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Kick oder Kack
Ungoogleability

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Von der nordamerikanischen Autorin Linda Besner stammt der Begriff der „Ungoogleability“. Sie bezieht sich damit auf einen Umstand, der sich über die Eingabe in der Suchmaschine nicht klären läßt und einem Impuls folgt, der aus der Erfahrung entstanden ist, dass vieles, was man nicht weiß, Klärung findet, nachdem man es „gegooglet“ hat. Dass letztlich nie Google selbst die Unwissenheit beseitigt, sondern der Inhalt einer oder mehrerer in der Ergebnisliste präsentierten Internetadressen, ist (für Google) nebensächlich. 

Was sind aber Fragen, die ungooglebar in dem Sinne sind, dass nach ihnen zwar gesucht, ein (klärendes) Ergebnis aber nicht erwartet werden kann?

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Dem Hass die Grundlage entziehen

Nun reagiert auch Google gegen Hasspostings, denn ihr Geschäftsmodell gerät unter Druck. Sie haben erfahren:

Reaktionen der Anzeigenkunden waren massiv, entsetzt, dass ihre teure Werbung bei Google in direkter Nähe von extremistischen Inhalten und Hassvideos im Netz auftauchten. Erst gab es Beschwerden und Drohungen, dann stornierten einige ihre Aufträge, wie Marks & Spencer, die HSBC-Bank, Volkswagen, McDonald’s, Toyota oder Audi. Spätestens da war klar, dass der Internetkonzern Google reagieren muss, und zwar schnell. Nur eine öffentliche Entschuldigung reichte nicht mehr, die Lage ist ernst. Denn die Erlöse mit Anzeigen sind die mit Abstand wichtigste Einnahmequelle der Amerikaner …

Firmen sollten künftig größere Kontrolle darüber erhalten, wo ihre Anzeigen auf Google-Plattformen wie zum Beispiel der Videotochter Youtube, die seit 2006 zum Konzern gehört, erscheinen. „Ab heute nehmen wir daher eine kompromisslosere Haltung gegenüber hasserfüllten, beleidigenden und herabwürdigenden Inhalten ein“…

Ganzer Artikel siehe Süddeutsche Zeitung vom 21. März 2017.

Die AnStifter treten seit diesem Monat in der Reihe „Die Wucht der Worte“ dem Hass entgegen. Ein breites Bündnis trägt diese Veranstaltungsreihe, deren Auftaktveranstaltung in der Stiftung Geißstraße stattfand. Einen ausführlichen Bericht dazu im Blog Elsternest.

Dr. Daniel-Pascal Zorn (li) im Gespräch mit Dr. Michael Kienzle. Foto: © M. Seehoff
Dr. Daniel-Pascal Zorn (li) im Gespräch mit Dr. Michael Kienzle. Foto: © M. Seehoff