Bedingungen einer Informationsblockade zu freien Wahlen kommen?
– Ist die ungarische Regierungspartei FIDESZ noch eine konservative Partei?
– Zu welchen ökonomischen und sozialen Verwerfungen führt die Politik Orbáns?

Es liegt an uns Demokraten/-innen, die Hintergründe und Absichten der falschen Propheten zu erkennen und der Gefahr einer Demontage unserer Demokratie entschlossen entgegen zu treten.

Die Veranstaltung findet in den Räumen 3 und 4 statt, der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

Verschlagwortet mit: aktuelle Politik, Demokratie, Europa

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