Frank Ackermann, Barbara Stoll & Frank Eisele
Isolde Kurz: Die Allegria oder ein Splitter vom Paradies, Lesung mit Akkordeon-Begleitung

Di, 30. November 2021, 19:00 Uhr
Stiftung Geißstraße 7, Geißstraße 7, 70173 Stuttgart
Veranstalter: Die AnStifter, Stiftung Geißstraße
Wichtiges:

Isolde Kurz (geb. 1853 in Stuttgart, gest. 1944 in Tübingen) war die Tochter des Schriftstellers Hermann Kurz (u.a. „Schillers Heimatjahre“). Sie wuchs in einem geistig anregenden Elternhaus auf und lernte als junge Frau u.a. Mörike und Uhland, Paul Heyse und Ferdinand Freiligrath kennen. Im Alter von 23 Jahren zog sie nach Florenz, wo sie für mehr als dreißig Jahre lebte und zur deutschen Künstlerkolonie (Arnold Böcklin, Adolf Hildebrand u.a.) gehörte. Unter ihren zahlreichen in Italien spielenden Novellen und Erzählungen, durch die sie berühmt wurde, gibt es ein in Vergessenheit geratenes Meisterwerk: die Ich-Erzählung mit dem Titel „Die Allegria“. Darin erzählt Isolde Kurz von der außergewöhnlichen Begebenheit, die sich während eines zauberhaften Sommers ereignete, den sie am Golf von La Spezia verbrachte: eine bitter-süße Geschichte von verlorener Liebe und frühem Tod, von Schönheit und Vergänglichkeit – eine Geschichte, in der die Landschaft am Meer, mit ihren Palmen und Agaven, Feigen- und
Olivenbäumen als ein „Splitter vom Paradies“ festgehalten wird.
Unkostenbeitrag: 15 EU

Eine Anmeldung ist erforderlich: stiftung@geissstrasse.de oder telefonisch 0711-236
0204 (Mo -Do 8 – 13 h)

Verschlagwortet mit: Lesung