Alle Beiträge von Seehoff Michael Maria

Über Seehoff Michael Maria

M. Seehoff schreibt über ungewöhnliche akustische Musik und zu bewegenden Ereignissen. Eventuell bringt die Musik auch die Seelen anderer AnStifter in Resonanz und lässt sie staunen (eine Hoffnung!). Auf dem Blog "Elsternest" erscheinen M's. Texte vor allem über kleine literarische Ereignisse in Stuttgart.

Maison Charlotte
Eine Chronik der Menschlichkeit

Es kann geholfen werden

Vor vier Monaten erhielten wir von just human e. V. den ersten Hilferuf.  just human e. V. hatte ein ehrgeiziges Projekt auf die Beine gestellt, das ohne eine vielfältige Unterstützung nicht starten konnte. Vier Monate sind nun vergangen, seit sie das Maison Charlotte, eine Schutzwohnung für geflüchtete Frauen und Kinder in Athen, seine Türen geöffnet haben. Für sieben Frauen und drei Kinder hat sich das Leben zum Guten verändert. Neue Wege eröffnen sich, Freude und Hoffnung ist wieder in ihr Leben gekommen. Das ist nur durch die Spenden vieler großzügiger Menschen möglich geworden. Die AnStifter unterstützen finanziell diese Projekt und rufen alle Menschen guten Willens auf, eben dies zu tun. Hier erreicht Ihr Geld ein überschaubares Projekt, was die Not von geflüchteten Frauen direkt unerstützt.

Wie alles anfing – eine Projektchronik von just human e. V.

Im Mai 2020 schreibt Charlotte eine WhatsApp an just human: „Ich bin im sechsten Monat schwanger und auf der Straße. Bitte helfen Sie mir!“ Wir nehmen Kontakt zu NGOs vor Ort auf und finden keine Hilfe für Charlotte. Die Corona-Pandemie verschließt viele Türen. Mit unserer Partnerorganisation Safe Place International in Athen stellen wir deshalb ein Projekt auf die Beine: Eine Schutzwohnung für geflüchtete Frauen und Kinder. Safe Place stellt die Wohnung zur Verfügung, just human wird den Unterhalt für zehn Frauen und Kinder bezahlen und eine Sozialarbeiterin einstellen. mehr…

Die Skulptur von Peter Lenk
Endlich ist sie da

Peter Lenk Skulptur in Stuttgart
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Lange war die Aufstellung der Skulptur der „Schwäbische Laokoon“ des Bildhauers Peter Lenk umstritten. Nicht des Preises wegen. Ein Großteil der Kosten kam druch Spenden zustande. Lenk wollte die Skulptur der Stadt sogar schenken. Sein aus 150 Skulpturen bestehendes, satirisches Kunstwerk wollten die Regierenden nicht haben. Zumal wichtige damalige und heutige Politiker von der Lokalebene bis zu Bundesebene abgebildet sind. Lenk meint zu seiner Skulptur: „Der mythologische Laokoon konnte Troja nicht mehr warnen vor dem Trojanischen Pferd. Der schwäbische Laokoon (Kretschmann) will nicht mehr vor Stuttgart 21 warnen, weil er sich an das Volksbegehren gebunden fühlt.“ Der Ministerpräsident Winfried Kretschmann kämpft mit der ICE-Schlange. Nach Einbruch der Nacht, am 26. Oktober rollten zwei Tieflader sowie ein mobiler Schwerlastkran zum Stadtpalais und das in Einzelteile zerlegte Kunstwerk wurde auf den tonnenschweren Sockel montiert. Der Fotograf Martin Storz hat den Aufbau filmisch begleitet.

Nun kann die neun Meter hohe Figur von der Stadtgesellschaft betrachtet werden, die durch den Bahnhofsbau tief gespalten wurde. Es bleibt zu hoffen, dass durch gemeinsames Schmunzlen und Lachen diese wieder ein wenig zusammenfindet.

