Dr. Martin Kalusche
„Das Schloß an der Grenze“ – Nationalsozialistische Verbrechen an Menschen mit Behinderungen und Widerstand in der Anstalt Stetten

So, 10. Juli 2016, 17:00 Uhr
Haus der Diakonie Ludwigsburg, Untere Marktstraße 3 , 71634 Ludwigsburg
Veranstalter: Stolperstein-Initiative Ludwigsburg
Wichtiges:

Mit seinem Buch „Das Schloss an der Grenze“ hat der Theologe Martin Kalusche für seine Doktorarbeit „Kooperation und Konfrontation mit dem Nationalsozialismus in der Heil- und Pflegeanstalt für Schwachsinnige und Epileptische Stetten i.R. “ untersucht.
Für die Ludwigsburger Stolperstein-Initiative hält er zu diesem Thema einen Vortrag. Neben einem Überblick über die NS-Verbrechen an Menschen mit Behinderungen in der Anstalt Stetten widmet sich der Referent den Fragen, woran die Täter hierbei anknüpfen konnten, und welche Formen von Widerstand in der Einrichtung der Inneren Mission die kritische Geschichtsschreibung erkennen kann.
Die Untersuchung Kalusches liegt inzwischen in zweiter Auflage vor.
„Es ist ein beeindruckendes Geschichtsbuch, keine dem Laienverstand unzugängliche Expertenstudie, sondern ein dicht geschriebener, bedrängender und bewegender Text, der auch den Ermordeten ein erschütterndes Denkmal setzt“, lobte die Presse das Werk.

Verschlagwortet mit: Behinderte, Geschichte, Nationalsozialismus

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.