Die Zivilgesellschaft schweigt zu faschistischer Ideologie aus dem Islamumfeld

Messerattentat

In Dresden gab es einen offenbar islamistischen Mord, und der Tatverdächtige ist ein geflüchteter Syrer. Was darauf in den nächsten Tagen folgt, ist ein trauriges, ritualhaftes Schauspiel, schreibt Sascha Lobo in seiner am Mittwoch erschienen Kolumne. Er prangert den Umgang oder besser Nichtumgang der linken und liberalen Zivilgesellschaft an, wie sie mit diesem mutmaßlich terroristischen Mord, der auf einer faschistischen Ideologie beruht umgeht: Zum großen Teil mit Schweigen. Und warum? Weil die deutsche Linke – und auch die Liberalen und Bürgerlichen – es wohl versäumt haben, eine nichtrassistische Islamismuskritik zu entwickeln. Die ganze Kolumne kann hier nachgelesen werden. Gespannt kann man auch auf seinen Debattenpodcast sein, in dem er die Meinung der Leser einer kritischen Analyse unterzieht.

Frauen im Rock XXIII
Die kanadische Sängerin Tenille Arts

Tenille Arts - Everybody Knows Everybody (Acoustic) // Fireside Sessions

Die 1994 geborene Tenille Arts ist eine kanadische Country-Sängerin. Ihr erstes Album für das Label Love, Heartbreak und Everything in Between wurde im Januar 2020 veröffentlicht. Darauf hat sie den Song Everybody Knows Everybody eingespielt.

Songwriting
Spielfreude Mumford & Sons

Mumford & Sons - I Will Wait (Official Music Video)

Ungebrochene Spielfreude erlebt man in dem Konzert von Mumford & Sons, die den
Song I will wait auf die Bühne bringen. Ich hatte schon über das wunderbare Songwriting des Gitarristen Marcus Mumford hier geschrieben.

Eddie Van Halen
Der Gitarrenhero spielt nicht mehr

Van Helen auf einem Konzert beim Hollywood Bowl
Eddie Van Helen auf einem Konzert auf der Hollywood-Bowl-Freilichtbühnen 2015 (Bildschirmfoto). Zum Abspielen von „Eruption“ bitte auf das Bild klicken.

Erst heute erfuhr ich vom Tod des Ausnahmegitarristen Eddie Van Halen. Mit „Eruption“ katapultierte sich Eddie Van Halen bereits 1968 in den Rockhimmel. Er spielte schnell, nutzte die sogenannte Tapping-Technik, bei der die Finger der rechten Hand die Saiten auf dem Griffbrett anschlagen, was bis dahin unspielbar schnelle Läufe ermöglichte. Diese Zauberer-Technik bleibt für immer mit Eddie Van Halen verbunden. Und er spielte eine sagenhaft verzerrte Gitarre. Das Dank des exzessiv eingesetzten, merkwürdig verzogenen und verbogenen Vibratohebels, der unter Rockgitarristen auch Jammerhaken genannt wird.
Am 6. Oktober 2020 verstarb Eddie Van Halen an seinem Kehlkopfkrebs. Wir werden seine Konzerte nur noch im Gitarristenhimmel hören können. Ein Videoportät veröffentlichte Die Zeit:

Frauen im Rock XXIII
Helen Schneider

Helene Schneider
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Helen Schneider darf man guten Gewissens (wie David Bowie) als ein musikalisches Chamäleon bezeichnen. Ihr Werk gestaltet sich stilistisch vielseitig, das Äußere stets wandelbar. In Deutschland ist sie mit diesem Konzept seit Jahrzehnten erfolgreich.

In jungen Jahren absolviert sie ein klassisches Klavierstudium. Doch sie lässt die Klassik links liegen, es zieht sie zur Schwarzen Musik, speziell in Richtung Jazz und Blues, sowie dem weißen Rock. mehr…

Songwriting
Country Joe and the Fish

Country Joe & the Fish
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Die kalifornische Band wurde im Jahr 1965 von dem Sänger Country Joe McDonald, genannt Country Joe, und dem Gitarristen Barry Melton, genannt The Fish, in Berkeley gegründet. Ihren bekanntesten Auftritt hatte die Band beim legendären Woodstock-Festival 1969. Den größten kommerziellen Erfolg hatte die Band mit dem Anti-Kriegs-Lied I-Feel-Like-I’m-Fixin’-to-Die Rag von ihrem zweiten Album. Und der Fuck Cheer als Einleitung wurde zur Legende: „Gimme an F, gimme a U, gimme a C, gimme a K, what’s that spell: Fuck!“ (Gebt mir ein „F“, gebt mir ein „U“, gebt mir ein „C“, gebt mir ein „K“, was ergibt das: „Fuck“!) mehr…

Neulich dachte ich an Wiglaf Droste

Wiglaf Droste 2008

Der barock-brachialer Satiriker, Polemiker, Dichter und Sänger scheute sich nicht, die menschlichen Schwächen und den menschlichen Schwachsinn selbst bei den ihm politisch Nahestehenden zu attackieren. Er legte sich mit so gut wie allen Leuten aus dem Feuilleton an, er pöbelte gegen Esoterik und Geschwurbel im linksalternativen Milieu genauso wie gegen neue und alte Nazis. „Es gibt Menschen, die haben ein klar umrissenes Verhältnis zur Macht…“ mit diesen Worten fängt ein Beitrag von ihm an, der mich doch sehr an Erfahrungen erinnert, die ich in der letzten Woche erst wieder machen musste:

Wiglaf Droste 16 Der Haushitler (Das Leben ist keine evangelische Autobahnkirche)[2010]

Frauen im Rock XXII
Vor 50 Jahren starb Janis Joplin

Janis Joplin
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In einer Serie über Frauen, die maßgeblich die Rockmusik geprägt haben, darf Janis Joplin nicht fehlen. Obwohl sie nur 27 Jahre alt wurde, hat sie Generationen von Bluesmusikerinnen beeinflusst. Heute, am 4. Oktober vor 50 Jahren, ist diese Ausnahmekünstlerin an einer Überdosis Heroin in ihrem Hotelzimmer im Landmark Hotel in Hollywood gestorben.

Sie wurde als das älteste von drei Kindern im texanischen Port Arthur am 19. Januar 1943 geboren. Als Teenagerin kämpfte Janis Joplin mit einer Vielzahl lähmender Unsicherheiten: ihrer pummeligen Erscheinung, ihrer von Akne geplagten Haut und ihren büscheligen, ungezähmten Haaren. Sie war bei ihren Klassenkameraden unpopulär. Aus dieser Situation heraus entschied sie sich für den Weg des Aneckens: Harte Sprache, harte Gesten, dazu Alkohol und Zigaretten. Bei älteren Jungs verzeichnete sie damit Erfolg, doch die Fronten unter ihren Altersgenossen verhärteten sich nur noch mehr. Sie suchte nach Akzeptanz. mehr…

Just human
Nach den Menschrechten fragen angesichts der Not in Moria

Menschenrechte gelten überall

Zusammen mit just human veranstalten die AnStifer einen Informationsabend zum Thema „Unser Europa – ein Europa ohne Menschenrechte?“

Gerade erreichte uns wieder ein Situationsbericht von just human e. V.:

Liebe humans,

seitdem das Lager Moria abgebrannt ist, haben wir unsere Nothilfe für Geflüchtete auf Lesbos verstärkt. Dank Eurer Unterstützung können wir dort aktuell über 100 Menschen erreichen und mit Geld für Lebensmittel, Kleidung, Medikamente, Hygieneartikel, Windeln etc. unterstützen. Mittlerweile wurde ein neues Lager aufgebaut, das wieder Platz für mehrere tausend Menschen bieten soll. Die Zelte sind dünn, ohne Bodenschutz und laut UNHCR nur als Übergangslösung geeignet. Es gibt kaum sanitäre Einrichtungen. Die Zäune um das Lager sind mit Stacheldraht versehen. Elaine, eine junge Mutter, schrieb uns heute: „Die Zelte geben ein wenig Sicherheit. Aber es gibt kein Bett. Wir können nachts nicht schlafen, wir frieren. Die Lebensbedingungen sind sehr schlecht.“

Wir sind entsetzt über die vielfältigen Menschenrechtsverletzungen, die Mangelversorgung, die Gewalt gegen Geflüchtete. Und wir sind entsetzt über die Flüchtlingspolitik der EU, die „Rückführungspatenschaften“ entwickelt und Gewalt durch Akzeptanz fördert.

Umso mehr möchten wir Euch allen danken für Eure Solidarität mit Menschen in Not. Wir können Euch versichern, dass die Hilfe ankommt, überleben hilft und Verzweiflung lindert. Wir wissen, dass wir nicht alles heilen können, aber manche Unterstützung, manche Erleichterung machen wir mit Eurer Hilfe möglich. Danke!

Just human
Jetzt auch in Südafrika aktiv

just human in SüdafrikaDas Safe House Bredasdorp wurde 2015 von der Gemeinde-Aktivistin Lana O’Neill ins Leben gerufen. Es ist ein Zufluchtsort für Frauen und Mädchen, die häuslicher und sexueller Gewalt ausgesetzt sind.

Das Safe House ist der einzige Ort dieser Art in der ganzen Cape Agulhas Region. Wegen der Corona-Pandemie, die viele Familien in existentielle Not gebracht hat, organisieren die Mitarbeiterinnen des Safe House seit einigen Wochen zusätzlich Lebensmittelverteilungen. (Glücklich haben die kleinen Jungen ihre Ration erhalten.)

Das Team vom Safe House Bredasdorp bietet wichtige Hilfe und wir möchten sie dabei gerne unterstützen. Reinhard Jaki, neues Mitglied von just human, begleitet das Projekt mit seiner Tochter Julia Jaki, die in Südafrika lebt.
Ihre Spenden können sowohl die reguläre Arbeit im Safe House als auch die Essensausgabe an Bedürftige unterstützen.

Olga Tokarczuk
Diese Frau zeigt Größe

Olga Tokarczuk während einer Lesung in der StaBi Foto: © M. Seehoff
Olga Tokarczuk während einer Lesung in der StaBi
Foto: © M. Seehoff

Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk lehnt eine Ehrenbürgerschaft ihrer polnischen Heimatregion Niederschlesien ab. Diese Ablehnung begründet sie mit der zeitgleichen Auszeichnung des katholischen Bischofs Ignacy Dec. Dieser betreibt nach Aussagen von Olga Tokarczuk die Spaltung der polnischen Gesellschaft, weil er den Lesben, Bisexuellen und Transsexuellen ihre Rechte verweigere. Bischofs Ignacy Dec bezeichnet die LGBTQ-Bewegung in seinen Reden als Gefahr für die katholische Kirche und Polen.
Stadträte mit Verbindung zur Oppositionspartei Bürgerplattform hatten Olga Tokarczuk für die Ehrenbürgerschaft nominiert. Mitglieder der Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit hatten Dec vorgeschlagen.

Über die tiefe Spaltung Polens hatten die Anstifter schon hier berichtet. mehr…

Als wäre es ein Beitrag zum heutigen Klimastreik …

Papst Franziskus
Quelle: Der Heilige Stuhl

… was Papst Franziskus gestern twitterte:

Die Zerstörung der menschlichen Umwelt ist etwas sehr Ernstes, nicht nur, weil Gott uns die Welt anvertraut hat, sondern weil das menschliche Leben selbst ein Geschenk ist, das geschützt werden muss.

Géants de la chanson I
Juliette Gréco, die Amsel von Paris singt nicht mehr

Juiliette Géco
zum Abspielen des Videos aufs Bild klicken

Gestern verstarb im Alter von 93 Jahren Juliette Gréco. Immer elegant schwarz gekleidet. Im schwarzem Etui-Kleid oder in schwarzer Hose. Dazu ein schwarzer Pullover, ihre schwarzen Haare. Für Juliette Gréco eine Farbe, die ihr Raum für das Imaginäre gab und zugleich ein Schutz war. Das brachte ihr den Namen „Die Amsel“ ein, in Anlehnung an ihre Kollegin Edith Piaf, die alle den „Spatz von Paris“ nannten. (Piaf heißt umgangssprachlich Spatz).

Wenn man sie in Musikvideos sieht, sind es die Hände, die einem zuerst ins Auge man stechen: Feingliedrige Finger, die sich winden, Kreise ziehen, am Körper entlangstreichen. Mit ihnen und ihrer Stimme zieht sie den Zuschauer in Bann. mehr…

Für alle auf den Zug Wartenden

Jimi Hendrix On An Acoustic Guitar(Only known 2 videos RARE)

Bis die Züge in den neuen Bahnhof einfahren, werden sicher noch viele Jahe ins Land gehen. Bis dahin kann man sich die Zeit des Wartens mit „Hear my train a comin“, einem Klassiker des Ausnahmegitarristen Jimi Hendrix, vertreiben oder seine kompexen Riffs auf der Gitarre lernen.

Peter Grohmann
Einer, der es wissen muss

Peter Grohmann Foto: © M. Seehoff
Foto: © M. Seehoff

Peter Grohmann, Gründungsvater der Anstifter, schickt uns folgenden Weckruf:

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

warum ich immer wieder demonstriere? Vor 75 Jahren, am 21. September 1945, kamen wir aus dem zerstörten Dresden ins zerstörte Breslau zurück – meine Heimatstadt. Wir Kinder, Flüchtlinge und im Krieg groß geworden unter 1000 Toten, hatten das große Elend gesehen von allen Seiten, hatten gebettelt und geweint und gehungert. Das erste Brot nach den Bombennächten gaben uns die Soldaten der Roten Armee, die Russen, die, gegen die unsere Väter „bis zum letzten Atemzug“ gekämpft hatten – verbittert, verbiestert, verblendet. mehr…

Songwriting
Einstimmung auf eine neue Woche

The Paper Kites - Bloom (Official Music Video)

Die Paper Kites schenken uns einen wunderschönen Song zum Wochenbeginn. The Paper Kites sind eine Rockband, die im Indie-Folk zu Hause ist. Die Band gründete sich 2010 in Melbourne, Australien. Sie besteht aus Sam Bentley, Christina Lacy, Dave Powys, Josh Bentley und Sam Rasmussen.

Europäische Mobilitätswoche
Verkehrswende in Stuttgart – Jetzt!

Robin Wood Aktivisten erklimmen die Fahnenstangen vor dem Verkehrsministerium und hängen ein Transparent auf.
Robin Wood Aktivisten erklimmen die Fahnenstangen vor dem Verkehrsministerium und hängen ein Transparent auf.

Ein breites Aktionsbündnis demonstrierte am 18. September 2020 in Stuttgart für eine radikale Verkehrswende in der Stadt. Eine Fußgängerdemo, vom Bopser kommend und Radfahrer vom Erwin-Schöttleplatz kommend trafen sich auf der Dorotheenstraße. Ohne eine Verkehrswende, so die Einschätzung der Demonstranten, sind die Klimaziele nicht zu erreichen.

Vor der Abschlusskundgebung entrollten Aktivisten der Stuttgarter ROBIN WOOD-Regionalgruppe vor dem baden-württembergischen Verkehrsministerium ein Banner mit dem Slogan „Wie lange noch? Autos raus aus unseren Städten!“

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Zentralrat der Juden in Deutschland
70-Jahrfeier

IsraelHeute fand im Innenhof der neuen Synagoge in Berlin der Festakt zum 70-jährigen Bestehen des Zentralrats der Juden in Deutschland statt. Sie war einst das größte jüdische Gotteshaus Deutschlands. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg – und dem späteren Wiederaufbau der erhalten gebliebenen Teile – gilt das Gebäude als Mahnmal.

1945 war es kaum vorstellbar, dass es in Deutschland nach den Schrecken des Holocaust noch ein jüdisches Leben geben könnte. Heute gibt es in Deutschland wieder mehr als 100 jüdische Gemeinden. Das ist vor allem dem Zentralrat der Juden in Deutschland zu verdanken. mehr…